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Fr, 12:16 Uhr
03.05.2024
ARD-DeutschlandTREND:

Sonntagsfrage Europawahl: Union klar vorn

Anfang Juni findet die Europawahl statt. Mit Blick auf bestehende Wahlabsichten läge die CDU/CSU aktuell leicht über ihrem Europawahltiefstand von vor fünf Jahren und hätte 30 Prozent in Aussicht. Die Grünen würden mit...

Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD) Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD)
15 Prozent ihren 2019er Rekordwert deutlich verfehlen, die SPD bliebe momentan mit 14 Prozent nochmals hinter ihrem damaligen Tiefstwert. Die mit Korruptions- und Spionagevorwürfen konfrontierte AfD würde besser abschneiden als vor fünf Jahren, dürfte mit derzeit 15 Prozent aber hinter ihren Erwartungen zurückbleiben. Auf die FDP kämen Verluste zu, sie würde 4 Prozent erzielen.

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Die Linken-Abspaltung BSW käme aus dem Stand auf 7 Prozent, die Linke selbst würde derzeit unter 3 Prozent bleiben, ebenso alle übrigen Parteien. Zusammen kämen die Kleinstparteien derzeit auf 15 Prozent, wobei in diesem Kreis neben der Linken und den Freien Wählern, Die Partei, die Tierschutzpartei und Volt etwas herausragen. Das derzeitige Wahlinteresse fällt mit 49 Prozent leicht schwächer aus als zu Beginn des Europawahlkampfes 2019.

Die Sonntagsfrage misst aktuelle Parteipräferenzen und kein tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag final abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem der Wahlkampf mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD) Grafik (Foto: infratest dimap, im Auftrag der ARD)
Die Politik in der EU lässt offensichtlich Erwartungen unerfüllt. So sind zwei Drittel der Wahlberechtigten eher unzufrieden mit der Politik auf EU-Ebene, ein Drittel ist eher zufrieden. Zu einem deutlich kritischen Urteil gelangen vor allem die Anhänger von AfD, BSW und der sogenannten sonstigen Parteien, wohlwollender fällt der Blick insbesondere in den Reihen von SPD und Grünen aus. Als größte Probleme für die EU gelten aus Bürgersicht die Zuwanderung sowie außenpolitische Konflikt- und Bedrohungslagen, gefolgt vom Klima- und Umweltschutz und Wirtschaftsfragen. Flüchtlingsabkommen, bei denen umfangreiche EU-Finanzmittel in Aussicht gestellt werden, wenn Staaten Migrationsbewegungen bremsen, überzeugen jeden Zweiten in Deutschland.

Vorwürfe gegen Europapolitiker Krah irritieren AfD-Anhänger kaum
Der Europawahlkampfauftakt ist begleitet von Vorwürfen gegen den AfD-Spitzenkandidaten Krah, Geld aus Russland und China angenommen zu haben. Jeweils sieben von zehn Bundesbürgern legen der AfD nahe, ihre Nähe zu Russland bzw. China zu überdenken. Für eine Neu-Positionierung ihrer Partei insbesondere gegenüber Russland sieht eine Mehrheit der AfD-Anhänger allerdings keinen Anlass. Drei von vier AfD-Anhängern finden es stattdessen übertrieben, wie die Öffentlichkeit mit den Vorwürfen gegen den eigenen Spitzenkandidaten umgeht.

Sonntagsfrage Bundestagswahl: kaum Veränderungen
In der bundespolitischen Stimmung liegt die AfD wie im Vormonat, bei einer Bundestagswahl zum jetzigen Zeitpunkt käme sie auf 18 Prozent Stimmenanteil. Während die AfD-Sonntagsfragenwerte in den vergangenen Monaten erodiert sind, hat sich ihr Gesamtwählerpotenzial kaum verändert. Wie im vergangenen September zeigt sich weiterhin ein gutes Fünftel aller Bundesbürger (23 Prozent; -1) grundsätzlich offen für die Wahl der Partei.

Derzeit stärkste Kraft bei einer Bundestagswahl wäre nach wie vor die CDU/CSU mit 31 Prozent (+1) Wähleranteil. Sozialdemokraten und Grüne würden wie im Vormonat je 15 Prozent erzielen. Mit jeweils 5 Prozent hätten FDP (+1) und BSW (+/-0) Chancen auf den Bundestagseinzug. Alle übrigen Parteien, darunter auch die Linke, blieben dagegen von der Mandatsschwelle weit entfernt. Zusammen kämen sie auf 11 Prozent (-2).

