Der Tankrabatt hat die Autofahrer größtenteils erreicht, aber nicht vollständig. Das ergeben Berechnungen im Rahmen des ifo Tankrabatt-Trackers. So lagen die Preise in Deutschland bei...
Tanken (Symbolbild) (Foto: Bernd Schray auf Pixabay)
Super E5 um 17 Cent, bei Super E10 um 16 Cent und bei Diesel um 12 Cent unter Vergleichswerten ausländischer Tankstellen ohne Tankrabatt (Stand: 26. Juni). Damit wurde der Tankrabatt beim Superbenzin nahezu vollständig an die Autofahrerinnen und Autofahrer weitergegeben, beim Diesel lag die Weitergabe bei rund 73 Prozent.
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Ohne den Tankrabatt hätte der Preis für den Liter Superbenzin noch den gesamten Juni hindurch im Tagesdurchschnitt wohl über 2 Euro gelegen, sagt Florian Neumeier, stellvertretender Leiter des ifo Zentrums für Finanzwissenschaft.
Das Auslaufen des Tankrabatts zum 30. Juni bedeutet den ifo-Experten zufolge aber auch, dass Anfang Juli wieder mit steigenden Kraftstoffpreisen zu rechnen ist. Wie hoch es geht, wird vor allem von der Entwicklung des Ölpreises abhängen. Da dieser zuletzt gesunken ist, haben auch die Kraftstoffpreise nachgegeben, sagt Ramona Schmid, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifo Zentrum für Finanzwissenschaft.
Nach Ansicht der ifo-Forscher ist es richtig, dass die Bundesregierung den Tankrabatt auslaufen lässt. Es war eine teure Maßnahme, die den Staat rund 1,6 Milliarden Euro gekostet hat. Die unvollständige Weitergabe beim Diesel bedeutet, dass ein Teil davon bei den Mineralölkonzernen gelandet ist, so Christian Gréus, Doktorand am ifo Zentrum für Finanzwissenschaft. Sollte es zwischen den USA und dem Iran tatsächlich zu einer Einigung kommen, dürften sich die Kraftstoffpreise ohnehin wieder normalisieren.
Der ifo Tankrabatt-Tracker wird an jedem Werktag auf Basis der Spritpreise vom Vortrag aktualisiert. Damit kann jede*r interessierte Bürger*in Tag für Tag nachvollziehen, ob der Tankrabatt die versprochene Wirkung entfaltet und die Spritpreise senkt. Auf der Webseite und im ifo Schnelldienst digital finden sich außerdem Informationen zu den verwendeten Daten und zu den Methoden, die die Wissenschaftler*innen für ihre Auswertung nutzen.
Dass ein Teil davon bei den Ölkonzernen gelandet ist 💪🏻
Ist nicht schlimm. Die Normalbürger kann ruhig über den Tisch ziehen, ohne Konsequenzen,und die ÖlKonzerne müssten sich ja auch mal wieder die Taschen etwas füllen. die einen kriegen alles in den Arsch geschoben. Die anderen ziehen sich über den Tisch und der, der arbeiten geht, wird ausgenommen wie eine Weihnachtsgans. Was in diesem Land vor sich geht, ist eine bodenlose Frechheit und abzocke an der arbeitenden Bevölkerung und jeder bereichert sich mit daran …..staat!
Man hatte vorher laut nach dem Rabatt gebrüllt, obwohl das Ergebniss absehbar war.
Umdenken ist ja nicht gewollt, denn andere sollen die eigene Bequemlichkeit erhalten.
Da fälltt dann die Eigenverantwortung hinten runter.