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Fr, 13:37 Uhr
01.12.2023
Studie:

Verzichten fürs Klima?

Welchen Altersgruppen und Parteianhängerschaften liegt das Thema Klimaschutz besonders am Herzen? Wer verhält sich nach eigenen Angaben klimafreundlich im Alltag? Unterscheiden sich die Altersgruppen bei der Ernährung oder im Verzicht auf Auto und Flugzeug? In welcher Partei dominieren die Fleischliebhaber? Welche Anhängerschaft bevorzugt vegetarische Kost? Die Konrad-Adenauer-Stiftung widmet sich diesen und anderen Fragen mithilfe repräsentativer Umfragedaten und qualitativer Tiefeninterviews. So viel sei vorweggenommen: Die Ergebnisse fallen in Teilen überraschend aus.


Die Ergebnisse dieser Studie zeigen zwei Punkte in aller Deutlichkeit: Erstens besitzt das Thema Klima für die Menschen in Deutschland eine hohe Wichtigkeit. Zweitens gilt dies für alle Altersgruppen. Ein zuweilen ausgerufener Generationenkonflikt zwischen Alt und Jung zeigt sich in repräsentativen Umfragen nicht.

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Entgegen der Erwartungshaltung geben ältere Altersgruppen sogar häufiger als jüngere Altersgruppen an, dass ihnen Klimaschutz sehr wichtig ist und sie sich im Alltag klimafreundlich verhalten.

Einige Ergebnisse im Detail:
  • Allen Altersgruppen ist der Klimaschutz sehr wichtig. Die älteren Altersgruppen (über 55 Jahre) geben dies sogar häufiger an als die jüngeren. Ältere Generationen achten nach eigenen Angaben im Alltag stärker darauf, sich umwelt- und klimafreundlich zu verhalten als jüngere Generationen.
  • Auch innerhalb aller Parteianhängerschaften – mit Ausnahme der AfD – besitzt das Thema Klimaschutz eine sehr hohe Wichtigkeit.
  • Der weltweite Klimawandel durch die globale Erwärmung wird in verschiedenen Kontexten als die größte Bedrohung wahrgenommen. Besonders groß ist die Angst bei jungen Frauen.
  • Jungen Menschen ist vegetarisches/veganes Essen wichtiger als älteren. Rund ein Drittel der 16- bis 25-Jährigen ernährt sich (überwiegend) vegetarisch.
  • Fleischliebhaber finden sich bei allen Parteianhängerschaften. Am größten ist ihr Anteil innerhalb der AfD-Wählerschaft: Mehr als jeder zweiten Person mit AfD-Präferenz ist fleischhaltige Ernährung wichtig. Die Grünen-Wählerschaft bevorzugt dagegen vegetarische Kost.
Lesen Sie die gesamte Studie „Verzichten fürs Klima? Repräsentative Umfrage zu Einstellungen im Bereich Klimaschutz und klimafreundlichem Verhalten in der deutschen Bevölkerung“ hier als PDF .
Autor: psg

Kommentare
Piet
01.12.2023, 14.17 Uhr
Wieviel CO 2
wurde für diese Studie ausgestoßen? Kann man doch im Anschluss gleich darüber noch eine Studie machen. Sachen die die Welt nicht braucht.
Kama99
01.12.2023, 15.06 Uhr
Ich kann es nicht ....
mehr hören, das Wort Klimawandel. Das Klima hat sich in den letzten Millionen Jahren schon öfter gewandelt. Oder wo kam die letzte Eiszeit her? Sicher nicht daher weil ein Urzeitmensch die Kühlschranktür offen gelassen hat.
Heute wird das Wort "Klimawandel" nur noch zur Abzocke der Bürger benutzt.
Marino50
01.12.2023, 15.47 Uhr
Verzichten fürs Klima...
...warum sollte ich verzichten. Ich lasse mir nicht vorschreiben was ich essen sollte oder eben auch nicht.
Wir haben Krieg in der Urkraine, in Israel im Gazaszreifen , den es eigentlich gar nicht mehr so gibt und in noch etlichen anderen Ländern rundherum.
Klima ist für mich CO2-Ausstoß. Wieviel Co2 wird durch Panzer, Raketen usw. ausgestoßen. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen und eine Studie durchführen.
Der Mensch ist ein "Allesfresser", so wie auch viele anderen Tiere.
geloescht.20231213
01.12.2023, 16.43 Uhr
Aufrüstung, Waffenexporte gegen Klimawandel ?
Jeder soll essen, was er möchte. Mich interessiert auch nicht welche Altersgruppe was isst usw. Wichtiger ist dass keine Lebensmittel verschwendet/ vernichtet werden und nachhaltig produziert wird.
Wie viel CO2 wird wohl durch die enorme Steigerung der Rüstungsproduktion und Waffenexporte zusätzlich produziert ? Ganz zu schweigen von der Resurcen - und Energieverschwendung. Von Leid und Tod gar nicht zu reden. Und wenn D kriegstüchtig werden soll, was spielt im Krieg der Klimawandel für eine Rolle ??
grobschmied56
01.12.2023, 17.39 Uhr
Man betrachte mal den Klima-Zirkus ...
... der zur Zeit wieder veranstaltet wird. Nicht weniger als 250 Mitglieder der deutschen Delegation sind nach Dubai in die südliche Sonne entflohen. In Deutschland war es ihnen wohl zu kalt!

