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Fr, 08:29 Uhr
23.08.2024
ifo Institut

Ein Ausdruck gefühlter Benachteiligung

Der Zuspruch bei den Wählern für AfD und BSW in Ostdeutschland ist vor allem Ausdruck einer gefühlten Benachteiligung, analysiert man beim ifo Institut. Zudem besteht vielfach die Sorge, bei den aktuellen Veränderungsprozessen den bisherigen sozialen und gesellschaftlichen Status nicht halten zu können...

Der Zuspruch ist aber nicht auf eine objektiv ungünstigere wirtschaftliche Situation zurückzuführen. Hierauf deuten Auswertungen der Europawahl-Ergebnisse 2024 hin, die die ifo Niederlassung Dresden vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg vorgenommen hat.

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„Populistische Parteien finden vor allem in Regionen Zuspruch, in denen eine hohe Zahl älterer Wahlberechtigter lebt und in denen die Menschen mit wenig Zuversicht in die Zukunft schauen“, sagt Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der Niederlassung. „Auch eine hohe Unzufriedenheit mit der eigenen wirtschaftlichen Situation begünstigt ein solches Wahlverhalten.“

Ragnitz fügt hinzu: „Ein Zusammenhang zu Faktoren regionaler Wirtschaftskraft oder einer ungünstigen Arbeitsmarktsituation ist hingegen nicht festzustellen.“ In der Analyse untersuchte das ifo Dresden statistisch, inwieweit die Wahlergebnisse der Europawahl 2024 in den Landkreisen zusammenhängen mit wirtschaftlichen und nicht-wirtschaftlichen Faktoren sowie mit der Stimmungslage. Als bedeutsam erwiesen sich insbesondere die Umfrageergebnisse im Gleichwertigkeitsbericht der Bundesregierung, der hier veröffentlicht wurde.
Autor: red

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Kommentare
ArreeTim
23.08.2024, 09:17 Uhr
IFO sieht bei Ostdeutschen ein Wahlverhalten begründet durch gefühlte Benachteiligung ...
Ja klar, nee wirklich, primitiver kann es nicht ausgedrückt werden. Es gibt keine Ursachen in deppender, das Land beschädigender Politik, jahrelanges Politgeschwurbel bei wenig Änderung, polarisieren? IFO, der Fisch stimmt vom Kopf her, das betonen manche Politiker. Ihr Vorwurf ist daneben und unbegründet. Bitte nicht weiter so, IFO! Und zur gefühlten Benachteiligung, gab es da nicht noch etwas?

IFO macht die Dummheit froh!
Audio
23.08.2024, 10:59 Uhr
"Ein Ausdruck gefühlter Benachteiligung !?"
Raffiniert ausgedrückt ! Aber die Benachteiligung ist nicht gefühlt, sondern real ! Seit 34 Jahren "Wiedervereinigung" wird der Osten immer noch durch niedrigere Löhne und Renten sowie höhere Preise benachteiligt. Dazu kommt noch die volksfeindliche Politik der "Regierung". Denn was viele ältere Bürger zu ihrem Wahlverhalten animiert, ist vor allem die gefährliche Kriegspolitik der Ampel und der oppositionellen "Pfaffen-Parteien". Ein Land, welches 2 Weltkriege mit Millionen Opfern entfesselt hat, sollte sich eigentlich für dieses Verhalten in Grund und Boden schämen und bemüht sein, für Frieden und Entspannung einzutreten ! Das Gegenteil ist der Fall ! Und weil die AfD und die SWP als einzigen Parteien für eine friedliche Lösung der anstehenden Konflikte eintreten, erhalten sie eben diesen hohen Zuspruch durch die Wähler der neuen Bundesländer. Denn diese haben ja bereits in der Schule gelernt, wer eigentlich an Kriegen verdient.
Leser X
23.08.2024, 12:34 Uhr
Manipulierte Analyse?
Ich werde den Verdacht nicht los, dass solche "Analysen" gestreut werden, um die wahren Ursachen der Verachtung der bundesrepublikanischen Altparteien speziell im Osten zu vertuschen.

