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Mi, 08:12 Uhr
14.09.2022
Finanztest

Mehrere Hundert Euro im Jahr sind für E-Auto-Halter drin

Eingespartes CO2 verkaufen und dafür Geld bekommen? Das geht – mithilfe von Dienstleistern. Für die Oktober-Ausgabe ihrer Zeitschrift Finanztest hat die Stiftung Warentest 36 davon geprüft...

Die Treibhausgasminderungs(THG)-Prämie fließt, wenn der E-Auto-Halter eingesparte CO2-Emissionen verkauft. Bis zu 350 Euro pro Jahr sind drin.

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Privaten E-Mobilisten, die ihre CO2-Einsparung verkaufen möchten, empfiehlt Finanztest einen Dienstleister zu nutzen. Dieser kümmert sich um Abwicklung und Auszahlung der THG-Prämie. Seit kurzem ist hierfür ein neuer Markt entstanden. Laufend kommen neue Anbieter dazu. Neben Start-ups sind auch bekannte Autoversicherer wie die Huk oder Energiekonzerne wie EnBW eingestiegen.

„Wir haben 36 Dienstleister untersucht. Empfehlen können wir aber nur 14. Denn nur sie erfüllen unsere Mindestkriterien“, so Marion Weitemeier von Finanztest. Zu diesen Kriterien gehört, dass sich der Vertrag nach Auszahlung der Prämie nicht automatisch verlängert – sonst sind E-Auto-Halter gebunden, obwohl es vielleicht bald bessere Angebote gibt. Die Vertragslaufzeit sollte deswegen zum Kalenderjahr oder spätestens nach der Registrierungsperiode beim Umweltbundesamt (UBA) enden. Außerdem dürfen die Anbieter ihr unternehmerisches Risiko nicht auf ihre Kunden abwälzen. Mancher Anbieter behält sich vor, keine Prämie auszuzahlen, wenn er die CO2-Einsparung nicht verkaufen kann.

Wichtig: Die Prämie gibt es nicht nur für E-Autos, sondern auch für elektronisch betriebene Busse, Nutzfahrzeuge und Motorroller. Aber nur wer als Halter im Fahrzeugschein steht, kann die Prämie beantragen.

Der Test THG-Prämie findet sich in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter test.de/e-auto-thg-quote.
Autor: red

Kommentare
grobschmied56
14.09.2022, 11.00 Uhr
Klarer Fall von grüner Propagandaaktion ...
... und Augenwischerei! Herr Habeck selbst hat es ja angekündigt, daß LEIDER LEIDER in Zukunft MEHR Strom aus Kohlekraftwerken ins Netz eingespeist werden muß. Kernkraftwerke weiter laufen zu lassen, das konnte er natürlich nicht über sich bringen, da bekäme der Himmel ein Loch und der liebe Gott Bauchschmerzen.
Die große CO2-Einsparung ist nur eine Mogelpackung für GRÜNGLEUBIGE.
Franz Haarkamm
14.09.2022, 13.48 Uhr
Klarer Fall von "was vergessen" @Grobschmied56
Wie üblich bei seinen Hasstiraden, hat der Grobschmied was vergessen. Bei aller Liebe zur Kernenergie, auf die Lösung der Frage des Endlagers warte ich schon so lange ich lebe. Mit Gorleben schien man ja einen Standort gefunden zu haben. Er lag nahe an der Zonengrenze, so dass im Katastrophenfall die andere Seite auch etwas davon gehabt hätte. (Ähnliches macht gerade die Schweiz, die Anwohner in nahen deutschen Gebieten sind begeistert.) Und wenn etwa Baden-Württemberg oder Bayern ins Gespräch gebracht wird (dort gäbe es ähnliche Bedingungen, wie beim Schweizer Lager), wird von dort ganz schnell abgewunken. "Wir sabotieren den Ausbau der Windenergie, wollen weiter Kernenergie, aber den Dreck sollen bitte andere nehmen". Deshalb: Bevor Sie weiter pöbeln, stellen Sie doch mal eine Lösung in Aussicht. Da Sie ja so begeistert von Kernenergie sind, könnte sie doch folgendermaßen aussehen:
Thüringen! Wäre doch kein Problem, 80Prozent Wald und der Rest Bäume (Zitat von Olaf Schubert). Präziser: Unterbreiten Sie doch der Regierung das Angebot, das Zeug im Keller des Hauses Grobschmied unterzubringen. Und weil es so schön ist, verpflichtet sich Familie Grobschmied auch für die nächsten 100 Generation dort ansässig zu bleiben und den Dreck zu bewachen!
Waldemar Ceckorr
14.09.2022, 15.31 Uhr
es geht um co2 zertifikate,
die kann ich jemanden verkaufen, dieser gibt mir dafür geld und im endeffekt habe ich geld, aber das co2 ist immer noch da, hat halt nur wer anders in die luft geblasen.
insofern hat grobie recht, mogelpackung und kämme findens voll geil.

der waldi
tannhäuser
14.09.2022, 17.36 Uhr
Wenn ich jetzt...
...1 Jahr lang keine Zwiebeln, Rot-Weiss- und Sauerkraut sowie Hülsenfrüchte mehr esse...