Der Flughafen dort ist inzwischen so etwas wie der größte Parkplatz der Welt für luxuriöse Privat-Jets aus aller Welt. Für den ganzen Rummel haben tausende von wichtigen und ganz wichtigen Leuten mehr Dreck in die Atmosphäre gepustet, als es ganz Nordhausen im Jahr schaffen würde.

Natürlich werden die wackeren Klimakämpfer auch rauschende Bankette und Empfänge feiern, man wird sich gegenseitig zusichern, wie wichtig man ist, wie nahe dran am Erfolg und an der Klimaneutralität...
Wer's glaubt wird selig!

Nur eines wird man dort natürlich nicht finden: Verzicht auf irgend eine Art von Luxus!
Verzicht verordnet man nur den kleinen zu Hause gebliebenen Deppen.
Die sollen gefälligst statt Hummer und Kaviar vegane Pampe löffeln, statt Dusche den Waschlappen benutzen, statt zu heizen einen Hausmantel anziehen und am besten ihren Führerschein gegen ein zeitlich begrenztes ÖPNV-Ticket eintauschen.

Da sind sie beim Grobi aber an der falschen Adresse!
Leser X
01.12.2023, 18.47 Uhr
Kann ich nur bestätigen
Also was den Zusammenhang AfD und Leugnung bzw. Bagattellisierung des Klimawandels betrifft, dazu reicht ja nun wirklich ein sporadischer Blick in die hiesigen Kommentare. Da geben einige regelrecht damit an, einen SUV-Panzer zu fahren und ganz viel Fleisch zu essen.
N. Baxter
01.12.2023, 19.42 Uhr
Vielflieger
sind eindeutig die Gruenen, die sich lieber vor Ort nochmal die letzten ihrer Art anschauen.

Und JA, Sonja (vornehmlich) aus Brasilien soww andere vegan Produkte sind keineswegs gut fürs Klima

Fleisch ist nicht perse pöööse!!!

Wie auch schon angemerkt: die Zerstörung der Ukraine und Gaza hat Unmengen Co2 erzeugt und erst der Wiederaufbau ( Stichwort Zement) wird nochmal enorme Mengen freisetzen.
Gelten eigentlich Abgaswerte auch für Kriegsfahrzeuge????????
Echter-Nordhaeuser
01.12.2023, 21.21 Uhr
Verzichten fürs Klima
Bevor ich für's Klima verzichte Fleisch zu essen, muss Deutschland erstmal aufhören Fleisch zu Exportieren. Die anderen Länder essen die Häppchen und wir den Dreck.
alf-gordon
02.12.2023, 08.28 Uhr
Heuchlerisch..
Das Klima wandelt sich länger , als es Menschen gibt. Wer profitiert von dem Thema?
Erst braun , dann rot und jetzt grün.
Merkt IHR nicht , wie wieder mit uns gespielt wird ? Und wieder spielen die Medien eine unheilvolle Rolle.
Kobold2
02.12.2023, 09.59 Uhr
Ach....
dann sind die 70000, aus fast 200 Ländern, die sich grad in Dubai treffen, alle grün?
Schön einfache Welt. Ohne Schubladen geht es offensichtlich nicht.
Die Vorschriften, für das was man noch essen sollte, hab ich, trotz intensiver Suche noch nicht gefunden.
Sätze, wie, ich lasse mir nichts vorschreiben..... Klingen eher nach trotzigem Kind, als nach Erwachsenen, mit entsprechend Lebenserfahrung. Dabei ist es sichtbar, das es so nicht weiter gehen kann.
diskobolos
02.12.2023, 10.24 Uhr
Ich fasse mal kurz zusammen
Kimawandel gab es schon immer.

