Bereits Anfang der Woche wurde bekannt, dass in der kleinen Gemeinde Abtsbessingen bei Ebeleben mehrere tote Katzen im örtlichen Sickerwasserbecken aufgefunden wurden, die einen hohen Verwesungsgrad aufwiesen…
Das Sickerwasserbecken in Abtsbessingen: Fundort eines grausamen Verbrechens an Katzen? (Foto: S.Dietzel)
Sieben aufgedunsene Kadaver schwammen dort an der Oberfläche und wurden von der Polizei sichergestellt. Wir sind in regem Austausch mit der Amtstierärztin und dem Ordnungsamt, bestätigte Polizeisprechern Fränze Töpfer die aufgenommenen Ermittlungen. Die Kriminalpolizei habe sich des Falls angenommen, die Ermittlungen stünden aber erst am Anfang und dürften durch weitere Informationen zum jetzigen Zeitpunkt nicht gefährdet werden.
In Abtsbessingen waren in den letzten Monaten gehäuft Katzen spurlos verschwunden, vor Jahresfrist wurde ein schwer verletztes Tier geborgen und konnte noch gerettet werden. Ob es sich bei den jetzt im Sickerwasserbecken aufgefundenen Leichen um die verschwundenen Katze handelt ist noch nicht erwiesen, wird aber von den Behörden als sehr wahrscheinlich befürchtet.
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Die Entsorgung der Tiere ist ebenso ungewöhnlich wie geschmacklos und der ganze Tathergang stellt einen groben Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar, weshalb mit Hochdruck nach dem Täter oder den Tätern gesucht wird. Die Polizeiinspektion Nordhausen bittet deshalb dringend um Aussagen von Zeugen, denen etwas Verdächtiges aufgefallen ist, die vielleicht ortsfremde Autos am Tatort gesehen oder sonst irgend etwas bemerkt haben. Waren Fremde im Ort, hat sich in Gesprächen irgendjemand verdächtig gemacht? Alle auch noch so kleine Hinweise zur Aufklärung des Falls werden benötigt und können auf jeder Nordthüringer Polizeidienststelle gemeldet werden.
wenn ich den nicht abgedeckten Betonschacht links neben dem Becken, welches ohne Möglichkeit des Herauskommens angelegt ist anschaue, sehe ich keinen Täter, der dort Katzen hinein wirft. Ich sehe dort eher einen Fall für die Berufsgenossenschaft und andere Aufsichtsbehörden.
dass da außer den Katzen auch Menschen/Mitarbeiter in die nicht abgedeckte Betonröhre fallen können? Nee, natürlich nicht. Hauptsache den 25. täglichen Kommentar abgesetzt.
nach Jemandem, dessen Behandlungsplatz in der psychiatrischen Wohngruppe eingespart werden musste. Da wurde er eben ruckzuck als "geheilt" nach Hause entlassen, wo ihm dann unsichtbare Stimmen aus der Wand befohlen haben, so widerliche Dinge zu tun.
Schnell zurück mit ihm in seine Wohngruppe! Ist für alle die beste Lösung!
Der Beitrag wurde deaktiviert von vgf Hatten wir doch schon.
daniel-san
18.03.2023, 14:57 Uhr
Komisches Täterprofil - sollte vielleicht nochmal überdacht werden?
Wieso wird da nach ortsfremden PKW gesucht? Das macht nicht wirklich Sinn.
Das wird wohl eher ein ortsansässiger, psychisch kranker Katzenhasser sein.
Um so viele Katzen von vermutlich verschiedenen Haltern fangen und töten zu können, nutzt er wohl sehr wahrscheinlich eine aufgestellte Lebendfalle. Keine Ahnung wie er die dann tötet, aber entsorgen tut er sie dann wohl bisland in diesem Becken. Abartig!
Das Teil muss man finden, dann findet man auch den kranken Täter.
Schade dass man damit sofort an die Öffentlichkeit gegangen ist, denn man hätte stattdessen dieses Becken überwachen und den Typen auf frischer Tat ertappen können.
Ich liebe meine eigenen kleinen Fellnasen; keine Ahnung was ich mit so einem machen würde. Wäre aber vermutlich strafbar.