Wer von den Machthabern und -erhaltern gibt schon gerne zu, dass die Erfahrung zweier Systeme zu einer politischen Kompetenz führt, in der die staatstragenden Parteien entlarvt werden.
Anmerkung techn. Support:
Sie haben uns erwischt. Ehemalige Mitarbeiter des MfS arbeiten jetzt beim BND und schicken uns regelmäßig solche »Analysen«.
Wir und alle anderen Micky-Maus-Portale sind zur »Streuung« verpflichtet. 😈
Muggefug
23.08.2024, 13:31 Uhr
Unglaublich
Stellt sich mir nur die Frage wer solche Institute finanziert.
Diese Thesen sind unhaltbar.
Man schaue nur auf die jüngere Wählerschaft die sich im Wahltomaten informieren,das Ergebnis sind äußerst Selten die Altparteien.
Der Ossi hat sich die Freiheit erkämpft und eine Diktatur beseitigt,und das nicht um sich jetzt wieder bevormunden zu lassen.Von irren ideologischen Parteien bekommen wir Dinge übergestülpt die kein Mensch braucht.
Überalterte Gesellschaft....was für eine Frechheit.Soll das im Umkehrschluss bedeuten das ältere Menschen zu dumm sind für Politik??
Diese Problematik wird ein Politiker in der Berliner Blase nie kapieren.... leider
Leser X
23.08.2024, 13:42 Uhr
Schon interessant...
... dass Sie als Redaktion sich angesprochen fühlen::))
Anmerkung techn. Support:
War nicht die Redaktion.
grobschmied56
23.08.2024, 15:00 Uhr
Das haben Satire und Dummheit ...
... gemeinsam ...
Sie werden nicht mehr als solche erkannt, wenn sie nur genügende Größe angenommen haben ...
(Zum Trost an die Redaktion)
Kobold2
23.08.2024, 15:02 Uhr
Die Bestätigung
Haben wir doch in den Kommentaren.
Niedrige Löhne????
Das ist doch Sache der Tarifparteien. Wenn man sich nicht organisiert und dafür kämpft, wird es kaum jemand anderes machen. Hat man sogar und M. Honecker in der Schule gelernt. Aber jammern ist ja einfacher, als selbst etwas zu unternehmen.
Niedrigere Renten??? Auf den eingezahlten Betrag bezogenen,ist die Rente im Osten sogar höher, bei den Erhöhungen wurde der Osten stärker berücksichtigt und seit über einem Jahr sind die Renten angeglichen.
Bevormundung und volksfeindliche Politik der Regierung sind doch hohle Phrasen ohne Substanz, geschürt von Angsmacherei, Panik und Neiddebatten, von den man sich nur weiter manipulieren lässt.
Wirklich unglaublich, wem man da hinterherläuft.
Echter-Nordhaeuser
23.08.2024, 15:19 Uhr
Gefühlter Benachteiligung?
Nö, weil der Osten sich noch an die DDR Zeiten erinnert und da wussten wir schon das wir vera.... wurden. Dies ist heute wieder präsent und darauf hat der Osten keine Lust mehr.
Lautaro
23.08.2024, 18:42 Uhr
Ähm Kobold2
Niedrige Löhne????
Das ist doch Sache der Tarifparteien....
Schon klar Ulli, Du weisst schon wie viele Arbeitgeber in unserem schönen Land tarifgebunden sind ?
....Niedrigere Renten??? Auf den eingezahlten Betrag bezogenen ,ist die Rente im Osten sogar höher,.....
Das nutzt dem Armutsrentner im Osten als Erkenntnis natürlich unglaublich !
Wirklich unglaublich, wem man da hinterherläuft......
Wirklich unglaublich, wem man da in den letzten Jahren hinterher gelaufen ist !!!
ossi1968
23.08.2024, 20:19 Uhr
Kobold
DoJar hochintelligente und schlaue Kobold hats den restlichen Ossis wieder vorgerechnet. RESPEKT!!
Kobold2
24.08.2024, 07:22 Uhr
Damit das Gefühl
aufrecht erhalten wird, lassen wir einfach mal was weg... oder ignoriert die Fakten, damit die Meinung bleibt.
......Wenn man sich nicht organisiert und dafür kämpft, wird es kaum jemand anderes machen....
Ich habe grad damals in den 90igern einige Leute gefragt, die sich für die Hungerlöhne verdingt haben, was sie mal für eine Rente bekommen wollen....
Schulterzucken, Gleichgültigkeit, ein resigniertescwas "was soll mer denn machen?" und ist ja noch lange hin, waren die Reaktionen....
Lange hin, ist ja nun vorbei... und die "anderen" sollen es wieder mal richten. Der gar nicht so witzige Spruch "Hauptsache ich bin gesund und meine Frau hat Arbeit" trägt hat die jetzigen Früchte.
Wenn man den Mindestlohn nicht eingeführt hätte, sähe es noch dunkler aus.
Damals hat man die Märchenerzähler mehrfach wieder gewählt und jetzt favorisiert man wieder Märchenerzähler mit einfachen Parolen, "tollen" Forderoderungen aber ohne tragbare Lösungen.
Das Dauerjammern bleibt erhalten.
Paulinchen
24.08.2024, 11:07 Uhr
Dauernoergler - wer nörgelt...
... denn, wenn es um die Baustellen auf der Strecke nach Modena geht, über die vielen Überholverbote für die LKW s?

