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Fr, 12:00 Uhr
26.01.2024
Holocaustgedenktag

Damit sie nie vergessen werden

Heute versammelten sich Bürger und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums mit Bürgermeister Steffen Grimm und Mitarbeitern der Stadtverwaltung, um gemeinsam an die in Sondershausen gelebten Juden zu gedenken, die Opfer des Nationalsozialismus wurden...

Auch in diesem Jahr wurden im Rahmen des Gedenkens die Stolpersteine in der Innenstadt Sondershausens geputzt, damit sie wieder glänzen und in das Bewusstsein der Bürger gebracht werden.

Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums kümmerten sich in der Hauptstraße gemeinsam mit ihrem Lehrer Martin Brauer (2.v.re.), Dr. Carolin Schäfer, Leiterin des Schlossmuseums (3.v.re hinten), Claudia Langhammer, Leiterin der Stabsstelle Kultur/Wirtschaftsförderung/Tourismus (4.v.re. hinten) und Sondershäuser Bürgern um das Säubern der Stolpersteine.  (Foto: Stadt Sondershausen) Schülerinnen und Schüler des Geschwister-Scholl-Gymnasiums kümmerten sich in der Hauptstraße gemeinsam mit ihrem Lehrer Martin Brauer (2.v.re.), Dr. Carolin Schäfer, Leiterin des Schlossmuseums (3.v.re hinten), Claudia Langhammer, Leiterin der Stabsstelle Kultur/Wirtschaftsförderung/Tourismus (4.v.re. hinten) und Sondershäuser Bürgern um das Säubern der Stolpersteine. (Foto: Stadt Sondershausen)


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Vor vielen Jahren wurden in Sondershausen zu Ehren jüdischer Personen Stolpersteine an verschiedenen Stellen der Innenstadt errichtet. Die Steine bestehen aus Messing, das aufgrund der Witterung oxidiert und an Glanz verliert. Deshalb ruft der Förderkreis Schloss und Museum Sondershausen sowie das Schlussmuseum jedes Jahr am Tag vor dem Internationalen Holocaust-Gedenktag zu einer Putzaktion der Stolpersteine auf.

In diesem Jahr folgten die Schüler der elften Klasse eines Geschichtskurses mit ihrem Lehrer Martin Brauer der Einladung. Gemeinsam wurden sie von Joachim Kreyer, ehemaliger Bürgermeister der Stadt und Vorsitzender des Förderkreis Schloss und Museum, in Gruppen eingeteilt, gedachten in einer stillen Minute den Opfern und putzten die Stolpersteine.

„Die Stolpersteine sollen sichtbar machen, was unseren jüdischen Bürgern in Sondershausen in der Vergangenheit widerfahren ist. Die Erinnerung an die Vertriebenen und ermordeten Bürger darf nie in Vergessenheit geraten“, sagte Joachim Kreyer. „Der Tag vor dem Holocaust-Gedenktag ist eine gute Möglichkeit, dies zu würdigen“, sagte Kreyer. Insgesamt wurden in Sondershausen bislang 26 Stolpersteine angebracht.

Die Idee der Stolpersteine stammt von dem Künstler Gunter Demnig und wurde von zahlreichen Städten in Deutschland adaptiert. So auch in Sondershausen.

Der 27. Januar gilt als Internationaler Gedenktag für die Opfer des Holocausts. An diesem Tag wurde vor 79 Jahren das Vernichtungslager Ausschwitz von sowjetischen Soldaten befreit. Anlässlich des Holocaust-Gedenktages wird morgen am Denkmal des Geschwister-Scholl-Gymnasiums ein Ehrenkranz niedergelegt.
Autor: red

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