Di, 10:45 Uhr
12.11.2024
Ein Blick in die Statistik
Weniger Schwangerschaftsabbrüche in Thüringen
Im 2. Quartal 2024 wurde bei 680 Thüringer Frauen die Schwangerschaft vorzeitig beendet. Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 107 Abbrüche bzw. 13,6 Prozent weniger als im 2. Quartal des Vorjahres...
Deutschlandweit ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 0,7 Prozent gegenüber dem 2. Quartal des Vorjahres gestiegen. 15 Thüringer Frauen (2,2 Prozent) waren beim Abbruch unter 18 Jahre alt. 285 Frauen (41,9 Prozent) waren im Alter von 18 bis unter 30 Jahren. In der Altersgruppe der 30- bis unter 40-Jährigen ließen 295 Frauen (43,4 Prozent) die Schwangerschaft vorzeitig beenden. Gegenüber dem 2. Quartal 2023 waren es in dieser Altersgruppe 69 Fälle weniger. 80 Frauen (11,8 Prozent) waren 40 Jahre und älter. Von den 680 Thüringerinnen waren zum Zeitpunkt des Abbruchs mehr als zwei Drittel der Frauen (480 Fälle bzw. 70,6 Prozent) ledig, 190 Frauen (27,9 Prozent) waren verheiratet und 15 Frauen (2,2 Prozent) geschieden bzw. verwitwet.
Wie in den Jahren zuvor wurden fast alle Schwangerschaftsabbrüche der Thüringer Frauen (660 Fälle bzw. 97,1 Prozent) nach der Beratungsregelung durchgeführt. Eine Indikation aus medizinischen oder kriminologischen Gründen war bei 20 Frauen (2,9 Prozent) die Begründung für den Schwangerschaftsabbruch. Die Eingriffe erfolgten überwiegend in einer gynäkologischen Praxis bzw. einem OP-Zentrum oder ambulant im Krankenhaus (660 Fälle bzw. 97,1 Prozent). In 20 Fällen (2,9 Prozent) erfolgte eine stationäre Einweisung in ein Krankenhaus.
Vor der Maßnahme hatten 225 Thüringerinnen noch kein Kind geboren, 165 Frauen hatten bereits 1 Kind, 190 Frauen hatten 2 Kinder und 100 Frauen 3 und mehr Kinder. Von den 680 Thüringer Frauen ließen 635 Frauen den Abbruch in Thüringen durchführen, die übrigen 45 Frauen in einem anderen Bundesland. Demgegenüber ließen 75 Frauen aus anderen Bundesländern einen Schwangerschaftsabbruch in Thüringen durchführen.
Autor: redDeutschlandweit ist die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche um 0,7 Prozent gegenüber dem 2. Quartal des Vorjahres gestiegen. 15 Thüringer Frauen (2,2 Prozent) waren beim Abbruch unter 18 Jahre alt. 285 Frauen (41,9 Prozent) waren im Alter von 18 bis unter 30 Jahren. In der Altersgruppe der 30- bis unter 40-Jährigen ließen 295 Frauen (43,4 Prozent) die Schwangerschaft vorzeitig beenden. Gegenüber dem 2. Quartal 2023 waren es in dieser Altersgruppe 69 Fälle weniger. 80 Frauen (11,8 Prozent) waren 40 Jahre und älter. Von den 680 Thüringerinnen waren zum Zeitpunkt des Abbruchs mehr als zwei Drittel der Frauen (480 Fälle bzw. 70,6 Prozent) ledig, 190 Frauen (27,9 Prozent) waren verheiratet und 15 Frauen (2,2 Prozent) geschieden bzw. verwitwet.
Wie in den Jahren zuvor wurden fast alle Schwangerschaftsabbrüche der Thüringer Frauen (660 Fälle bzw. 97,1 Prozent) nach der Beratungsregelung durchgeführt. Eine Indikation aus medizinischen oder kriminologischen Gründen war bei 20 Frauen (2,9 Prozent) die Begründung für den Schwangerschaftsabbruch. Die Eingriffe erfolgten überwiegend in einer gynäkologischen Praxis bzw. einem OP-Zentrum oder ambulant im Krankenhaus (660 Fälle bzw. 97,1 Prozent). In 20 Fällen (2,9 Prozent) erfolgte eine stationäre Einweisung in ein Krankenhaus.
Vor der Maßnahme hatten 225 Thüringerinnen noch kein Kind geboren, 165 Frauen hatten bereits 1 Kind, 190 Frauen hatten 2 Kinder und 100 Frauen 3 und mehr Kinder. Von den 680 Thüringer Frauen ließen 635 Frauen den Abbruch in Thüringen durchführen, die übrigen 45 Frauen in einem anderen Bundesland. Demgegenüber ließen 75 Frauen aus anderen Bundesländern einen Schwangerschaftsabbruch in Thüringen durchführen.