Die Temperaturerhöhung in den letzten Jahrzehnten gibt es eigentlich gar nicht, nur eine Erfindung der Profiteure oder Grünen.

Wenn es sie aber doch gibt, liegt sie gar nicht an den Menschen.

Liegt es aber doch an den Menschen liegt, so bin ich jedenfalls nicht schuld.

Sollte ich aber doch beteiligt sein, sollen doch aber erst mal die anderen was tun, z.B. die Chinesen oder wenigstens mein Nachbar.

Krieg ist auch schlecht für's Klima. Also solange es noch Kriege gibt, schränke ich mich nicht ein

Man kann sowieso nichts tun, denn alle möglichen Maßnahmen schaden dem Klima mehr, als sie nützen.

Warum soll ich mich denn ändern? Ich lebe ja nur noch ein paar Jahre (oder Jahrzehnte). Solange wird es doch hoffentlich noch funktionieren.
tannhäuser
02.12.2023, 11.25 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
tannhäuser
02.12.2023, 11.44 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Nee. ;-)
tannhäuser
02.12.2023, 11.55 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Genau.
tannhäuser
02.12.2023, 12.57 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
grobschmied56
02.12.2023, 18.34 Uhr
Irrtum, Diskobolos! man kann so einiges ...
... tun! Besser gesagt, man hätte so einiges tun können!
Wir Deutschen hätten eine 'Vorreiterrolle' spielen können. Es war ein deutscher Autohersteller, der ein serienreifes und alltagstaugliches Auto für die normale Familie herausgebracht hat, welches tatsächlich weniger als 4 Liter Diesel pro 100 Km verbrauchte! Ich selbst hatte Gelegenheit, ein solches Auto zu fahren. Die Werksangabe von 3.7 Liter pro 100 war nicht ganz einzuhalten. Aber 3.8 bis 3.9 Liter auf hundert Kilometer habe ich tatsächlich geschafft.
Das hätten wir tun können!

Ein solches Auto zur Euro - Norm zu machen.
Aber das war halt ein Diesel-Auto und ganz böse, wegen dem vielen, tödlichen Stickoxid!

Wir hatten mehr als ein Dutzend gut und sicher funktionierender Kernkraftwerke, welche in Spitzenzeiten bis zu dreißig Prozent unseres Strombedarfs deckten.
Zahlreiche deutsche Technologieunternehmen waren an der Errichtung beteiligt.
Da wurde massenhaft Strom generiert, ohne massenhaft Dreck in die Atmosphäre zu pusten. Statt abzuschalten und zu sprengen, hätten wir die Zahl der Kraftwerke in den letzten 20 Jahren verdoppeln oder verdreifachen können.
Dann wäre unsere Energieversorgung wesentlich sicherer und unser Schadstoffausstoß sehr viel geringer.

Das hätten wir tun können.
Aber Kernkraft ist ganz schlimm böse und hat in Fukushima 18 500 Menschen umgebracht! (sagt Frau Roth)

Unter unseren Füßen liegen wahre Schätze.
Massenhaft Erdgas. Geschätzte 2.3 Billionen Kubikmeter.
Nach Expertenmeinung ausreichend, um Deutschland für die nächsten 20 bis 25 Jahre zu beheizen.

Das hätten wir tun können.
Aber Gas-Förderung in Deutschland geht nicht - viel zu gefährlich!

Das Gas darf nicht gefördert werden. Der Diskobolos kann, wenn er es denn will, leicht herausfinden, warum.
Er kann auch leicht ermitteln, warum wir statt dessen LNG aus den USA über den 'Teich schippern', mit sauteuren Spezialschiffen und zu exorbitanten Preisen.