Bundesregierung weiter ohne Ansehensschub
Bislang ist auch in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode ein Ansehensschub für die Ampelkoalition ausgeblieben. Aktuell 19 Prozent sind mit den Regierungsleistungen zufrieden, 79 Prozent üben Kritik. SPD-Verteidigungsminister Pistorius ist mit einem Zuspruch von 58 Prozent nach wie vor der einzige Politiker, der mehrheitlich positiv bewertet wird. Kanzler Scholz überzeugt wie im Vormonat 22 Prozent. FDP-Finanzminister Lindner verliert im Monatsverlauf an Unterstützung und erhält derzeit nicht mehr Zuspruch als die AfD-Fraktions- und Parteivorsitzende Weidel.

Neben dem CDU-Parteivorsitzenden Merz werden dem bayerischen Ministerpräsidenten Söder sowie dem NRW-Regierungschef Wüst Ambitionen auf die Unions-Spitzenkandidatur zur nächsten Bundestagswahl unterstellt. Von den drei Politikern überzeugt Söder derzeit die meisten Wahlberechtigten. Wüst und Merz punkten jeweils bei fast drei von zehn, wobei der NRW-Ministerpräsident bundesweit noch nicht allen ein Begriff ist.

Hälfte unterstützt Schuldenbremse, aber kaum Unterstützung für Ausgabenkürzungen
Wegen bestehender Finanzierungslücken bei gleichzeitig strengen Vorgaben der Verschuldungsbremse deuten sich schwierige Verhandlungen für den nächsten Bundeshaushalt an. Die Schuldenbremse ist bei gut der Hälfte der Bundesbürger populär, während sich vier von zehn für Lockerungen aussprechen, um z.B. öffentliche Investitionen zu ermöglichen. Zugleich tun sich die Bundesbürger mit staatlichen Ausgabensenkungen nicht leicht.

Noch am größten fällt die Akzeptanz hierfür beim Bürgergeld und der Flüchtlingsintegration aus. Aber auch dort plädiert nur etwa jeder Zweite für Budgetkürzungen. Ein Ausgabenmoratorium in zentralen wohlfahrtsstaatlichen Kernfeldern wie Gesundheit und Pflege, Altersvorsorge oder in der Familienpolitik findet nicht nur keine Unterstützung bei den Bundesbürgern, vielmehr werden dort mehrheitlich Ausgabensteigerungen favorisiert.
Autor: psg

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Kommentare
geloescht.20240908
03.05.2024, 12:44 Uhr
Sonntagsfrage zur Europawahl!?
Wer so wählt ,wählt mit der CDU/Grünen/ SPD leider ein weiter so ohne Fortschritt.
Die EU ist inzwischen ein pol. Molloch mit Bürokratie ohne Ende,pol. Zwangsmassnahmen und hat mit Wirtschaftsgemeinschaft nichts mehr am Hut.Nationale Interessen und Traditionen werden für einen "Superstaat" geopfert und Gelder z.B. in Länder wie an die Ukraine vergeben.Ohne rechtliche Grundlage bisher.
Es ist nun mal so :"Alles dreht sich nur ums Geld und die internationale Geldelite."
Ob da die "Globelplayer Parteien" die richtigen sind,bezweifle ich stark.
Alexandra Se.
03.05.2024, 13:46 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verhalten Sie sich bitte höflich gegenüber Anderen.
Kobold2
03.05.2024, 15:25 Uhr
Vorwürfe gegen Krah
irritieren die Anhänger kaum.......
Ja was sind schon Fakten, gegen feste Meinungen. Ganz umsonst, hat man den Mann jetzt nicht aus der Schusslinie genommen.
Die Personalie war schon zum Parteitag in Magdeburg fragwürdig.
lumpi22
03.05.2024, 16:19 Uhr
Ich wähle Protest...
und meine Stimmen bekommen die LINKEN. Da kann ich nichts verkehrt machen, weil sie letztendlich auch nicht regieren werden. Die AFD wähle ich nicht, da ich keine Nazi´s unterstütze und hoffe, dass das Thema Höcke noch vor den Wahlen abgesegnet wird. Der lügt vor Gericht wie kein Anderer und faselt immer wieder rechte Parolen.... Mein Protest ist daher wertvoller glaube ich und auch sinniger! Euch allen ein schönes Wochenende!
geloescht.20240908
03.05.2024, 16:35 Uhr
sie wissen aber auch garnicht bescheid kobold
"Eine Sitzung im sächsischen Landtag (in den letzten Tagen) bringt Ungeheuerliches auf den Tisch: Man wusste beim Verfassungsschutz seit fünf Jahren, dass Krah-Mitarbeiter Guo für die Chinesen spioniert. Und sie warnten Krah nicht." Der arme Krah war ahnungslos wie ein "Neugeborener".
Eigentlich ein Skandal - ein Verfassungsschutz-Skandal.
Dienste verwickeln sich in brisante Widersprüche.
Aber ich frage mich was hat das alles mit der Europawahl zu tun Kobold?
Die AfD hat zugelegt aber leider nur mit eine dürftige Zunahme.Abreumer ist die CDU.
Ansonsten könnte es vielleicht eine wahre Wirtschaftsgemeinschaft werden.
Die Bauern würden aufatmen.
Strandläufer
03.05.2024, 18:16 Uhr
Mich überraschen mindestens zwei Dinge
...die hohe Anzahl an Stimmen für die Grünen?! Wer wählt die denn?
Hört denen mal wer zu?