...bekomme ich dann eine Prämie für ausbleibende Blähungen mitsamt Geruchsausstössen oder Mecker von Veganern wegen eingestellter gesunder Ernährung mit natürlichen Ballaststoffen und Darmreinigern?

Ich frage für mich und nicht nicht lächer- und feigerweise "nur mal so" für einen erfundenen Freund.
Tamara Jagellovsk
14.09.2022, 17.53 Uhr
Empfehlen würde ich genau das Gegenteil,
weil man die Gase als Heizgas einsetzen kann.
Mit anderen Worten, Leute kauft mehr Hülsenfrüchte etc.

Tamara Jagellovsk GSD
Paul
14.09.2022, 19.53 Uhr
Franz Harkamm
Vielleicht könnte man das Zeug auf den Mond fliegen?
Ist nur ein Vorschlag!
grobschmied56
14.09.2022, 23.56 Uhr
Das ewige Totschlags-Argument der Technik-Hasser...
... mit Haarkamm erlebt es fröhliche Urständ!
Ganze Generationen von Grün:_*Innen und ihnen angeschlossenen grünverpeilten Roten und Schwarzen Politikern in Deutschland haben sich redliche Mühe gegeben, KEIN ENDLAGER für 'Atom-Müll' zu finden.
Denn das schien ihnen immer das beste Argument. Das Ganze ist natürlich ein Bullshit-Argument. Ich selbst hätte nichts dagegen, wenn einen Kilometer unter mir das Zeugs in alten Stollen verfüllt würde. Ich könnte völlig ruhig schlafen und hätte KEINE ANGST.
Weil ich im Physik-Unterricht aufgepaßt habe, weiß ich, daß dicke Gesteinsschichten jede Art ionisierender Strahlung zuverlässig abschirmen.
Die Menschen in Gera, Ronneburg und im Erzgebirge kippen schließlich auch nicht als 'ATOMTOTE' reihenweise aus den Latschen, nur weil unter ihren Füßen ein großes Uran-Erz (Rest)-Lager liegt.
Finnland, Schweden und auch die Schweiz exerzieren inzwischen vor, wie man ein Endlager einrichtet. Greenpeace-Freaks kippen darob reihenweise in Ohnmacht, weil das 'viel zu gefährlich ist'! Was für ein Blödsinn, was soll daran gefährlich sein, radioaktive Stoffe, die man aus einem halben Kilometer Tiefe aus der Erde gefördert hat, in einem halben Kilometer Tiefe wieder abzulagern.
Es sind dieselben Unkenrufer, die uns einreden wollen, das Stickoxid aus drei Kerzen auf unserem Advents-Kranz sei eine tödliche Bedrohung.
Und so sieht der ganze grüne Mist aus, den die Weltretter verbreiten.
Natürlich gibt es in Futschland jede Menge GLÄUBIGE, die den ganzen Blödsinn mit heraushängender Zunge und wonneschnaufend kaufen.
Der Grobschmied gehört zu dieser 'Generation Verblödet' allerdings nicht.
Bodo Bagger
15.09.2022, 08.53 Uhr
tja Grobschmied, dann viel Spaß beim Zahlen...
Derzeitige Long Perspektiven für den Strombezug gehen von 1€/kWh bis 1,5€/kWh inklusive aller Netzentgelte, Umlagen etc. aus.
Macht bei einem 15kW/100km Stromer dann vertiable 15€/100km bis 22,5€/100km Betriebskosten. Im Vergleich dazu kostet der Liter Diesel all In im Moment 2€/l perspektivisch um die 2,5€/l abhängig von den Rohölpreisen.