So oft ich nachforsche, was wir hätten tun können, aber nicht getan haben, stoße ich früher oder später auf Verbote, Frau Merkel, die Grünen oder die EU-Bürokratie.
Merkwürdig, eigentlich sollten es nach der reinen Lehre der Klimakämpfer doch die bitterbösen habgierigen Konzerne sein...
tannhäuser
02.12.2023, 20.41 Uhr
Ich bin immer noch der Meinung...
...dass das Auto und die Bratpfanne samt Spiegel- oder Rühreiern von Herrn Grobschmied und seiner Gemahlin nicht für das Atemvolumen von Diskobolens (Ur)Enkeln) verantwortlich sein werden.
diskobolos
02.12.2023, 22.08 Uhr
Ironie wird in Kommentaren oft nicht verstanden
Ich hätte es besser hinschreiben sollen.

Beim Diesel geht es ja mehr um Gefärdung der Gesundheit (Feinstaub). Für das Klima ist die Verbrennung von Diesel ähnlich schädlich wie Benzin. Auf Dauer geht das nicht, jedenfalls nicht für Milliarden Autos. Die Folgen wären unerträglich.
Marian
02.12.2023, 22.13 Uhr
Nur mal kurz gesagt..
So lange ich als ältere Fachkraft im Jahr
50.000km fahren muss,
ist doch alles in Ordnung mit
Klima und Wirtschaft in Deutschland.
Meine Kollegen übrigens auch..
wollte ich nur mal loswerden..
Kobold2
03.12.2023, 09.30 Uhr
Der Irrtum
kommt von einseitiger Betrachtung fehlender Weitsicht und der Ignoranz einiger Zusammenhänge.
Da ist sind der Grobschmied und seine Stammtischfreunde mit der Dauerschleife ganz nah dran.
Immerhin wurde der Kreis der "Schuldigen" auf 3 erweitert.
diskobolos
03.12.2023, 10.35 Uhr
Das ist genau das Problem, Tannhäuser
Der eine ißt gern Fleisch. Der andere fährt weite Strecken mit dem Auto zur Arbeit. Der dritte macht sein Geld mit der Rodung von Urwäldern zum Anbau von Soja. Für die Mast der Tiere, deren Fleisch der erste essen möchte.

WIR ALLE haben gute Gründe für unser Tun. In der Summe zerstören wir aber damit unsere Lebensgrundlagen.
Und hoffen dann, dass es so schlimm nicht kommen wird.

Wenn schon etwas dagegen getan wird, dann bitte doch durch die anderen . . .
Pe_rle
03.12.2023, 11.50 Uhr
Klimawandel und Fleisch
bevor ich aufhöre Fleisch zu essen wegen dem Klimawandel, sollte doch erst mal van Asten und Co geschlossen werden. Das wäre dann mal ein echter Anfang.
geloescht.20231213
03.12.2023, 14.13 Uhr
Globalisierung und Anspruchsdenken....
Diskobolos bringts auf den Punkt. Danke.
grobschmied56
03.12.2023, 15.07 Uhr
Kleiner Nachtrag ...
... und Denkanstoß für alle, welche Deutschland immer noch in der Vorreiterrolle sehen.
Man muß in der Presse nicht lange suchen, um festzustellen, daß wir deutschen Einfaltspinsel nur noch als Witzblatt-Figuren gehandelt werden. Der deutsche Sonderweg, Stilllegung aller Kernkraftwerke und Waschlappen statt Duschen erregt in anderen Ländern nur noch mitleidiges Kopfschütteln oder spöttisches Lächeln!

World Nuclear Exhibition - Auf der großen Atom-Messe erntet Deutschland nur noch Hohn und Spott - titelt 'Focus'.
Weiteres Zitat: 'Atomkraft im Aufwind: Während die World Nuclear Exhibition in Villepinte bei Paris mit mehr als 700 Ausstellern aus 76 Nationen die Vitalität der Kernenergiebranche demonstriert, steht auch Deutschland im Rampenlicht - allerdings als Negativbeispiel.'

