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Mo, 14:47 Uhr
15.08.2022
Nach dem Massensterben von Tieren in einer Tieraufzucht

Polizei leitet Ermittlungen gegen Van Asten Group ein

Eine gemeinsame Presseinformation gaben vor wenigen Minuten das Landratsamt und die Landespolizeiinspektion heraus, in der eine Aufklärung der Vorfälle auf dem Gelände der Van Asten Group in Nordhausen durch die Kriminalpolizei angekündigt wird...

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"Nach dem Bekanntwerden des Versterbens mehrerer hundert Schweine in einem Nordhäuser Tieraufzuchtunternehmen beteiligen sich das Veterinäramt des Landkreises Nordhausen und die Kriminalpolizeiinspektion Nordhausen an der Aufklärung der Umstände. Die Amtstierärztin unterrichtete am Montag die Kriminalpolizei über den Vorfall und stellt Strafanzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz", heißt es in der Erklärung.

Es werde in alle Richtungen ermittelt, ob das Ableben der Tiere auf technisches oder menschliches Versagen zurückzuführen sei. Der Tieraufzuchtbetrieb sagte den an den Ermittlungen beteiligten Behörden seine volle Unterstützung bei der Aufklärung der Umstände zu, die zu dem tragischen Tod der Tiere geführt haben.

Derzeit wird unter anderem untersucht, welche Probleme an der Lüftungsanlage in den Stallungen vorlagen. In dem Betrieb werden über 50 000 Tiere gehalten. Aktuell geht das Unternehmen davon aus, dass bis zu 2000 Mastschweine umgekommen sind.
Autor: red

Kommentare
emmerssen
15.08.2022, 16.51 Uhr
Also hat Nordhausen
ja mehr Schweine als Einwohner! Wer hätte das gedacht......
Was da vorgefallen ist gehr gar nicht und sollte entsprechend bestraft werden.
Bussard
17.08.2022, 14.57 Uhr
Immer wieder gleichgelagerte Vorfälle- aber keine Konsequenzen für das Tierwohl !!!
Kam es nicht schon immer zu irgendwelchen Havarien in dem Unternehmen van Asten. Ausfall der Lüfter usw.?
Müssen diese Geräte nicht nachweispflichtig gewartet werden? Wenn ja, in welchem Rhythmus und wurden die Prüffristen eingehalten?
Bei einem Betrieb in dieser Größenordnung, müssen die verantwortlichen staatlichen Stellen ihre Kontrollpflichten sehr, sehr ernst nehmen.
Wurden konkrete, problembezogene Kontrollen durchgeführt?
Denkt man zurück, war die Schweinezuchtanlage schon seit bekanntwerden, dass eine solche errichtet werden soll, ein Problemfall und stieß auf heftigen Widerstand der Bevölkerung.
Bereits 2014 gab es massive Proteste gegen die Errichtung solcher Anlagen. In Immenrode wurden Bürgerversammlungen und Proteste organisiert und vorbereitet.
In einem Beitrag des VIBT schrieb Herr Scheerschmidt in kn am 01.04.2014 :
(Zitat: „Es wurden Versammlungen, Protestmärsche usw. organisiert. Führende Politiker des Landratsamtes, der Stadtverwaltung, darunter der Bürgermeisters, Herr Kreyer und auch anderer Politiker des Landtages und verschiedener Parteien und Vereinigungen( so auch Dr. Augsten von den Grünen) warfen sich offensichtlich und publikumswirksam in das Geschehen und versprachen alles gegen die geplante Massentierhaltung zu unternehmen und die Bürgerinitiative bei der Durchsetzung ihrer Forderungen kompromisslos zu unterstützen.
Alle glaubten an die Versprechungen der führenden Politiker und etablierten Parteien.
….Nach dem Auftritt des Herrn van Asten und seinen , nunmehr bekannten hinhaltenden Argumenten in einer Veranstaltung der Bürgerinitiative wurde es plötzlich sehr still um den Bau der Großanlage.
..Umso mehr erstaunte es, welche Beschlüsse mit welchen Begründungen durch den Stadtrat von Sondershausen, gefasst wurden, um dem Vorhaben wirksam entgegen zu treten.
….Für jeden logisch denkenden Bürger war und ist es unlogisch, einen Beschluss zu fassen, der den Bau einer solchen Großanlage zulässt, um dann gegen den Bau wirksam protestieren zu können. Dieses wird ein ewiges Geheimnis des Stadtrat von Sondershausen und den unterstützenden Befürwortern bleiben“ (Zitatende)
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