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Sa, 10:44 Uhr
24.08.2024
ADAC

Keine Trendwende bei E-Auto Zulassungen

Im Juli 2024 wurden 30.762 reine Elektrofahrzeuge in Deutschland zugelassen, 12,9 Prozent aller Neuzulassungen. Gegenüber dem Vormonat ist das ein Rückgang um fast 13.000 Fahrzeuge oder rund 29 Prozent, im Vergleich zum Vorjahresmonat ergibt sich ein Minus von 36,8 Prozent...

Die nach dem deutlichen Anstieg der Zulassungszahlen im Juni (plus 46 Prozent gegenüber Mai 2024) erhoffte Trendwende hat demnach nicht eingesetzt. Allerdings sind die Rückgänge im vergangenen Monat über alle Antriebsarten spürbar (insgesamt 238.263 Zulassungen, minus 19,9 Prozent gegenüber Juni).

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Der genauere Blick auf die Zahlen zeigt, dass im Juli vor allem die privaten E-Auto-Neuzulassungen wieder stark zurück gegangen sind. Die gewerblichen Anmeldungen bleiben bei den Elektroautos zudem weiterhin auf dem niedrigen Niveau der vergangenen Monate und unter dem Vorjahr. Standen gewerbliche Zulassungen 2023 im Schnitt für rund 23.000 neue Fahrzeuge, sind es im Jahr 2024 bisher im Mittel nur rund 18.000 Elektroautos.

Aus Sicht des ADAC ist ein Hochlaufen der gewerblichen Flotten unabdingbar, damit sich ein solider Gebrauchtwagenmarkt entwickelt. Allerdings erwartet der Mobilitätsclub auch in den kommenden Monaten hier keinen merklichen Anstieg: Viele gewerbliche Kunden dürften das Ende des voraussichtlich noch bis Dezember andauernden Gesetzgebungsverfahrens der Bundesregierung zur angekündigten Wachstumsinitiative abwarten, die unter anderem Sonderabschreibungen für neue, gewerblich zugelassene Elektrofahrzeuge und Änderungen bei der Dienstwagenbesteuerung umfassen soll.

Davon unabhängig zeigt der Gebrauchtwagenmarkt schon jetzt positive Tendenzen. Mit 16.756 Besitzumschreibungen (2,8 Prozent) wechselten im Juli 2024 so viele batterieelektrische Fahrzeuge den Halter wie noch nie.
Autor: red

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Kommentare
Paulinchen
25.08.2024, 09:01 Uhr
... wir können auch anders....
... so begann ein Kommentar vom Chef FORD in Europa.

Wir machen mit dem jedem hergestellt E - Ford derzeit ein Minus von rund 100.000 Euro.
Wenn die Kunden nicht begreifen wollen, dass wir von allen anderen Anbietern, die grösste Modellvielfalt bieten, dann können wir auch anders.
Dann kommen eben alle E Autos nur noch aus China.
(aus dem Gedächtnis wiedergegeben)

Jaguar redet ähnliches, wir begreifen nicht, weshalb die Kunden keine E Autos kaufen wollen. Damit sie es verstehen, welchen Wert unsere Oberklassefahrzeuge haben, setzen wir den Preis um 120.000 Euro rauf. Ohne E Autos gibt es keine Zukunft.
Aber - wie die Statistik im obigen Artikel abbildet, der Kunde entscheidet noch immer ws er für sein Geld kaufen kann und will.
Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn die Hersteller der EU Autos die max. Reichweiten angegeben. 602 km! Für mich ist es ein Zeichen dafür, dass das Auto noch nicht serientauglich ist und die Konstrukteure noch mit dem "Erlkönig" einige Tests und Verbesserungen leisten müssen. Mal ganz abgesehen davon, was sie für Preise für die "unfertigen" Autos aufrufen.
Der letzte Bericht zum Thema E Autos von Toyota ist auch interessant. Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass E Autos keine alleinige Zukunft haben werden. Die Verbrenner (Diesel und Benzin) werden uns noch sehr viele Jahre begleiten und auch als Neuwagen....

Es mag sie geben, die zufriedenen Kunden mit dem E Auto. Aber offenbar sind es noch immer nur wenige. Selbst das hochgepriesene Stadtauto aus Frankreich, erfüllt für mich, mit 145 km Stadtfahrt keinesfalls meine Ansprüche.
Denn wer kann sich ein Stadtauto leisten und hat aber keine Knete für ein Auto für die Urlaubsreise?
Selbst die Bundesregierung hat über Nacht festgestellt die E Autos überfordern unsere finanziellen Mittel.....
Wenn sie doch immer so schnell merken würden das sie auf dem Holzweg sind..........
geloescht.20240908
25.08.2024, 09:19 Uhr
...schon gewusst !?
durch ihr wesentlich(wesentlich) grösseres Gewicht ist die Bremsanlage bei E.-Autos mehrfach grösser ausgelegt als herkömmlich.
Dadurch sind E.-Autos enorme Feinstaub(dreck)schleudern.(Vor zwei Tagen gelesen)
Das Bild rundet sich ab.