FAZ schreibt:' Etwa 20 Staaten wollen zum Wohle des Klimas die Energieerzeugung aus Atomkraft deutlich hochschrauben. Bis zum Jahr 2050 sollten die Kapazitäten verdreifacht werden, hieß es in einer am Samstag auf der Weltklimakonferenz veröffentlichten Erklärung, die unter anderem von Frankreich und den Vereinigten Staaten unterzeichnet wurde. Auch Kanada, Japan, Großbritannien und mehrere weitere europäische Länder haben sich dem Pakt angeschlossen.'
Zitat Ende.

Da hat Herr Bundeskanzler Scholz wohl etwas danebengehauen, als er einen vom 'toten Pferd' Kernenergie erzählte. Aber unsere Regierigen erzählen uns ja öfters einen vom Pferd, sind wir inzwischen gewöhnt.

Woran ich mich keineswegs gewöhnen will, ist das ideologische Dauerfeuer der Infantilisten - Fraktion, die uns Verzicht auf alles und Jedes um jeden Preis aufschwatzen will, um das 'Klima zu retten'.

Möglichkeiten hätten wir einige gehabt, wie ich es weiter oben beschrieben habe. Möglichkeiten, die tatsächlich wirksame und messbare Effekte gehabt hätten, wohlgemerkt, und nicht die alberne und witzlose Symbolpolitik der Grünverpeilten, die Milliarden von Steuergeld ausgeben um wohlhabenden Berufsklimarettern einen elektrisch betriebenen 300 PS starken Dreitonner von SUV zu subventionieren.
Wie Bitte
03.12.2023, 15.15 Uhr
@Per_le
Ihren Kommentar, wenn Sie, WEIL Van Asten und Co geschlossen wurde, kein billiges Fleisch mehr essen können, kann ich mir jetzt schon lebhaft vorstellen.
Mitternacht
03.12.2023, 19.49 Uhr
Liebe Perle, Sie hören auf, Fleisch zu essen,
wenn man Mastanlagen und industrielle Fleisch-Herstellungsbetriebe schließt?
Wirklich?
Wissen Sie, was ich glaube?
Sollten Mastanlagen und industrielle Fleisch-Herstellungsbetriebe geschlossen werden, wären Sie die oder der erste, der lauthals von "grüner Bevormundung!" schreit und die sofortige Wiedereröffnung fordern würde.

Denn: bringen müssen immer nur die anderen. Wehe, Sie sollten sich einschränken.
tannhäuser
03.12.2023, 20.40 Uhr
Vielleicht mal den Ball flachhalten!
Es steht 1 Mitarbeiter vor Gericht, der scheinbar Mist gebaut hat und damit aber NOCH nicht die ganze Massentierhaltungsindustrie!

Und auch nicht das Konsumverhalten der hiesigen Kommentatoren, die nicht dem Vegetarismus fröhnen oder für ein im glücklichen Zustand des Spendertieres euthanisiertes 300-Gramm-Steak 20 Euro bezahlen wollen.
grobschmied56
04.12.2023, 00.55 Uhr
Weil 'Mitternacht' sich so erregt ...
... könnte mal ein kurzer Blick auf die Realität gut tun!
In weiten Teilen der grünen, guten Menschen, vor allem der Veganer herrscht der Glaube (!), daß Tierhaltung hauptsächlich mit importiertem Soja aus dem Regenwald-Schlachtfeld Brasilien betrieben wird.

Gilt unter den Klimakämpfern als Tatsache, stimmt nur nicht!
Kurzer Klick zum 'Bundesinformationszentrum Landwirtschaft' - und man wird etwas klüger:

Zitat: ' Woher kommt das Futter für unsere Nutztiere?
95 Prozent der Futtermittel stammen aus Deutschland. Nur bei der Eiweißversorgung sind die Betriebe auf Importe angewiesen.

Jeden Tag werden auf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland etwa 11 Millionen Rinder, 22,3 Millionen Schweine und über 173 Millionen Hühner, Puten, Enten und Gänse versorgt. 95 Prozent der dafür benötigten Futtermittel stammen aus heimischem Anbau.'