Und die niedrige Stimmenzahl für die FDP.
Gut, dass diese Regierungsbeteiligung kein Leuchtfeuer war ist klar. Und mit Oma Courage, die die Leute beschimpft und anzeigt wie eine Tollwütige, ist sicherlich auch kein Blumentopf zu gewinnen, aber den Menschen an der Basis tut man Unrecht.

Schade! Steife Küstengrüße.
warumauchimmer
03.05.2024, 18:57 Uhr
AfD-Abgeordnete beschäftigen...
...diverse Mitarbeiter, die namentlich im Verfassungsschutzberichtne genannt werden.
Gehandelt wurde seitens der AfD nicht, das war angeblich alles "Teil einer üblen Kampagne".

Das Märchen von der ahnungslosen AfD, die ja gehandelt hätte sofern Sie denn Bescheid gewusst hätte, klingt also nicht wirklich glaubwürdig.

Tingelte nicht Herr Chruppala die letzten Wochen quer durch alle Talkshows und beschwor die Unschuldsvermutung? Seltsam das nun Herr Krah, trotz Unschuldsvermutung, seinem verdienten Mitarbeiter mit Parteiauschluss droht. Ich vermute er wird nicht ausreichend Anstand besitzen um selbst persönliche Konsequenzen zu ziehen.
Sollte ich mich irren, wechsle ich Herrn Bystron gern einen seiner 200Euro-Scheine.
Kobold2
03.05.2024, 19:26 Uhr
Ja wirklich ungeheuerlich
Das Herr Krah seit fünf Jahren nicht weiß was sein Mitarbeiter so treibt.
Das ging ja Frau Weidel ebenso.
Roter Faden, oder Kampagne?
grobschmied56
03.05.2024, 19:47 Uhr
Geht wählen! ...
... ist meine ganz allgemeine Empfehlung. Eine bestimmte Partei werde ich hier natürlich nicht empfehlen. (AGB)
Jedoch wird jede abgegebene Stimme die Demokratie in D. stärken!
Je besser die Wahlbeteiligung, desto überzeugender das Wahlergebnis.
Cychreides
04.05.2024, 08:06 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
Leser X
04.05.2024, 09:06 Uhr
lumpi
Ich will Ihnen ja ihren Spaß nicht nehmen und sehe es im Prinzip so wie sie. Was das Thema LINKE betrifft, bin ich der Meinung: Nicht überall, wo links draufsteht, ist auch links drin. Diese Partei ist längst politisch beliebig und hat sich im System eingerichtet und niedergelassen. Man könnte auch sagen sie ist "angekommen", wo sie nie hätte ankommen dürfen.

Wäre sie eine funktionierende linksoppositionelle Kraft, gäbe es heute nicht diesen aufgeblähten rechten Rand, der sich aus verzweifelten Wählern nährt.
Paulinchen
04.05.2024, 11:56 Uhr
Wem soll ich,..
.... mein Kreuz denn nun schenken?

