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Mo, 14:50 Uhr
28.11.2022
Viele Besucher kamen zum "Glühweinzauber"

Eis und heiß zum Advent in Sondershausen

In Sondershausen fand gestern erstmals die städtische Auftaktveranstaltung in die Adventszeit unter dem Motto „Glühweinzauber" statt. Zahlreiche Aktionen, Händler, Gastronomen und Verpflegungsstände lockten viele Besucher in die Innenstadt. Um 12 Uhr eröffnete Bürgermeister Steffen Grimm die Eisbahn vor dem Rathaus...

Bürgermeister Steffen Grimm eröffnete gemeinsam mit Maxi Louise, ihrem Bruder Max Friedrich und mit Lisanne die Eisbahn vor dem Rathaus (Foto: Janina Skara) Bürgermeister Steffen Grimm eröffnete gemeinsam mit Maxi Louise, ihrem Bruder Max Friedrich und mit Lisanne die Eisbahn vor dem Rathaus (Foto: Janina Skara)


Die ersten Kinder warteten schon auf den Startschuss. Maxi Louise (14) und ihr Bruder Max Friedrich (8) aus Sondershausen sowie Lisanne (8) aus Nordhausen waren die Ersten auf dem Eis. Bis in die Abendstunden war diese mit 200 großen und kleinen Schlittschuhläufern durchweg voll.

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Gleich zu Beginn des "Verkaufsoffenen Sonntags", tummelten sich gegen Mittag viele Besucher in den Geschäften der Innenstadt. Sowohl in der Galerie am Schlosspark, als auch in den teilnehmenden Geschäften in der Hauptstraße bis zur Johann-Karl-Wezel-Straße öffnete der Einzelhandel seine Türen und empfing die Kunden in weihnachtlichem Ambiente und mit vielen Rabattaktionen.

Richtig Fahrt auf nahm der Besucherstrom gegen 14 Uhr. Die Gastronomen in der Innenstadt waren ausgebucht und an den Verpflegungsständen hatten die Händler durchweg gut zu tun.

Insgesamt waren 30 Händler mit Verpflegungs- und Verkaufsständen vor Ort, davon 10 Händler mit speziellen Glühweinvariationen. Die Gastronomen der Innenstadt beteiligten sich mit besonderen Angeboten, wie eigens kreiertem Glühwein- und Kinderpunscheis im Café Pille oder heißen Cocktails im Wezel-Café.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Veranstaltung“, sagt Marktmeisterin Heidi Schinköth-Heise. Sie gehörte zum Organisationsteam des „Glühweinzaubers“ und war für die Betreuung der Händler im Freien zuständig. „Wir hatten zwei Jahre lang durch die Coronapandemie Nichts dergleichen anzubieten. Man merkt jetzt, die Leute möchten zusammen sein und gemeinsam den Advent einläuten. Wir freuen uns sehr, dass so viele Händler zugesagt haben und dass alle Händler auch erschienen sind“, sagt die Marktmeisterin.

Die Händler seien sehr zufrieden gewesen, besonders an den Versorgungsständen lief es sehr gut. Weihnachtsschmuck und Adventsgestecke waren gefragt. An den Verkaufsständen sei der Andrang zufriedenstellend gewesen, sagt sie. „Man merkt schon, dass die Leute auf die Preise schauen, aber die Nachfrage war da. Die Leute wollen raus und gemeinsam etwas erleben", sagt Heidi Schinköth-Heise.

Auch die Händler in den Geschäften zeigten sich zufrieden. Die Residenzbuchhandlung hatte mehr Besucher, als erwartet. Ingo Saft vom „Aquaristikshop“ freute sich über neue Kundschaft. Dies lag mitunter daran, dass direkt vor seinem Laden eine der zwei Bühnen aufgebaut war, auf der neben verschiedenen Künstlern auch die Franzbergschule mit ihrem „Popmusik trifft Ukulele“-Projekt und das Puppentheater auftraten. Für genau diesen Effekt hatten die Veranstalter in der gemeinsamen Vorbereitung mit den Händlern die Bühne vom Marktplatz zu den Geschäften hin in die Johann-Wezel-Straße verlagert.

Für Kinder wurde ebenfalls viel geboten: Am Nachmittag erfreuten die Walking Acts in Form von Anna, Elsa, Spiderman und Chase von Paw Patrol die jüngeren Besucher. Der Weihnachtsmann ließ sich ebenfalls blicken. In der Hauptstraße konnten die Kinder im Warmen sitzen, Kinderpunsch und Waffeln probieren und dabei Kerzen gestalten und eigene Adventskalender basteln. Die Bastelstationen waren während der gesamten Veranstaltung immer belegt. Ein besonderes Highlight war das Open Air Puppentheater am späten Nachmittag auf der Bühne. Trotz eisiger Temperaturen kamen viele Kinder, die beim Stück „Wann wirdís mal wieder richtig Winter?“ der Puppettos aus Bürgel mitfieberten.

Im Anschluss sorgten die „Stubenhocker“ bis zum Ende der Veranstaltung mit Livemusik für einen stimmungsgeladenen Ausklang des ersten „Glühweinzaubers“ in Sondershausen.

Der „Glühweinzauber“ markierte auch den Auftakt der Adventsschnitzeljagd, die noch bis 18. Dezember stattfindet. In zahlreichen Einrichtungen in der Stadt wurden Buchstaben versteckt, die es zu finden gilt. Tipps finden die Schnitzeljäger auf den Teilnahmekarten, die z.B. in der Stadtinfo, im Bürgerbüro oder in der Bibliothek erhältlich sind. Alle Buchstaben ergeben ein Lösungswort, was mit der Teilnahmekarte bis 18. Dezember in der Stadtinfo abgegeben werden kann. Mit etwas Glück warten dann tolle Preise auf die Gewinner.

„Wir als Veranstalter sind sehr zufrieden und freuen uns, dass der „Glühweinzauber" so gut angenommen wurde", sagt Bürgermeister Steffen Grimm.

Lisanne aus Nordhausen testete als Erste die Eisbahn (Foto: Janine Skara)
Beim Glühweinzauber konnten sich Besucher durch viele Glühweinspezialitäten probieren (Foto: Janine Skara)
Ukulele trifft Popmusik: Die Schüler der Franzbergschule sorgten mit ihrem Programm für viel Applaus (Foto: Janine Skara)
Bis in die Abendstunden war die Eisbahn am Rathaus Besuchermagnet (Foto: Janine Skara)
Autor: emw

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