Wer glaubt, Millionen Hektar Amazonas - Regenwald würden für Currywurst und Schnitzel in Deutschland abgeschlachtet, sitzt einer weitverbreiteten Falschmeldung auf.
Nur sitzen solche 'fake - news' halt in manchen Köpfen inzwischen fest und tief.
Wie die 18 500 'Atomtoten' von Fukushima oder die Massen von 'Stickoxid - und Feinstaubtoten' durch Adventskranz - Kerzen und Kaminfeuer...

Auf die Bratwurst zum Weihnachtsmarkt verzichten, um das Klima der Erde zu retten? Ist etwa so sinnvoll, wie das Verbot von Kerzen auf dem Adventsgesteck, um die Lebenserwartung von 80.99 auf 100 Jahre zu erhöhen.

Wer das will, kann das natürlich glauben.
Auch ich habe meinen Glauben.
Nur zwinge ich den nicht per Zwangsgebührenfunk dem ganzen Volk auf.
Mitternacht
04.12.2023, 08.42 Uhr
Lieber Grobschmied,
Sie unterliegen einem Trugschluss. Ich rege mich überhaupt nicht auf, und, Sie werden staunen, ich bin sogar selbst überzeugter Fleischfresser.

Mir geht es nur gegen den Strich, wenn jemand so offensichtlich scheinheilig sagt: "Bevormundet mich bitte, dann ändere ich mein Verhalten", weil das genau dem widerspricht, was der Mensch allgemein und die meisten Kommentatoren hier wollen.
swk
04.12.2023, 10.24 Uhr
Der Regenwald
wird gerodet, um Palmenplantagen anzulegen. Das daraus gewonnene Palmöl wird als Zutat für Müsli und Müsliriegel verwendet, also für genau die Lebensmittel, die uns die Grünen als gesund und umweltfreundlich verkaufen wollen.
nur_mal_so
04.12.2023, 12.27 Uhr
Welcher "Grüne" hat bitte sehr wann gesagt, dass mit Palmöl hergestellte Müsliriegel
gesund sind?
So weit ich das mitkriege, kommen da eher Warnungen, weil die von den Herstellern als ach so gesund angepriesenen Riegel meist völlig überzuckert sind. Zumindest ich als Mutter achte darauf, und habe noch von keinem Grünen gehört, dass er mir das Gegenteil einreden wollte.
Lieber swk, den Beleg für diese mutige Behauptung hätte ich gern schwarz auf weiß. Oder geht es mal wieder weniger um Tatsachen als eher um Meinung?
Pe_rle
04.12.2023, 13.00 Uhr
Mitternacht
nein Mitternacht, dann esse ich Fleisch aus Neuseeland.
Und wenn ich überlege das 25 Millionen Deutsche, es sind ja nicht alle so Klimaverrückt, das Klima von 8 Milliarden Menschen auf der Erde retten wollen, komme ich vor lachen nicht mehr in den Schlaf.
Fangt mal an die großen Dreckbuden in der Industrie zu schließen, dann erreicht ihr auch was, nicht weil ich 2 mal in der Woche Fleisch esse.
Mitternacht
04.12.2023, 15.15 Uhr
"Wir Deutsche allein wollen für 8 Milliarden das Klima retten -
- ist nach wie vor so abgedroschen wie falsch. Sie haben überhaupt keine Ahnung, was in anderen Ländern in zB erneuerbare Energien investiert wird, welche Schritte da gegangen werden, sondern wiederholen nur stur die Mär vom "blöden Umwelt-Deutschen", der als einzige Nation das Weltklima zu retten versucht.
Kobold2
04.12.2023, 17.15 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Kommentarfunktion ist kein Chatrfunktion
Kobold2
04.12.2023, 17.47 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Beitrag
grobschmied56
04.12.2023, 18.29 Uhr
Nö, Mitternacht, es wird massiv in Kernkraft ...
... investiert werden! Lesen Sie mal Zeitung. Auch wenn die meisten unserer verhuschten Blättchen nur verschämt oder verzerrend berichten, läßt es sich kaum noch verheimlichen! Bei der 'Klima - Show' in Dubai hat sich Unerwartetes und Erstaunliches ereignet:

John Kerry, Sondergesandter der USA ruft zum Ausbau der Kernkraft auf und gleich 20 Staaten schnipsen mit den Fingern und rufen laut: 'Hier, ich auch!'