Bei der letzten Bundestagsdebatte musste ich in der Tat zur Kenntnis nehmen, dass die Union bei der AfD abgekupfert hat. Die SPD ist die Marionette der Grünen, die FDP ist für mich, auf dem sterbenden Ast.
Die Grünen sind für mich, die große Katastrophe schlecht hin. Sie unterstützen inzwischen auch, dass radikale Moslems in staatlichen Stellen Fuß fassen und dort jede Gelegenheit nutzen, für ihr Kalifat und die Sharia zu werben.
BSW, hat ein Wahlprogramm, welches aus meiner Sicht nicht so ins Detail geht. Also oberflächlich ist
Was nun?
Lautaro
04.05.2024, 14:03 Uhr
@Leser X
Genau das nehme ich den Linken übel.
Eine 3.Toilette und das Wohlergehen von Menschen aus dem Orient, ist ihnen wichtiger, als die Rentner und Arm-trotz-Arbeit Menschen dieses Landes. :-(
Nordthüringer
05.05.2024, 01:56 Uhr
Wirklich ungeheuerlich, Kobold2 ?
Es gab mal einen Bundeskanzler namens Willy Brandt (SPD) , welcher von einem von der Stasi auf ihn angesetzten Agenten bespitzelt wurde.
Letzterer war sein persönlicher Referent und Brandt wusste angeblich nichts von seinen Machenschaften.

Roter Faden oder Kampagne, Kobold2 ?
Anmerkung techn. Support:
Und trotzdem hat Brandt die Verantwortung übernommen und ist zurück getreten.
Nordthüringer
05.05.2024, 02:18 Uhr
Aber lumpi22 !
Der Linken eine Stimme zu geben, deren Vorgängerpartei SED jahrzehntelang Menschenrechte mit Füssen trat, ist natürlich völlig in Ordnung und Sie können dabei wirklich nichts verkehrt machen.
Es bleibt zu hoffen, dass Ihrer ideologischen Gesinnung nicht noch andere
Verblendete Folge leisten, denn das wäre wirklich schlimm für unser Land...
Lautaro
05.05.2024, 15:50 Uhr
@Nordthüringer.....
Warum ich die Linken nicht mehr wählen kann, habe ich weiter oben schon dargelegt.
Aber wussten sie schon, dass in CDU und FDP nach dem Krieg ganz doll viele Altnazis ihre politische Heimat fanden ?
Anmerkung techn. Support:
Alter Hut.
Kobold2
05.05.2024, 15:50 Uhr
mit dem letzten Satz
haben sie voll ins Schwarze getroffen, Nordthüringer.
Nur leider stehen Meinung und leere Worthülsen zu oft über den Fakten und es fehlt recht oft an Selbstreflektion.
grobschmied56
05.05.2024, 22:33 Uhr
Ganz alter Hut ...
... eine Menge alter Nazis wurden in der DDR in der NDPD organisiert. Als Konkurrenz, um die CDU nicht allzu groß werden zu lassen. Auch in der SED waren ehemalige NSDAP-Mitglieder willkommen, sofern sie einen 'Persilschein' hatten.
Bei alten Ossis wie dem Grobi ist das Alltagswissen. Nur junge und ahnungslose Leute sind da am Erschrecken...

Wer Interesse hat: Bei Wikipedia ( ... ja, ich weiß, nicht immer glaubwürdig ...) das Stichwort National Demokratische Partei Deutschlands eingeben.

Natürlich gebe ich keinen Ratschlag, was bei der Europawahl anzukreuzen ist (AGB).
Nur sollte man bedenken, daß auch die Linken, SPD und Grünen ihre 'Altlasten' haben.
Stichworte: Mauerschützen. Stalinisten. Pädophile.
Lautaro
06.05.2024, 13:38 Uhr
Anmerkung techn. Support: Alter Hut.....
Ihr habt natürlich recht.
Aber den Linken vorzuwerfen, dass sie Mauerbau und 40 Jahre Diktatur zu verantworten haben..... obwohl die letzten schlimmen Stalinisten schon lange auf der anderen Seite sind ?
Nur darauf habe ich geantwortet. :-)
Franz Haarkamm
06.05.2024, 16:58 Uhr
Ein etwas neuerer Hut…
… ist, dass es Leute gibt, die zu DDR-Zeiten die „richtige“ Gesinnung hatten und die man jetzt im AfD-Spektrum wiederfindet. Oder glaubt jemand, dass man mit der falschen Gesinnung 1985 einen Studienplatz für Rechtswissenschaften bekommen konnte? Und wenn man die Biographien der MdBs anschaut findet man auch welche mit SED-Vergangenheit.
Paul
06.05.2024, 21:25 Uhr
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