"Sicherlich hat sich das bei vielen Kunden rumgesprochen."
Anmerkung techn. Support:
Da haben Sie etwas falsches gelesen. Der Feinstaub entsteht nicht beim Bremsen, obwohl die Anlagen durch das höhere Gewicht, größer ausgelegt sind. Die Bremsen werden wenig benutzt.
Der Feinstaub entsteht durch den Reifenabrieb.
NDH-Kanne
25.08.2024, 09:27 Uhr
Zu den E Auto
Sei kein Penner fahr Verbrenner ... :-)

So lange es noch Verbrenner gibt fahre ich einen Verbrenner.
E Auto NEIN Danke auch Hybridmodelle NEIN Danke .
diskobolos
25.08.2024, 10:10 Uhr
E- Autos in D und CH
In China fährt die Mehrzahl der neu zugelassenen Autos heute schon elektrisch. Tendenz steigend. Fast immer aus eigener Produktion. Die sind nämlich preisgünstiger als vergleichbare Verbrenner. Die Chinesen scheinen halt etwas zu können, was wir hier nicht hinkriegen. Hier scheint es schon ein Problem zu sein, wenn man um 1000 km am Tag zu fahren zwischendurch mal aufladen muss . . .

Da bricht den deutschen Autoherstellern gerade ihr GRÖSSTER Markt weg (größer als ganz Europa). Einen Trend verschlafen!
Bei uns versucht v. d. L. den Verkauf billiger chinesischer E-Autos mit Extra-Zöllen zu verhindern. VW und Merzedes sind darüber gar nicht glücklich. Ein Handelskrieg mit CH hat uns gerade noch gefehlt . . .
P.Burkhardt
25.08.2024, 12:48 Uhr
.... auch schon gewusst ?
... das E-Autos über die Rekuperation verzögern ... und daher kaum die mechanische Bremse brauchen - uncut, woher kommt denn Ihr Wissen ?
geloescht.20240908
25.08.2024, 14:11 Uhr
aus dem den Netz der Medien verehrter Burkhardt
wenn sie mich schon danach fragen.
Es gibt techn. Beiträge die Für und Wider von diesen und jenen Autos "gegenüberstellen".Kosten,Zuverlässigkeit Wirtschaftlichkeit und Umwelt.Da lese ich ab und zu.
Letzendlich wird aber der Kaufwille von E.-Autos durch die weitergegebene Erfahrung vorhandener Käufer bestimmt.Der Markt bestimmt das Produkt und keine Ideologie der Grünen.
Das mit den riesen Bremsscheiben/Feinstaub der E.-Autos müssen wohl schlaue Leute ermittelt haben.
P.Burkhardt
25.08.2024, 18:59 Uhr
ah okay... habe gefunden:
wegen der höheren Masse von E-Autos, schreibt die Zulassungsbehörde größere Bremsanlagen vor - das ändert aber nichts daran, dass sie wegen der Bremswirkung der Rekuperation weniger genutzt werden als bei einem Verbrenner.... also irgendwie passt das mit dem Feinstaub nicht.

Vielleicht kann ja mal ein/e E-Auto-Fahrer/in hier beschreiben, wie sein/ihr Bremsverhalten ist.
Anmerkung techn. Support:
Ich bremse mit dem e-Auto tatsächlich sehr, sehr wenig.
Der Feinstaub entsteht eher beim Reifenabrieb und der ist bei e-Autos tatsächlich höher als bei Verbrennern, weil die Antriebskräfte in der Regel höher sind.
Paulinchen
25.08.2024, 21:03 Uhr
Dank der Abgeordneten in der EU,...
.... welche sich ja täglich um unser persönliches Wohlergehen kümmert, müssen die E Autos wohl demnächst eine Absaugvorrichtung besitzen, damit das Problem mit dem Bremsstaub abgestellt wird.

Diese dringend notwendige Maßnahme, wird wohl den Preis für die Autos nochmal äußerst "minimal" nach oben korrigieren....
P.Burkhardt
25.08.2024, 21:57 Uhr
sehr interessant...
...@ techn. Support - beim Reifenabrieb entsteht bei einem E-Auto also mehr Feinstaub als bei einem Verbrenner, wegen der höheren Antriebskräfte. Das ist logisch und nachvollziehbar. Ohne es geprüft zu haben. bin ich mir jedoch sehr sicher, dass ein Verbrenner insgesamt mehr Feinstaub produziert... eben beim Verbrennen (insbes. die Benzin-Direkteinspritzer und hubraumstarke Diesel), beim häufigeren Bremsen und durch den Reifenabrieb (auch, wenn es da eben etwas weniger als beim E-Auto ist).

Ich hoffe, es kommt bald der Tag an dem endlich irgendein E-Auto zu meinem Fahrprofil passt...ich bin es leid, alles paar Jahre veraltete Technologie kaufen zu müssen...
Anmerkung techn. Support:
Es ist, wie immer, komplizierter. Das Drehmoment alleine ist es wohl nicht. Das höhere Gewicht spielt bei der Betrachtung auch eine Rolle und die damit anders dimensionierten Reifen.
Wie die Gesamtbilanz aussieht kann ich tatsächlich nicht sagen, würde aber auch zum höheren Ausstoß beim Verbrenner tendieren.
Die größer dimensionierten Bremsen sind es jedenfalls nicht.
P.Burkhardt
05.09.2024, 00:51 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Naja, ich hab es mir angesehen. 🙂
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