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Fr, 18:11 Uhr
05.01.2024
Bauern-Demonstrationen

Maier pocht auf Einhaltung von Recht und Gesetz

Auf die in der kommenden „Aktionswoche“ angekündigten Aktionen und Proteste von Landwirten im Freistaat bereiten sich Thüringer Sicherheitsbehörden intensiv und umfangreich vor. Die Behinderungen durch Bauern-Demonstrationen soll möglichst gering gehalten werden, Innenminister Maier appelliert an Einhaltung von Recht und Gesetz...

Gemeinsam mit der „Taskforce Versammlungslagen“ im Innenministerium, der Polizei und den Versammlungsbehörden wird die jeweilige Versammlungslage, insbesondere am kommenden Montag bewertet.

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Es geht um den Schutz der öffentlichen Sicherheit und des Versammlungsrechts, aber auch um einen möglichst störungsfreien Ablauf. Dazu wurden mit dem Thüringer Bauernverband als Demonstrationsanmelder Gespräche geführt. „Die Beeinträchtigungen der Bevölkerung sollen - sofern möglich - auf ein Minimum reduziert werden", sagte Innenminister Georg Maier.

Im Vorfeld der Versammlungen fanden Kooperationsgespräche zwischen der zuständigen Versammlungsbehörde, der Polizei und dem Veranstalter statt, um möglichst einvernehmliche Lösungen zu finden", erklärte Minister Maier. "Ich denke, dass wir gut vorbereitet sind.“ Maier erwartet, dass sich alle Teilnehmenden an die gesetzlichen und versammlungsrechtlichen Bestimmungen halten.

„Protest und Meinungsäußerungen sind eine Sache, Rechtsverstöße eine andere“, betont der Innenminister. Auch wenn es bereits Aufrufe zu Spontandemonstrationen und Straßenblockaden gibt, werden die Behörden auch hier verhältnismäßige Lösungen finden. „Rechtswidrige Blockaden an Verkehrsknotenpunkten und wichtigen Infrastrukturachsen werden wir jedoch nicht tolerieren“, bekräftigt Minister Maier. Es sei auch nicht auszuschließen, dass einzelne extremistische Gruppierungen das Protestgeschehen der Landwirte nutzen wollen, ihre eigene extremistische Agenda publik zu machen. "Ich finde es sehr gut, dass der Bauernverband sich davon deutlich distanziert hat“, so Maier.
Autor: red

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Kommentare
Herr Schröder
05.01.2024, 19:24 Uhr
Angst Herr Maier?
Einfach vernünftige Politik machen, dann braucht man auch keine Angst vor dem Volk haben.
El loco
05.01.2024, 19:29 Uhr
Ach Gottchen,
bei den grünen Pattex-Spinnern sieht seine Chefin in Berlin aber permanent nicht so genau hin, obwohl da ständig wichtige Infrastrukturachsen blockiert werden.
Und nachdem die als Bauern getarnten Reichsbürger die Habecksche Urlaubsfähre stürmen wollten, wird Faeser sowieso alle Bauernhöfe in Futschland einer Razzia unterziehen. Da werden wohl einige landwirtschaftliche Geräte als höchstgefährliche Waffen deklariert. Wohl dem Landwirt, der seine Egge ordnungsgemäß angemeldet hat.
Marino50
05.01.2024, 20:45 Uhr
Einhaltung von Recht und Gesetz...
..da hat aber JEMAND die Hosen voll. Ich glaube kaum, dass sich die Bauern mit ihren Fahrzeugen und Speditionen Angst einjagen lassen. Die Bauern wissen was sie machen und es ist eine Frechheit, diese Menschen als Bauern-Mob zu bezeichnen, wie es heute Nachmittag in den Medien zu hören war.
Wie Bitte
05.01.2024, 21:53 Uhr
Wenn ich mir Bilder anschaue,
auf denen Traktoren behängt sind mit Reichsadlern, mit Flaggen mit Eisernen Kreuzen und am Galgen hängenden Strohpuppen in bestimmten Parteifarben kommt mir dieser Aufruf nicht so falsch vor.
Aber diese Fotos sind wahrscheinlich nur Inszenierungen der Lügenpresse.
grobschmied56
05.01.2024, 23:20 Uhr
Zweierlei Maß ist inzwischen ...
... Gang und gebe. Während man 'Klima-Aktivisten' jede Sachbeschädigung, jede Blockade und Nötigung mit größtem Wohlwollen nachsieht, sind die Landwirte mit ihrem berechtigten Protest von vornherein 'Bauern-Mob', also Staatsfeinde und potentielle Verbrecher, weil 'gefühlt rrräächts'.

Alles klar, Herr Maier. Die tendenziöse Berichterstattung unserer 'Staatsmedien' ließ ja auch kaum zu wünschen übrig. Da wurde von einem in letzter Minute verhinderten 'Sturm auf Habecks Fähre' berichtet, als wenn ein mutiger Schipper in letzter Sekunde den Lynchmord an unserem beliebten Wirtschafts- und Energieminister verhindert hätte.

