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Sa, 11:14 Uhr
06.05.2023
Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment

Neue Bildungspartnerschaft für Thüringer Polizei

Die Bildungseinrichtungen der Thüringer Polizei und das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment in Trägerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland arbeiten bei Aus- und Weiterbildung künftig noch enger zusammen...

In Meiningen haben Innenminister Georg Maier, Bildungseinrichtungsleiter Günther Lierhammer und eine Vertreterin, Vera Katona, sowie ein Vertreter, René Bernuth, des Kompetenzzentrums eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterschrieben, die bis Ende 2025 gilt.

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Die Vereinbarung sieht vor, dass Studierende für den gehobenen Polizeivollzugsdienst, Auszubildende für den mittleren Polizeivollzugsdienst sowie Polizeibeamte durch Schulungen, Studienreisen, Ringvorlesungen und Workshops qualifiziert werden. Vermittelt werden soll Wissen zur Diskriminierungs- und Antisemitismusprävention, zur Diversität sowie zum Umgang beim Verdacht von Antisemitismus im polizeilichen Handeln.

„Unser aller Anliegen ist es, den Blick von Thüringer Polizistinnen und Polizisten für demokratisches Handeln zu schärfen. Da dulden wir keinerlei Verfehlungen. Mit dieser Bildungspartnerschaft schaffen wir eine weitere Grundlage dafür“, sagte Innenminister Maier. Marina Chernivsky, die Leiterin des Kompetenzzentrums für Prävention und Empowerment fügte an, dass „die Bildungspartnerschaft die Sensibilisierung der Thüringer Polizei schon in der Ausbildung ermöglicht und so die nötige Handlungskompetenz von Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten im Umgang mit allen Formen von Diskriminierung potentiell erhöht“.

Alle Bildungsmaßnahmen werden gemeinsam beschlossen und mindestens einmal jährlich evaluiert. Das Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment wird die Aus- und Weiterbildung konzipieren und im Rahmen des Projekts „Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen“ umsetzen. Die Bildungseinrichtungen der Thüringer Polizei stellen Personal, Räume sowie Technik und gewährleisten die Koordinierung. Die Maßnahmen werden zum Großteil über die Projektförderung durch das Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit „DenkBunt“ bezahlt.

Die Bildungspartnerschaft mit dem Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment ist nach der Partnerschaft mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora die zweite feste Kooperation dieser Art. Darüber hinaus arbeiten die Bildungseinrichtungen der Thüringer Polizei regelmäßig mit weiteren acht zivilgesellschaftlichen Institutionen in Thüringen zusammen. Darunter sind der Erinnerungsort Topf und Söhne sowie die Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße in Erfurt oder die Gedenkstätte Point Alpha in Geisa.
Autor: red

Kommentare
Teja
06.05.2023, 12.56 Uhr
Sensibilität
Hoffentlich werden die Polizisten nicht übersensibel,wenn sie alle im Artikel genannten Kriterien berücksichtigen müssen.
Es kommt jetzt schon zu Nachwuchsproblemen,wenn dann wieder politische Aspekte vor den Polizeiaufgabenkatalog gesetzt werden,dann wird es ganz prekär.
Egal was die Beamten machen,immer wird einer versuchen,ihr Handeln in Frage zu stellen,warum dürfte klar sein.
Klappt es politisch nicht,gibt es ja noch die Rechtsanwälte.
Das alles hat sich bei der Bevölkerung rumgesprochen und zeigt Wirkung.
Der Polizeiberuf ist nicht mehr gefragt wie früher.
Wolfi65
06.05.2023, 21.27 Uhr
Aber Teja
Dafür sind doch Rechtsanwälte da, dienstliche Übertritte/Fehlhandlungen dieser Berufsgruppe aufzuzeigen und ggf. strafrechtlich zur Anzeige zu bringen.
Da muss man gar nicht zu weit ausholen .
Der berühmte Freund und Helfer im "Bürgergespräch mit der automatischen Hand an der Waffe, ist immer ein Grund für Ermittlungen.
Auch Führerscheinentzüge auf privaten Grund und Boden halte ich persönlich für völlig unangemessen.
In solchen Fällen ist es besonders hilfreich, wenn man einen Rechtsanwalt seines Vertrauens in der Nähe hat.
Auch wenn ohne richterlichen Durchsuchungsbeschlusses die eigene Wohnungstür (eigen weil mit der Wohnung zusammen gekauft) aus der Zarge getreten wird, muss man mit dieser speziellen Klientel eine Zusammenkunft in der Nordhäuser Rudolf-Breitscheid-Strasse vereinbaren, damit solche Reaktionen des Gegenübers in Zukunft unterbleiben.
Der Rest @Teja halte ich für übertriebenes Mitleid mit einer gut alimentierten/versorgten Berufsgruppe.
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