Mo, 12:45 Uhr
21.07.2025
Kirche macht Urlaub
Alles hat seine Zeit – immer?
Im Bereich Kyffhäuserland heißt es zurzeit: Kirche macht Urlaub – die Gottesdienste verreisen. In Bad Frankenhausen lud die evangelische Kirchgemeinde am letzten Sonntag in den Quellgrund zu einem Gottesdienst im Freien ein. Trotz des ungewissen Wetters fanden sich etwa sechzig Interessierte ein. Es schien sogar die Sonne…
Im Programmfaltblatt wurden die Anwesenden so begrüßt: Schön, dass Die heute da sind und an diesem Sommersonntag mit uns Gottesdienst feiern. Wir laden Sie herzlich dazu ein: Singen und beten Sie mit uns unter der Weite des Himmels. Hören und sehen Sie, was wir von Gott in dieser Welt erzählen können.
Das Singen gehört natürlich dazu und begleitet vom Bläserensemble Aero Art folgten bekannte Lieder.
Doch plötzlich wurde der übliche Ablauf unterbrochen. Vom Quellgrundeingang über die Serpentinen kam ein Clown, bepackt mit Rollkoffer, Rucksack, Schirm und anderen Schnickschnack und jammerte" gegenüber Pfarrerin Greifenstein über seine Probleme: er wolle Urlaub machen und hat so viele Dinge im Kopf, die er alle in den wenigen Urlaubstagen absolvieren müsse – mit viel Aktion machte er das auch deutlich.
Pfarrerin Greifenstein ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern argumentierte mit einem Zitat aus dem Alten Testament, dem Prediger Salomo: Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Das bekannteste Gegensatzpaar in diesem Bibelabschnitt ist wohl: weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit. Damit wird verdeutlicht, dass für uns Menschen die Zeit unverfügbar ist. ER kann nur den gegenwärtigen Augenblick annehmen, all sein Bemühen, sein Schicksal berechnen und beherrschen zu wollen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Frau Greifenstein wählte im Rededuell mit ihrem hektisch agierendem Gegenüber eine moderne Version des alten Textes und holte damit den Clown auf ein Normalmaß herunter. Es ist nicht im Urlaub wichtig, an dieses und jenes, an alle vorhandenen Probleme im Privaten und der Welt zu denken, sondern einfach mal bekanntermaßen die Seele baumeln zu lassen. So gab es also noch ein gutes Ende mit den beiden Kontrahenten und eine Auflösung bzgl. des Clowns: Es war nicht das erste Mal, dass Superintendentin Steffi Wiegleb in dieser Verkleidung den Menschen Freude bereitete.
Freude bereitete auch die Stadt Bad Frankenhausen in ihrer technischen und organisatorischen Unterstützung für diesen Gottesdienst, die in der Verantwortung von Frau Schade …ohne Fehl und Tadel erfolgte. Und das ist nicht das erste Mal, dass man Frau Schade in ihrer unaufgeregten und freundlichen Art erleben kann, ist sie doch für das Amtsblatt der Stadt Bad Frankenhausen verantwortlich. Viele Bürger und Vereine nutzen sie Möglichkeit, im Amtsblatt (sofern noch Platz vorhanden) etwas zu veröffentlichen, weiß man doch, dass es alle Haushalte der Stadt und dir dazugehörigen Dörfern erhalten.
Peter Zimmer
Autor: emwIm Programmfaltblatt wurden die Anwesenden so begrüßt: Schön, dass Die heute da sind und an diesem Sommersonntag mit uns Gottesdienst feiern. Wir laden Sie herzlich dazu ein: Singen und beten Sie mit uns unter der Weite des Himmels. Hören und sehen Sie, was wir von Gott in dieser Welt erzählen können.
Das Singen gehört natürlich dazu und begleitet vom Bläserensemble Aero Art folgten bekannte Lieder.
Doch plötzlich wurde der übliche Ablauf unterbrochen. Vom Quellgrundeingang über die Serpentinen kam ein Clown, bepackt mit Rollkoffer, Rucksack, Schirm und anderen Schnickschnack und jammerte" gegenüber Pfarrerin Greifenstein über seine Probleme: er wolle Urlaub machen und hat so viele Dinge im Kopf, die er alle in den wenigen Urlaubstagen absolvieren müsse – mit viel Aktion machte er das auch deutlich.
Pfarrerin Greifenstein ließ sich nicht aus der Ruhe bringen, sondern argumentierte mit einem Zitat aus dem Alten Testament, dem Prediger Salomo: Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. Das bekannteste Gegensatzpaar in diesem Bibelabschnitt ist wohl: weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit. Damit wird verdeutlicht, dass für uns Menschen die Zeit unverfügbar ist. ER kann nur den gegenwärtigen Augenblick annehmen, all sein Bemühen, sein Schicksal berechnen und beherrschen zu wollen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Frau Greifenstein wählte im Rededuell mit ihrem hektisch agierendem Gegenüber eine moderne Version des alten Textes und holte damit den Clown auf ein Normalmaß herunter. Es ist nicht im Urlaub wichtig, an dieses und jenes, an alle vorhandenen Probleme im Privaten und der Welt zu denken, sondern einfach mal bekanntermaßen die Seele baumeln zu lassen. So gab es also noch ein gutes Ende mit den beiden Kontrahenten und eine Auflösung bzgl. des Clowns: Es war nicht das erste Mal, dass Superintendentin Steffi Wiegleb in dieser Verkleidung den Menschen Freude bereitete.
Freude bereitete auch die Stadt Bad Frankenhausen in ihrer technischen und organisatorischen Unterstützung für diesen Gottesdienst, die in der Verantwortung von Frau Schade …ohne Fehl und Tadel erfolgte. Und das ist nicht das erste Mal, dass man Frau Schade in ihrer unaufgeregten und freundlichen Art erleben kann, ist sie doch für das Amtsblatt der Stadt Bad Frankenhausen verantwortlich. Viele Bürger und Vereine nutzen sie Möglichkeit, im Amtsblatt (sofern noch Platz vorhanden) etwas zu veröffentlichen, weiß man doch, dass es alle Haushalte der Stadt und dir dazugehörigen Dörfern erhalten.
Peter Zimmer
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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