Den fahre ich mit 6l/100km, also 12€/100km bis 15€/100km... Rechnet sich also richtig gut. Aber wer gern für die Ukraine friert, der zahlt auch gern fürs gute Klimagewissen.
Mal ganz ab von der Thematik, dass schon angedeutet wurde, Stromer als erstes bei Mangellage von Netz zu nehmen und nicht mehr zu laden.
Kobold2
15.09.2022, 09.34 Uhr
Ja ja
Der Einfluss der Grünen und der anderen "verpeilten " deutschen Politiker auf die gesamte Welt ist schon beängstigend.
Bisher hat noch kein Land der Welt ein Endlager für hochradioaktiven Müll in Betrieb. Selbst die Schweizer Absicht dauert nach Berichten, noch 4-5 Jahre bis zur Nutzung. Die beanspruchen sie dann aber für sich allein und leisten lieber Entschädigungszahlungen
Aber wir haben hier gerade den nächsten Anwärter auf den Nobelpreis in Physik, weil er da ja als einziger offenbar aufgepasst hat und der Friedensnobelpreis wird unweigerlich folgen, da es keinen Grund für Energiekriege mehr geben wird.
Ich bin stolz dabei sein zu dürfen......
Bei Absicht Kohlekraftwerke weiter nutzen zu müssen, haben einige noch immer nicht begriffen das es sich um eine verlängerten Übergang handelt, weil man in der Vergangenheit einiges verschlafen hat.
Flitzpiepe
15.09.2022, 11.28 Uhr
Mann, Mann, Mann geht das hier durcheinander
Es geht im Artikel um die THG Quote. Warum werden da Kommentare freigeschaltet, die sich um Kernenergie streiten? Alles Thema verfehlt!
Also ich fahre ein Auto mit einem E am Ende. Allerdings finde ich das E in meinem Kennzeichen nicht gut. PlugIn Hybride sind keine wirklichen Elektroautos. Das Konzept eines PHEV finde ich aber aktuell am praktischsten für mich. Aber bitte jetzt keine Diskussion über PHEVs anfangen.
Ich finde, der THG Quotenhandel ist von der Regierung gedeckter Betrug am Steuerzahler. Der E-Auto Käufer bekommt eine E-Auto Förderung und verkauft danach das E an jemand anderen. Folglich hat er virtuell gesehen kein E-Auto mehr und müsste die Förderung zurück zahlen.
Die Rechnereien vom Bodo Bagger sind schön und gut, wenn sie denn richtig wären. Wenn da solche Fehler drin sind wie falsche Einheiten, höre ich auf zu lesen. Beim Gendern mache ich das übrigens genauso. Ein E-Auto verbraucht kWh auf 100 km!
Wie will Bodo dem E-Auto Besitzer das Laden seines Autos verbieten? Soll dann das Ordnungsamt sich Zutritt aufs Privatgelände verschaffen und die Verbindung von der PV vom Dach zur Wallbox durchtrennen? Klar meint er die öffentlichen Ladesäulen, aber auch die würden nicht gesperrt werden. Der Verkauf von Erdgas an Tankstellen müsste dann auch aktuell verboten werden. Das wird alles nicht passieren und ist Panikmache bzw. Wunschdenken.
grobschmied56
15.09.2022, 21.55 Uhr
Thema verfehlt ist relativ...
... Überraschung für Grobi-basher, der ist gar nicht grundsätzlich gegen Elektro-Autos!
Gell, da schaut's! Nur muß das Ganze natürlich auf einer soliden Basis stehen, bezahlbar, alltagstauglich und zielführend sein!

Primo: Bezahlbarkeit - mein aktuelles Auto hat 2012 knapp 16000 € gekostet. Das war schon ziemlich heftig, denn ich war auch damals kein Großverdiener.
Meine Schmerzgrenze liegt bei 20000 €. Mehr würde ich nicht ausgeben für ein neues Auto
(zumal ich die 20000 nicht mal habe)

Secundo: Alltagstauglich, heißt - das Fahrzeug sollte wenigstens die Strecke zum Wohnort meiner Kinder und Enkel schaffen (plus 10Prozent Reserve für Umleitung oder Unvorhergesehenes) Das sind 250 Km.
Mit einem Auto, welches gerade mal 200 Km am Stück schafft, braucht mir keiner zu kommen.

Tertio: Wenn ich schon einen Haufen Geld für ein tolles neues Elektroauto über den Tresen schiebe, dann muß wenigstens ein kleiner Nutzeffekt für 'Umwelt und Klima' ersichtlich sein!
Sehe ich das?
Für die Umwelt - ja, durchaus. Örtlich tragen E-Fahrzeuge zur Reinhaltung der Luft bei.
Immissionsfrei, wie uns die EU-Kommission weismachen will, sind die Dinger natürlich nicht. Auch das schönste E-Mobil hat Reifen- und Bremsabrieb.

Der dickste Hammer ist jedoch nach wie vor der Ladestrom! Der kommt in Deutschland eben ÜBERWIEGEND aus fossiler Energie. Kohle- und Gaskraftwerke stellen im Schnitt zwei Drittel des Ladestromes für E-Mobile. Tendenz: STEIGEND!
In dem Maße, in dem Kernkraftwerke abgeschaltet werden, kommt zunehmend Strom aus Kohlekraftwerken zum Einsatz.
Das hat uns der Herr Habeck selbst erzählt.
Und damit soll nun das Klima gerettet werden? So viel Bier und blauen Würger kann ich gar nicht in mich reinkippen, um den Blödsinn zu glauben, Sorry - liebe Grüne - E-Mobil in Deutschland ist einfach nur Bullshit.
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