Zitat: 'Eine Gruppe von etwa 20 Staaten hat auf der UN-Klimakonferenz in Dubai zum Ausbau der Atomkraft aufgerufen. Beteiligt an der am Samstag veröffentlichten gemeinsamen Erklärung sind unter anderem die USA, Frankreich, Großbritannien sowie das Gastgeberland Vereinigte Arabische Emirate. Ziel sei es, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern, hieß es. Im Vordergrund steht in Dubai die Forderung nach dem Ausbau erneuerbarer Energien.

Verlangt wurde von der Staatengruppe, die installierte Leistung der Akw weltweit bis 2050 zu verdreifachen - verglichen mit dem Stand von 2020. Verbreitet wurde die Erklärung durch den US-Klimabeauftragten John Kerry. Zu den Unterzeichnern zählen auch Belgien, Finnland, Japan, Polen, Schweden und die Ukraine, nicht aber Russland und China, die ebenfalls über eine größere Zahl von Atomkraftwerken verfügen.'

Nun beginnt man allmählich zu ahnen, wo Bartel den Most herholt!
Am Ende werden wir Deutschen mit unserem 'Sonderweg' als Klassenclowns und Tütenkasper in der Trotzecke rumstehen.
Da können wir noch so oft wütend mit dem Füßchen aufstampfen und bockig blöken - 'ich will aber nur erneuerbare Energie und kein pöhsen Atomstrom!'
Den Rest der Welt kümmert es zunehmend weniger, weil wir als ernstzunehmende Teilnehmer längst abgeschrieben sind.
Vollpfosten eben.

Wer das nicht glaubt, sehe sich die Seite 'Agorameter' an. Im Zeitraum vom 30. 11. bis 3.12. konnten unsere hochgeschätzten 'Erneuerbaren' kaum 10 Prozent des Energiebedarfes decken! Einfach nur lächerlich!
Für den ganzen Rest mußten die vielgeschmähten alten 'Fossilen' Kohle und Gas im Akkord schuften! Also genau die Energieform, welche die Grünen am liebsten schon 2030 abschaffen wollen, spätestens aber 2035.
Ich nenne so was höflich: REALITÄTSVERLUST.
diskobolos
04.12.2023, 21.11 Uhr
Grobschmied liebt Atomkraftwerke
Das wissen wir doch schon lange. Wozu allerdings ist nicht ganz klar. Um den Klimawandel aufzuhalten wohl nicht. Denn den gibt es ja seiner Meinung nach gar nicht. Und wenn, dann liegt er ja nicht an der Verbrennung von Kohle, Gas und Öl.

Auf der Atomkraftmesse waren die Anbieter von ihrem eigenen Produkt tatsächlich begeistert? Wer könnte sich darüber wundern?

Und von 200 Teilnehmerstaaten in Dubai sind tatsächlich 20 für den Bau von Atomkraftwerken? Aber wahrscheinlich alle für den Ausbau der regenativen Energie? Die USA investieren gerade Unmengen in dieser Richtung. Sie wollen verhindern, das China auf diesem Gebiet allein herrscht.

Tatsächlich finden sich unter den (zu) vielen Teilnehmern an der Weltklimakonferenz auch jede Menge von Lobbyisten der Gas-, Öl- und Atomindustrie. Sie versuchen zu verhindern, dass ihre Felle wegschwinden. Auf welchen Gehaltslisten John Kerry zur Zeit steht, ist mir aber nicht bekannt.
grobschmied56
05.12.2023, 00.58 Uhr
Der Grobi liebt nicht Kernkraftwerke ...
... sondern zuverlässigen und bezahlbaren Strom! Das ist der Knackpunkt. Strom, der zuverlässig aus der Steckdose kommt UND preiswert ist, den wird es allein mit Wind- und Solarenergie hier niemals geben. Vor zwanzig Jahren kostete die Kilowattstunde bei uns noch 14 bis 16 Cent. Seit nunmehr gut 20 Jahren wird uns von den Grünen das fromme Märchen verkauft, man könne mit ein paar Windrädchen und 'Balkonkraftwerken' supergünstigen Strom generieren.

Dieser schillernden Seifenblase haben die 'Zwanzig' in Dubai mal eben die Luft rausgelassen. Wer Industrie haben will, Wohlstand, sichere und leistungsfähige Stromversorgung, Wärmepumpen und E-Mobile, der kommt um massive Nutzung von Kernenergie nicht umhin.

