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Mo, 09:14 Uhr
12.11.2007

Auch international präsent

Nordhausen (nnz). Noch in diesem Jahr wird das Radiologische Institut des Nordhäuser Südharz-Krankenhauses über ein hochmodernes Gerät zur Messung der Knochendichte verfügen. Was die neue Technik kann, das hat die nnz erfahren...


Damit kann die Diagnose bei Osteoporose, bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen sowie bei Nierenerkrankungen deutlich verbessert werden. Im Südharz-Krankenhaus ist damit die Knochendichtemessung ab dem dritten Lebensmonat möglich. Die Patienten benötigen lediglich einen Überweisungsschein ihres behandelnden Arztes. Instituts-Chef Dr. Med. Ansgar Malich ist froh über die Anschaffung dieses neuen Gerätes.

In diesem Jahr hatte sich Dr. Malich auch beim Europäischen Röntgenkongreß in Wien den Knochen gewidmet. In der österreichischen Hauptstadt präsentierte er seine Forschungsergebnisse über den Zusammenhang von Frakturhäufigkeiten zur Knochenmineralisation bei Kindern und Jugendlichen. Auch im kommenden Jahr werden Malich und seine Kollegen in Wien das Südharz-Krankenhaus vertreten. Seitens der Kongressleitung sind vier Präsentationen der Nordhäuser Einrichtung angenommen worden.

Für den europäischen Röntgenkongress 2008 gingen so viele (5269) Bewerbungen für eine Präsentation von wissenschaftlichen Ergebnissen ein wie noch nie in der Geschichte dieses Meetings, von denen aber nur 1700 zur Veröffentlichung angenommen werden konnten. „Deshalb freue ich mich ganz besonders, daß unser Institut im nächsten Jahr gleich mit vier Präsentationen dabei sein wird“, so Dr. Malich.

Die Nordhäuser werden unter anderem ihre Forschungsergebnisse zum Prostatakarzinom, zur Beurteilung von Lymphknoten-Metastasen beim Mammakarzinom sowie zur Lungenemboliediagnostik vorstellen. Im vergangenen Jahr nahmen Radiologen aus 94 Ländern an diesem Treffen teil. Es werden im nächsten Jahr cirka 25.000 Teilnehmer erwartet.

Ende November schon wird Dr. Ansgar Malich nach Chicago reisen. Dort findet der weltgrößte Röntgenkongreß statt. Mit ihm nehmen in den USA etwa 65.000 Fachleute teil. In Chicago wird der Chef des radiologischen Institutes am Nordhäuser Südharz-Krankenhaus über eine verbesserte Diagnose bei lebensbedrohlich-akuten Verstopfungen von Lungenarterien durch eine computergestützte Auswertung berichten.
Autor: nnz

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