Klugschwaetzer Kobold! Warum organisiert sich die Brummifahrergilde denn nicht? Weshalb fahren die nicht durch den Basistunnel am Gotthard? Mal was für die Umwelt tun? Ach ja - sich aufregen, wenn am Brenner Blockabfertigungen sind, aber weshalb die sind, das interessiert einen Kobold nicht. Fahren Sie doch mit Ihren Kollegen zum Verkehrsminister und lassen sich erklären, ob Sie ca. 2032 durch den Schienen Tunnel fahren können. Ich will es Ihnen sagen, es könnte passieren, dass Sie dann schon in Rente sind, denn Deutschland peilt das Jahr 2041 an. Belehren Sie Ihren Chef mal, dass er sich für Sie einsetzt, dass Ihre Langstreckenfahrten bequem und umweltfreundlich werden. Oder sind Sie selbst gar nicht organisiert?
Ihre Linientreue zur Regierung in allen Ehren, aber erkennen Sie nicht, dass dieser Club vom Volk nicht mehr gewollt ist? Da helfen uns auch nicht Ihre Belehrungen, wieso, warum und weshalb. Es ist ganz einfach so, dass diese Regierung unser Land, mit allen was wir bis zu deren Machtübernahme geschaffen haben, erbarmungslos an die Wand fährt. Wehe Sie brauchen einen Facharzttermin, in einem Jahr, wenn Sie Glück haben, finden Sie es in Ordnung, dass ein Rentner, um zu lesen, wie hoch die Kosten für die vielen Rechnungen sind, für eine gute Brille, mehr als die Hälfte der Rente zahlen muss? Kommen Sie mir jetzt nicht, die Rentner sollten sich organisieren...
Erkennen Sie jetzt Ihren Schwachsinn???
warumauchimmer
24.08.2024, 12:30 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
Kobold2
24.08.2024, 14:01 Uhr
Der Schwachsinn
Ist doch, daß sie Dinge miteinander vermischen die nicht zusammen passen und einiges von ihrem Stammtisch dazudichten. Wo ich mich über Blockabbferitgung beklagt habe, wissen sie sicher auch nicht? Das die Anmerkungen zum Überholverbot, waren einzig ein Hinweis auf ihrer "unzumutbaren" 7 km hinter einem überholeden LKW. Für das Transportaufkommen sind nicht die Transportunternehmen verantwortlich, sondern die Auftraggeber. Suchen Sie lieber da nach den vielen LKW, die ihren täglichen Frust darauf aufrecht erhalten. Aus unserem Bereich kann ich sagen, das sich die Auftraggeber auch schon mal nach den Fahrern richten müssen, weil sie mit altbackenen Vorstellungen mehrfach schlechte Erfahrungen machen durften.
Seit wann wird man im Osten bei der Facharztterminvergabe benachteiligt? Wenn man über den Hausarzt geht, ist die Vorgabe innerhalb von 3 Monaten, je nach Notwendikeit auch früher. Also weiteres Stammtischgenörgle. Dazu passt auch das man Hinweise auf eigene Fehler als Belehrungen abtut und die Schuld diesem "Club" zuschiebt.
Privat übern Brenner an den Gardasee muss man dann ja dringend mitnehmen, damit das tägliche Frustpotential erhalten bleibt und das bißchen Erholung bei der Rückreise schon vor der Landesgrenze aufgebraucht ist.
geloescht.20250302
24.08.2024, 19:44 Uhr
Sehr mutig! Respekt Kobold 2!
Hier so offen über Ihre intellektuellen Defizite zu parlieren und diese sogar "Schwachsinn" zu nennen und damit zu riskieren, die Gesinnungsstasi auf den Plan zu rufen, um Sie vor Ihrer Selbstkasteiung trotz vorbildlicher volkspädagogischer Kommentierungsauftragserfüllung zu bewahren ...
Kobold2
24.08.2024, 21:01 Uhr
Das Defizit
Ist ja wohl eher auf ihrer Seite. Den Befriff habe ich hier nur aufgegriffen und nicht selbst in die Runde geworfen. Aber wie so oft überlesen sie gern die Verfehlungen anderer, wenn es darum geht, mich zu diffamieren.
Hier hat der Ball die Ecke aus der er gespielt wurde,diese gar nicht erst verlassen und der Schütze hats noch nicht mal gemerkt, genau wie in ihrem anderen Angriffsversuch.
Ihere traurige Entwicklung nimmt leider weiter ihren Lauf. Ausser leeren Worthülsen, fällt ihnen ja nichts Argumentatives zum Inhalt des Artikels ein. Dafür ist der Überbringer der Nachricht das Problem, weil der Blick in den Spiegel schon länger nicht mehr funktioniert.
Anmerkung techn. Support:
Können wir das gegenseitige Vorwerfen von Leseschschwäche, an der Stelle bitte beenden?!
diskobolos
24.08.2024, 23:03 Uhr
Sinnlose Diskussionen
Die Löhne im Osten sind niedriger als im Westen? Ja, das ist so! Im Norden sind sie auch niedriger als im Süden! Was daran ist ungerecht? Und vor allem, wie sollte das geändert werden? Wer legt denn die Löhne und Gehälter in einer Marktwirtschaft fest? Glaubt wirklich jemand, dass eine Partei das ändern könnte?

