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Do, 13:06 Uhr
01.05.2025
Grenzlandmuseum Eichsfeld

Einblick in die Stasi-Akte

Das Ministerium für Staatssicherheit war als politische Geheimpolizei in der DDR für die Überwachung und Unterdrückung politisch Andersdenkender und die Bekämpfung von Flucht- und Ausreisebewegungen verantwortlich. Heute kann man Einsicht die Akten nehmen, wie das geht wird kommende Woche im Grenzlandmuseum Eichsfeld erklärt...

Im Zuge der Friedlichen Revolution besetzten mutige Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land die Stasi-Zentralen, um die Vernichtung von Akten zu verhindern. Heute werden die überlieferten Unterlagen vom Bundesarchiv an über 15 Standorten in Stasi-Unterlagen-Archiven verwaltet und für Betroffene aus Ost und West zugänglich gemacht.

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Das Stasi-Unterlagen-Archiv aus Erfurt wird am kommenden Donnerstag, dem 8. Mai, zwischen 14 und 18 Uhr, im Grenzlandmuseum einen Beratungstag zum Thema Staatssicherheit durchführen. Menschen, die sich rund um die Themen Antragstellung auf Akteneinsicht sowie Rehabilitierung und Wiedergutmachung von in der DDR begangenem Unrecht beraten lassen wollen, können ihre Fragen an anwesendes Fachpersonal richten. Die Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs geben zudem Auskunft über eine Antragstellung als naher Angehöriger von Verstorbenen sowie die Entschlüsselung der Decknamen von Inoffiziellen Mitarbeitern (IM). Für eine Antragsstellung vor Ort ist ein gültiges Personaldokument mitzubringen.

Anschließend laden das Grenzlandmuseum Eichsfeld und das Stasi-Unterlagen-Archiv um 19 Uhr zu einem Vortrag mit szenischer Lesung ein. Dabei werden zwei Mitarbeiter des Archivs zwei eindrückliche Verhörsituationen wiedergeben, in denen es um Fälle von ausreisewilligen DDR-Bürgern aus Heilbad Heiligenstadt und Mühlhausen geht, die mutig versucht haben, sich gegen die Willkür der Staatssicherheit zur Wehr zu setzen. Die beiden Lesungen tragen die eindrücklichen Titel „Gardinenkrieg mit der Stasi“ und „Bloß weg von hier!“.
Autor: red

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