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Fr, 09:01 Uhr
03.05.2024
ifo Institut:

Volkswirte stellen Deutschland schlechtes Zeugnis aus

Wirtschaftsprofessoren bewerten den Standort Deutschland im internationalen Vergleich nur mit der Schulnote 3,4. Das geht aus dem neuesten Ökonomenpanel des ifo Instituts hervor...

Die Note Drei vergaben 38 Prozent der Antwortenden, 20 Prozent eine Zwei und 17 Prozent eine Vier, 20 Prozent die Note Fünf. „Dieses Ergebnis ist für die Industrienation Deutschland besorgniserregend schlecht“, sagt Niklas Potrafke, Leiter des ifo Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie.

Als Schwachpunkte nannten die Teilnehmer vor allem die Bürokratie (87 Prozent), die Preise von Energie und die Verfügbarkeit von Rohstoffen (73) und die mangelnde Digitalisierung (67). Zu den Stärken zählen die Experten die politischen Institutionen (67 Prozent), die Bildung und die Ausbildung der Beschäftigten in Deutschland (53) sowie die Sicherheit und die geringen geopolitischen Risiken (43).

„Damit es dem Wirtschaftsstandort Deutschland besser geht, werden Reformen benötigt. Dazu zählen der Bürokratieabbau, mehr öffentliche Investitionen in die Infrastruktur und Digitalisierung, sowie die Anpassung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung“, sagt Potrafke.

An der Befragung vom 16. April bis zum 23. April nahmen 180 Professoren der Volkswirtschaftslehre teil.
Autor: red

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Kommentare
Feuerland
03.05.2024, 12:40 Uhr
Anregung an das ifo-Institut
Wieder eine Umfrage unter Wissenden, mit bereits vorher zu erwartendem Ergebnis. Wäre es nicht hilfreich, statt immer wieder die selben Schwerpunkte festzustellen, in Lösungen zu gehen?
Wenn die 180 Professoren sich 180 kleine aber sehr konkrete Themen genommen hätten, um hier konkrete Lösungen zu zeigen, hilft das voraussichtlich deutlich mehr. Selbst wenn nur ein Teil davon in die Umsetzung kommt.
grobschmied56
03.05.2024, 19:58 Uhr
Bürokratieabbau wird es mit dieser Regierung ...
... nicht geben. Die Rot-Grünen Alles-Regulierer, Allesverbieter und Allesvorschreiber lechzen geradezu danach immer noch mehr Vorschriften und Verbote einzuführen.
Das ist ihre DNA, nur dazu sind sie da. Sie werden die Wirtschaft strangulieren und dann in Jubel ausbrechen, weil wir endlich 'CO2- frei und klimaneutral' sind.

Nur eines haben sie nicht bedacht: Wo keine Wirtschaft, keine Wertschöpfung und keine Jobs mehr sind, da gibt es auch irgendwann keine Steuern und keine Diäten mehr.

Aber wie sagte schon Ekel Alfred Tetzlaff so passend: 'Die sind nicht durchweg dumm! Die haben nur sehr viel Pech beim Denken.'
diskobolos
03.05.2024, 22:14 Uhr
Bürokratieabbau?
Seit Jahrzehnten wird er in jedem Wahlkampf beschworen. Aber hat es den je gegeben, Grobschmied?
Herr Stoiber hatte doch schon mal eine Arbeitsgruppe bei der EU dafür. Davon habe ich nie mehr etwas gehört. Scheint doch gar nicht so einfach zu sein.
Liegt wohl auch daran, dass sich auf jede Regelungslücke ganze Heerscharen stürzen, die sie ausnutzen . . .
Beispiele dafür kennt jeder.
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