Tatsächlich sind die gesetzlichen Renten im Osten höher als sie es nach den eingezahlten Beiträgen sein dürften. Und das hängt nicht einmal damit zusammen, dass zu DDR-Zeiten nicht in dieses System eingezahlt haben, sondern damit, dass die Ostbeiträge formal aufgewertet wurden. Offensichtlich zu Lasten der Westrentner. Armutsrentner gibt es aber auch im Westen.

Die i. A. bessere Altersvorsorge im Westen liegt nicht an der GRV, sondern daran, dass es im Osten nur wenige Betriebsrenten, geringere private Renten- und Lebensversicherungen gibt und der Anteil an Pensionen im Westen höher ist.

Es macht wirklich keinen Spaß mit jemandem zu diskutieren, der die wesentlichen Fakten anscheinend gar nicht kennt.
HisMastersVoise
25.08.2024, 09:37 Uhr
Streitkultur ?
Es ist doch so schrecklich einfach, die Menschen und Meinungen gegen einander zu hetzen. Wie schnell man dann bei Meinungsverschiedenheiten unsachlich, beleidigend und persönlich wird, können wir gleich oberhalb betrachten. Dabei ist es nun einmal sehr viel schwieriger, das Problem zu umfassen oder gar zu lösen. Nach den ganzem Diskussionsgezerre der letzten Jahre um Klima, Corona, Armut, Flüchtlinge und und und sind die Menschen genervt und unsicher. Dabei war die Zeit vor der Ampel bei aller Ruhe nur die vor dem Sturm. Vielleicht hätte die Ampel das Erbe mit den vielen Leichen im Keller einfach ausschlagen sollen. Aber man löst doch keine Probleme, in dem man sie verschiebt. Also haben wir gerade viele Baustellen. Aus dieser Verwirrung der Themen will der Wähler so einfach und schnell wie möglich heraus. Die AFD bietet einfache Antworten. Doch das Programm der AFD bietet keine sinnvollen Lösungen. Wie will man denn Steuern senken, wenn die Einnahmen sinken. Wie will man denn die Bedürftigen unterstützen, wenn Subventionen gestrichen werden sollen. Warum sollen ausgerechnet die steuerflüchtigen Megareichen noch mehr entlastet werden? Der Erfolg der AFD basiert auf einfachen Lösungen. Wir haben sogar Schuldige. Aber nicht die Megareichen werden genannt sondern die Ausländer. Leider reicht das vielen Menschen für ihr Votum aus. Zu den Löhnen sei gesagt, dass vor zwei Jahren im Südharzkrankenhaus so etwas wie ein Durchbruch bei der Bezahlung der Mitarbeiter verkündet wurde. Doch es passierte praktisch nichts. Wahrscheinlich sollten sich die Mitarbeiter endlich mal einig sein und ihre Arbeit niederlegen um für ihr Recht auf faire Bezahlung zu kämpfen. Also wählt man im Osten die vermeintlich einfachste Lösung. Das sagt IFO. Doch letztendlich entscheidet jeder Mensch selbst, wie und wo er seinen Lohn verdient. Anstatt für unsere Kinder die kostenlose Schulspeisung zu fordern, stellen wir einen Metallbesen in den Harz. Die Lösung ist nicht die AFD sondern jeder selbst zusammen mit allen anderen.
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