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Do, 12:09 Uhr
12.05.2022
Morgen ist Freitag, der 13.

Unglücksfälle kennen keine Wochentage

Morgen ist Freitag der 13. Ein Grund zur Sorge? Die Zurich Gruppe Deutschland wertet die eigene Schaden-Statistik jedes Jahr speziell unter diesem Aspekt aus, um dem Aberglauben mit klarer Mathematik zu begegnen und kann Entwarnung geben...

Der Freitag, der 13. gilt im Volksglauben gemeinhin als Unglückstag. Menschen, die an Paraskavedekatriaphobie (abgeleitet aus dem Griechischen: Paraskave = Freitag; Dekatria = 13; Phobie = Angst) leiden, haben es an diesen Tagen besonders schwer. Doch passieren an einem Freitag, den 13. wirklich mehr Unglücke oder Schadenereignisse? Die Zurich Gruppe Deutschland wertet die eigene Schaden-Statistik jedes Jahr speziell unter diesem Aspekt aus, um dem Aberglauben mit klarer Mathematik zu begegnen. Der Blick auf die Schadenzahlen aus der Sach- und Unfallversicherung sollte alle Abergläubischen beruhigen: Auch wenn der 13. eines Monats auf einen Freitag fällt, besteht in der statistischen Langzeitbetrachtung kein Anlass zur Sorge.

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Langzeitbetrachtung beruhigt
„Generell muss niemand vor einem Freitag, den 13. Angst haben. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Die Zahl der Schadenfälle, die an einem Freitag, den 13. gemeldet wurden, liegen im langjährigen Mittel auf einem ähnlichen Niveau wie an allen anderen Freitagen. Das gilt auch für den letzten Freitag, der auf einen 13. fiel, nämlich im August 2021“, erklärt Bernd O. Engelien, Sprecher der Zurich Gruppe Deutschland.

Dieser liegt mit seinen Schadenzahlen dann auch wieder auf dem Vor-Corona-Level. In dieser Phase lag die Zahl der gemeldeten Schäden insgesamt unter dem Durchschnittswert der Vorjahre. Der Freitag, der 13.11.2020, fiel zusätzlich in den November-Lockdown. Hier wurden sogar fast 15 Prozent weniger Schäden gemeldet als an einem durchschnittlichen Freitag im Jahr 2020.

Unglücksfälle kennen keine Wochentage
Auch wenn statistisch ein Freitag, der 13. nicht als schadenträchtiger als andere Freitage gilt, kommt es immer wieder zu Unglücken. Beispielsweise sank am Freitag, den 13. Januar 2012, das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der italienischen Insel Giglio. Und am Freitag, den 13. Januar 2017, sorgte Sturmtief „Egon“ in Europa für ein untypisches Schadenhoch. Die Statistik wertet diese tragischen Ereignisse jedoch nur als Ausreißer. Die Allgemeingültigkeit des Aberglaubens können sie nicht belegen.

Zudem zeigt sich im langjährigen Mittel, dass an allen Freitagen, (die nicht auf einen 13. fallen), im Schnitt acht Prozent mehr Schäden gemeldet werden als an allen anderen Wochentagen.

13 keine Unglückszahl
Auf die Schadenhäufigkeit an einem Datum hat auch die Zahl 13 hat keinen negativen Einfluss. An dem 13. eines Monats (ohne Freitage) gingen im Schnitt etwa ähnlich viele Schäden wie an allen anderen Tagen ein. Für alle Paraskavedekatriaphobiker also kein Grund zur Unruhe.
Autor: red

Kommentare
grobschmied56
12.05.2022, 22.38 Uhr
Freitag, der 13. -
... gilt manchen als Unglücks- Tag.
Zitat:
Der Freitag der 13. gilt im Volksglauben als ein Tag, an dem besonders viele Unglücke passieren können. Die irrationale Furcht vor einem Freitag dem 13. wird auch als Paraskavedekatriaphobie bezeichnet. Diese Phobie kann im Einzelfall so weit führen, dass davon betroffene Personen geplante Reisen und Termine absagen oder sich an einem Freitag, dem 13. nicht aus dem Bett trauen.
(Wikipedia)
Zitat Ende.
Das Ganze kann möglicherweise auf die Zerschlagung des 'Templer-Ordens' in Frankreich zurückgeführt werden:
>13. Oktober 1307: („schwarzer Freitag“) Gefangennahme aller Templer in Frankreich.<
Dem französischen König (Philip IV). zugeschrieben.
Zitat:
... Auch der Haftbefehl gegen den in Paris lebenden Großmeister Jacques de Molay wurde am (Freitag) 13. Oktober 1307 vollzogen.

Ich selbst bin nicht im Mindesten abergläubisch.
So würde ich sehr gerne an einem Freitag, den 13. mit einer schwarzen Katze auf dem Arm, unter einer Leiter stehend einen Geldkoffer mit 13013,13 € Inhalt entgegennehmen!
;-))
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