Fr, 08:38 Uhr
07.12.2007
Jetzt auch in Nordhausen
In Nordhausen ist ein Kind kurz nach der Geburt gestorben. Die nnz mit ersten Erkenntnissen der Ermittler.
Die für die Menschen in der Rolandstadt unfassbare Tat hatte sich in Nordhausen-Salza in der Stauffenberg-Straße ereignet. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte die 27-jährige Mutter im Laufe des Tages das Kind im Bad ihrer Plattenbauwohnung zur Welt gebracht. Am späten Nachmittag meldete sich die junge Frau bei einer Selbsthilfegruppe in Hamburg und teilte dort mit, dass sie entbunden habe und das Kind nun wahrscheinlich tot sei. Zum Zeitpunkt der Geburt sollen sich der neunjährige Sohn der Kindesmutter und dessen Freund in der Wohnung aufgehalten haben.
Von der Selbsthilfegruppe wurden Rettungsdienste und Polizei in Nordhausen informiert. Der Notarzt fand in der Wohnung einen unterkühlten leblosen Säugling vor, der sofort unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die medizinischen Maßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg.
Die Nordhäuser Kriminalpolizei schaltete sofort die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ein. Da das Kind offensichtlich nach der Geburt nicht versorgt wurde, besteht der Verdacht des Totschlags durch Unterlassen. Eine gerichtsmedizinische Sektion der Leiche des kleinen Mädchens soll Aufschluss über die genauen Umstände der Geburt und die Lebensfähigkeit des Säuglings bringen.
Die Kindesmutter wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der neunjährige Sohn wird zurzeit von Nachbarn versorgt.
Autor: nnzDie für die Menschen in der Rolandstadt unfassbare Tat hatte sich in Nordhausen-Salza in der Stauffenberg-Straße ereignet. Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte die 27-jährige Mutter im Laufe des Tages das Kind im Bad ihrer Plattenbauwohnung zur Welt gebracht. Am späten Nachmittag meldete sich die junge Frau bei einer Selbsthilfegruppe in Hamburg und teilte dort mit, dass sie entbunden habe und das Kind nun wahrscheinlich tot sei. Zum Zeitpunkt der Geburt sollen sich der neunjährige Sohn der Kindesmutter und dessen Freund in der Wohnung aufgehalten haben.
Von der Selbsthilfegruppe wurden Rettungsdienste und Polizei in Nordhausen informiert. Der Notarzt fand in der Wohnung einen unterkühlten leblosen Säugling vor, der sofort unter Reanimationsmaßnahmen in ein Krankenhaus gebracht wurde. Die medizinischen Maßnahmen blieben jedoch ohne Erfolg.
Die Nordhäuser Kriminalpolizei schaltete sofort die Staatsanwaltschaft Mühlhausen ein. Da das Kind offensichtlich nach der Geburt nicht versorgt wurde, besteht der Verdacht des Totschlags durch Unterlassen. Eine gerichtsmedizinische Sektion der Leiche des kleinen Mädchens soll Aufschluss über die genauen Umstände der Geburt und die Lebensfähigkeit des Säuglings bringen.
Die Kindesmutter wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Der neunjährige Sohn wird zurzeit von Nachbarn versorgt.