Das ist die einfache Botschaft. Nach Art der Grünen versucht der Diskuswerfer, das Ganze kleinzureden - oooch nur zwanzig Staaten ...
Ja, Diskobolos - nur zwanzig Länder.
Aber schauen Sie mal genauer hin, nach Name und 'Hausnummer'.
Das sind nicht nur irgendwelche Bananenrepubliken oder Zwergstaaten.
Da sind etliche politische und wirtschaftliche Schwergewichte dabei.
Wenn die feststellen, daß allein mit unzuverlässigen und schwankenden Energiequellen wie Wind und Sonne kein Staat zu machen ist, dann hat das schon Gewicht.

Was bei unserem 'Flitz' -unserer fixen Idee 'Nur Erneuerbar' herauskommt, kann jeder auf seiner Stromrechnung ablesen. Und natürlich auch auf ein paar Websites, welche den Schadstoff-Ausstoß pro Kilowattstunde erzeugter Elektroenergie ausweisen. Unser deutscher 'dreckiger' Fußabdruck ist rund achtmal so groß, wie der unserer französischer Nachbarn. Dafür zahlen die Leute dort im Schnitt 23 Cent pro Kilowattstunde. Wir sind fast beim doppelten Preis angekommen...

Da kann der Schwaben - Mao (Kretschmann) noch so viel 'Verzicht aufs Duschen und Waschlappen ist auch ein eine gute Erfindung' propagieren. Mich überzeugt er damit nicht.
Viel überzeugender finde ich den US- Sondergesandten John Kerry und Le President Macron! Vive la France!
Kobold2
05.12.2023, 07.08 Uhr
Es ist erstaunlich
Mit welcher Selbstsicherheit hier einseitige Sichtweisen vorgeführt werden. Die einseitige Sicht und Uminterpretierung einer Messe hat schon was lobbyhaftes. Wohin mit dem Müll, ist noch immer nicht geklärt. Grobschmieds Vorgarten ist sicher zu klein. Interesse an guter Nachbarschaft scheint nicht vorhanden.
Das Märchen vom billigen Strom glauben nicht mal Kinder, obwohl schon mal erkannt wurde, das Sonne und Wind keine Rechnung schicken In der Vergangenheit mußten AKW häufig wegen Niedrigwasser gedrosselt werden, man glaubt aber immer noch an die Mär von stabiler Grundlast. Aber warum soll man etwas hinterfragen, wenn es doch so schön die Träume erfüllt. Nun gehört Deutschland zu den Ländern in der Welt mit dem stärksten Wasserrückgang. Mit Palmwedeln wird sich die erforderliche Kühlung wohl nicht erreichen lassen. Der Eingriff in Ökosystem der Flüsse findet auch in Grobschmieds Köpfen nicht statt, so wie auch der traurige Umstand, das der Tag des Ressourcenverbrauchs jährlich immer früher wird.
diskobolos
05.12.2023, 10.51 Uhr
@Grobschmied
Eine zuverlässige Stromversorgung wollen wir doch alle Grobi. Und die hatten wir sogar im letzten Winter, was tatsächlich erstaunlich war.
Was Sie immer völlig verdrängen, sind zwei Tatsachen:
1) Das Ziel der weitgehend Klimaneutralität der Energieerzeugung ist keine Erfindung der deutschen Grünen, sondern basiert auf entsprechenden EU-Beschlüssen.
2) Wenn wir (die Menschheit) so weitermachen, wird es für uns alle auf der Erde ungemütlich. Zum Beispiel durch die in Gang kommenden Wanderungsbewegungen.
Das zu ignorieren gelingt nur, wenn man es will.
Dann helfen Unwetter, Überschwemmungen, Waldbrände und die bekannten gemessenen Temperaturwerte gar nichts. Realitätsverweigerung.

PS: Ich persönlich hätte gegen die KKW nichts gehabt. Ob es jetzt Investoren dafür gäbe ist aber fraglich, insbesonders dann, wenn die auch für den Abriss/Entsorgung bezahlen und für ein Endlager sorgen müssten (was heute der Staat teilweise übernimmt)
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