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Mi, 14:29 Uhr
30.11.2022
Greußner Stadtoberhaupt zieht Konsequenzen

Was wird aus der Schokoladenfabrik?

Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde, mit Auftragsschreiben vom 18. Juli 2022, der Auftragnehmer mit dem Rückbau der ehemaligen Schokoladenfabrik Greußen beauftragt. Seither werden die vertraglich geschuldeten Leistungen jedoch nur mit erheblichen Verzögerungen und wesentlichen Unzulänglichkeiten erbracht...

Die alte Schokoladenfabrik in Greußen (Foto: Peter Blei (Archiv)) Die alte Schokoladenfabrik in Greußen (Foto: Peter Blei (Archiv))


Bürgermeister Torsten Abicht wendet sich nun an die Greußner Bürgerinnen und Bürger: "Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Einwohnerinnen und Einwohner der Stadt Greußen, es dürfte Ihnen aufgefallen sein, dass die Bautätigkeiten an der ehemaligen Schokoladenfabrik seit Beginn der Baumaßnahme eher schleppend bis teilweise gar nicht voranschreiten.

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Nach mehrfachen Aufforderungen und unzähligen Versuchen eine einvernehmliche Lösung zu finden, hat die Stadt Greußen mit Datum vom 09.November 2022 eine Kündigung des Auftrags aus wichtigem Grund ausgesprochen.

Angesichts der zahlreichen Verfehlungen und des erheblichen zeitlichen Verzuges, war dieser Schritt leider alternativlos. Seit diesem Zeitpunkt wird die Baustelle durch den Auftragnehmer beräumt.

Der weitere Ablauf sieht eine erneute öffentliche Ausschreibung und anschließende Beauftragung eines neuen Auftragnehmers vor, sodass die begonnenen Abbrucharbeiten im kommenden Jahr abgeschlossen werden können.
Torsten Abicht Bürgermeister
Autor: emw

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