Dabei war weder Habeck noch einem Polizeibeamten auch nur ein Härchen gekrümmt worden. Aber - Hauptsache mit Dreck geschmissen! Man darf gespannt sein, welche Gewaltexzesse Tagesschau, Spiegel und Co. seitens der vergnatzten Bauernschaft in nächster Zeit noch so aufdecken werden!
BerndLuky
06.01.2024, 00:23 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
P.Burkhardt
06.01.2024, 01:29 Uhr
äh...Marino...
...ich darf kurz erklären:

ein Mob ist eine aufgebrachte Menge...und wenn die eben aus Bauern besteht... dann ist es halt ein Bauern-Mob. Was soll die Aufregung ?
nur_mal_so
06.01.2024, 08:24 Uhr
Die AfD ist nur sauer, dass die Subventionen, die sie streichen wollte, stattdessen -
- von der aktuellen Regierung gestrichen werden.

Da verstehe ich schon, dass sie die Stimmung anheizt, denn das geht ja nun gar nicht.
Dass beim Stimmung-Anheizen dann auch solche Auswüchse geschehen, wie wir sie von Montagsspaziergängen kennen - fragwürdige Flaggen, zum Beispiel, wo sich erst keiner der Spaziergänger, nun Spaziertreckerfahrer, einen Kopf macht, und dann gibt es die Spaziergänge plötzlich gar nicht mehr, weil doch die meisten kapierten, wem sie da zulaufen - liegt in der Natur der Sache.
Natürlich kommen dann auch die Träumer, die vom Gedanken an den Umsturzmontag vor Aufregung in die Unterhose ejakulieren und holen ihre Reichskreuze heraus.

Allerdings bin ich da auch etwas ambivalent in meiner Meinung: sollte die AfD nicht eigentlich froh sein, dass schon jetzt Teile all der Subventionsstreichungen, welche sie selbst auch plant, schon vorgenommen werden? Da steht sie doch später selbst besser da, wenn dem "Kleinen Mann" die Augen aufgehen, was er da eigentlich gewählt hat.

Hm. Komisch.
Tom der ungläubige
06.01.2024, 15:26 Uhr
Hallo, nur mal so!
Wissen Sie, eine gesunde Volkswirtschaft, braucht eigentlich keiner Subventionen. Und um Landwirtschaft europaweit, unter der Ägide der EU aufrecht zu halten, hat man, aufgrund unterschiedlicher Ausgangslagesubventionen eingeführt. Aber, wenn ich Subventionen brauche, damit etwas funktioniert, hebele ich den Markt aus. Also das, was Streu vom Weizen trennt. Das ist nicht gesund. Wohin das geführt hat? Beispiel DDR . alles ging Nur über Stützung und Subventionen, funktioniert hat zum Schluss nichts mehr. Und da sind wir, wie gesagt Europa weit, ganz nah dran. Wenn Trecker in Frankreich mit Heizöl fahren dürfen aber in Deutschland nicht, dann ist etwas falsch am System. Finde den Fehler, „nur-mal-so“
Tom der ungläubige
06.01.2024, 15:27 Uhr
Hallo, nur mal so!
Wissen Sie, eine gesunde Volkswirtschaft, braucht eigentlich keiner Subventionen. Und um Landwirtschaft europaweit, unter der Ägide der EU aufrecht zu halten, hat man, aufgrund unterschiedlicher Ausgangslagesubventionen eingeführt. Aber, wenn ich Subventionen brauche, damit etwas funktioniert, hebele ich den Markt aus. Also das, was Streu vom Weizen trennt. Das ist nicht gesund. Wohin das geführt hat? Beispiel DDR . alles ging Nur über Stützung und Subventionen, funktioniert hat zum Schluss nichts mehr. Und da sind wir, wie gesagt Europa weit, ganz nah dran. Wenn Trecker in Frankreich mit Heizöl fahren dürfen aber in Deutschland nicht, dann ist etwas falsch am System. Finde den Fehler, „nur-mal-so“
Im Nu
06.01.2024, 17:17 Uhr
Proteste...
....ja, aber bitteschön nach Gusto der Politiker. Das wäre wohl der Wunsch, damit die Fassade der Demokratie erhalten bleibt. Neulich habe ich in einem Aufruf zur Landwirt-Demo gelesen: "Keine Aufrufe zum Sturz der Regierung" mitzuführen. Andernfalls wird das sofort aus der Demo entfernt. Erinnert mich an die Veröffentlichung der Mailosungen in der Zeitung "Das Volk", die für die Maikundgebungen in der DDR gestattet waren. Ich jedenfalls freue mich, dass die Bauern den Anfang machen und sich nicht einschüchtern lassen.
fso2020
06.01.2024, 22:08 Uhr
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