Di, 11:23 Uhr
27.11.2007
Gut - aber nicht gut genug
Die diesjährige Entwicklung der Thüringer Industrie kann sich sehen lassen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gab es zweistellige Zuwachsraten, jedoch kann das nicht zufriedenstellen. Andere sind besser. Die konkreten Zahlen und Fakten wie immer mit einem einzigen Klick.
Von Januar bis September 2007 stieg der Umsatz in den größeren Thüringer Industriebetrieben gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei einem Arbeitstag weniger, um 12,1 Prozent. In der Summe der neuen Bundesländer wurde mit 11,3 Prozent ein etwas geringerer Zuwachs erreicht. Deutschlandweit betrug der Umsatzanstieg 7,5 Prozent. Im bundesweiten Ländervergleich erreichte Thüringen nach Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg den vierten Platz beim Umsatzzuwachs.
Der Auslandsumsatz Thüringens stieg von Januar bis September 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,7 Prozent. In den Industriebetrieben aller neuen Bundesländer wurde mit 16,5 Prozent weniger Zuwachs beim Auslandsumsatz erzielt. In Deutschland stieg der Umsatz in das Ausland mit 10,1 Prozent langsamer als in Thüringen. Mit seinem Zuwachs im Auslandsgeschäft rangierte Thüringen nach Sachsen auf dem zweiten Platz.
Die Exportquote, d.h. der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, betrug in Thüringen 33,6 Prozent. Damit war sie um 0,9 Prozentpunkte höher als die der neuen Bundesländer, lag aber um 11,4 Prozentpunkte unter dem deutschlandweiten Wert.
Bei der Beschäftigtenentwicklung hatte Thüringen von Januar bis September 2007 zum gleichen Zeitraum des Vorjahres ein Plus von 4,9 Prozent. In den neuen Bundesländern wurde ein Anstieg um 4,0 Prozent ermittelt; in Deutschland erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 1,4 Prozent. Thüringen lag damit nach Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg an vierter Stelle aller Bundesländer.
Die unterschiedliche Beschäftigtenentwicklung blieb nicht ohne Einfluss auf die Umsatzproduktivität: Der Umsatz je Beschäftigten stieg in Thüringen langsamer als im Durchschnitt der neuen Bundesländer, jedoch geringfügig schneller als im Bundesdurchschnitt. Im Vergleich der 16 Bundesländer rangierte Thüringen auf Platz Neun.
Autor: nnzVon Januar bis September 2007 stieg der Umsatz in den größeren Thüringer Industriebetrieben gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum, bei einem Arbeitstag weniger, um 12,1 Prozent. In der Summe der neuen Bundesländer wurde mit 11,3 Prozent ein etwas geringerer Zuwachs erreicht. Deutschlandweit betrug der Umsatzanstieg 7,5 Prozent. Im bundesweiten Ländervergleich erreichte Thüringen nach Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Brandenburg den vierten Platz beim Umsatzzuwachs.
Der Auslandsumsatz Thüringens stieg von Januar bis September 2007 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,7 Prozent. In den Industriebetrieben aller neuen Bundesländer wurde mit 16,5 Prozent weniger Zuwachs beim Auslandsumsatz erzielt. In Deutschland stieg der Umsatz in das Ausland mit 10,1 Prozent langsamer als in Thüringen. Mit seinem Zuwachs im Auslandsgeschäft rangierte Thüringen nach Sachsen auf dem zweiten Platz.
Die Exportquote, d.h. der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, betrug in Thüringen 33,6 Prozent. Damit war sie um 0,9 Prozentpunkte höher als die der neuen Bundesländer, lag aber um 11,4 Prozentpunkte unter dem deutschlandweiten Wert.
Bei der Beschäftigtenentwicklung hatte Thüringen von Januar bis September 2007 zum gleichen Zeitraum des Vorjahres ein Plus von 4,9 Prozent. In den neuen Bundesländern wurde ein Anstieg um 4,0 Prozent ermittelt; in Deutschland erhöhte sich die Beschäftigtenzahl um 1,4 Prozent. Thüringen lag damit nach Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg an vierter Stelle aller Bundesländer.
Die unterschiedliche Beschäftigtenentwicklung blieb nicht ohne Einfluss auf die Umsatzproduktivität: Der Umsatz je Beschäftigten stieg in Thüringen langsamer als im Durchschnitt der neuen Bundesländer, jedoch geringfügig schneller als im Bundesdurchschnitt. Im Vergleich der 16 Bundesländer rangierte Thüringen auf Platz Neun.