Do, 19:15 Uhr
20.12.2007
Vorweihnachtlicher Besuch in Ebeleben
Zu einem vorweihnachtlichen Besuch in den Mühlhäuser Werkstätten e.V., Zweigwerkstatt Ebeleben und dem Karl Marien Haus des Diakonievereines Sondershausen-Ebeleben e.V. weilte Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) in Ebeleben. Was noch geschah, hier lesen Sie es.
Zuerst besuchte der Ministerpräsident den Werkstattbereich und wurde von Katrin Kasper, einer Mitarbeiterin begrüßt. Ministerpräsident Althaus wurde von Landrat Peter Hengstermann (CDU) und dem Bürgermeister von Ebeleben, Uwe Vogt (SPD), begleitet.
Begrüßung Minsterpräsident Althaus (links, vorn) durch Katrin Kasper (rechts) (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Geschäftsführerin der Mühlhäuser Werkstätten e.V. Astrid Faber informierte über das Produktionsspektrum dieser Einrichtung, in der hauptsächlich Menschen mit Behinderung beschäftigt sind. Neben der industriellen Fertigung der verschiedensten Teile, von der Hupe für Kinderfahrräder bis zu Schaltern für hochwertige Autos, werden aber auch landwirtschaftliche Produkte hergestellt, die im eigenen Hofladen verkauft werden. Dabei resultieren ca. 60 % der Leistungen der Werkstätten auf industrieller Fertigung und 35 % auf Dienstleistungen. In den Mühlhäuser Werkstätten e.V. sind ca. 300 Festangestellte beschäftigt. In einem anschließenden Rundgang durch die Werkstätten informierte Werkstattleiter Dieter Lamczyk den Ministerpräsidenten über die einzelnen Produktionsschritte. Bei Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde aber nicht nur über ernste Dinge gesprochen, sondern auch mal kräftig gelacht (Foto unten)
Danach besuchte man das gleich in der Nachbarschaft befindliche Haus Elisabeth, einem frisch renoviertem Gebäude das zum Karl Marien Haus gehört. Andreas Kunz als Fachlicher Vorstand und Dr. Katja Ullrich als Kaufmännischer Vorstand des Diakonieverein Sondershausen-Ebeleben e. V. informierten den Ministerpräsidenten über die Arbeit des Vereins. Danach führte die Leiterin der Einrichtung in Ebeleben, Ina Carlstedt, die Gäste durch das Haus Elisabeth.
Bevor es dann zu einer gemeinsamen Gesprächsrunde mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Einrichtungen kam, informierte Bürgermeister Uwe Vogt über den an das Grundstück des Karl Marien Haus angrenzenden Schlossparks, einem der schönsten Barockparks Thüringens überhaupt. Beeindruckt zeigte sich der Gast, wie aufgeschlossen dabei die Gespräche geführt wurden.
Aber auch Kritik gab es zu vermelden. Andreas Kunz vom Diakonieverein bemängelte, dass es bei den verschiedenen Heimaufsichten für solche Einrichtungen in Thüringen keine einheitlichen Richtlinien hinsichtlich Anforderungen und Bedingungen gäbe.
Zum Abschluss des Besuchs, übergab Ministerpräsident Althaus jeweils noch eine Spende in Höhe von 300 Euro für die Anschaffung einer Bank, sowie eines Rollstuhls. Für die Mitarbeiter beider Einrichtungen die am 24. Dezember Dienst haben, wurden Weihnachtspräsente überreicht, von deren Inhalt sich der Ministerpräsident vor der Übergabe nochmals selbst überzeugte, siehe Foto.
Autor: khhZuerst besuchte der Ministerpräsident den Werkstattbereich und wurde von Katrin Kasper, einer Mitarbeiterin begrüßt. Ministerpräsident Althaus wurde von Landrat Peter Hengstermann (CDU) und dem Bürgermeister von Ebeleben, Uwe Vogt (SPD), begleitet.
Begrüßung Minsterpräsident Althaus (links, vorn) durch Katrin Kasper (rechts) (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Geschäftsführerin der Mühlhäuser Werkstätten e.V. Astrid Faber informierte über das Produktionsspektrum dieser Einrichtung, in der hauptsächlich Menschen mit Behinderung beschäftigt sind. Neben der industriellen Fertigung der verschiedensten Teile, von der Hupe für Kinderfahrräder bis zu Schaltern für hochwertige Autos, werden aber auch landwirtschaftliche Produkte hergestellt, die im eigenen Hofladen verkauft werden. Dabei resultieren ca. 60 % der Leistungen der Werkstätten auf industrieller Fertigung und 35 % auf Dienstleistungen. In den Mühlhäuser Werkstätten e.V. sind ca. 300 Festangestellte beschäftigt. In einem anschließenden Rundgang durch die Werkstätten informierte Werkstattleiter Dieter Lamczyk den Ministerpräsidenten über die einzelnen Produktionsschritte. Bei Gesprächen mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wurde aber nicht nur über ernste Dinge gesprochen, sondern auch mal kräftig gelacht (Foto unten)
Danach besuchte man das gleich in der Nachbarschaft befindliche Haus Elisabeth, einem frisch renoviertem Gebäude das zum Karl Marien Haus gehört. Andreas Kunz als Fachlicher Vorstand und Dr. Katja Ullrich als Kaufmännischer Vorstand des Diakonieverein Sondershausen-Ebeleben e. V. informierten den Ministerpräsidenten über die Arbeit des Vereins. Danach führte die Leiterin der Einrichtung in Ebeleben, Ina Carlstedt, die Gäste durch das Haus Elisabeth.
Bevor es dann zu einer gemeinsamen Gesprächsrunde mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Einrichtungen kam, informierte Bürgermeister Uwe Vogt über den an das Grundstück des Karl Marien Haus angrenzenden Schlossparks, einem der schönsten Barockparks Thüringens überhaupt. Beeindruckt zeigte sich der Gast, wie aufgeschlossen dabei die Gespräche geführt wurden.
Aber auch Kritik gab es zu vermelden. Andreas Kunz vom Diakonieverein bemängelte, dass es bei den verschiedenen Heimaufsichten für solche Einrichtungen in Thüringen keine einheitlichen Richtlinien hinsichtlich Anforderungen und Bedingungen gäbe.
Zum Abschluss des Besuchs, übergab Ministerpräsident Althaus jeweils noch eine Spende in Höhe von 300 Euro für die Anschaffung einer Bank, sowie eines Rollstuhls. Für die Mitarbeiter beider Einrichtungen die am 24. Dezember Dienst haben, wurden Weihnachtspräsente überreicht, von deren Inhalt sich der Ministerpräsident vor der Übergabe nochmals selbst überzeugte, siehe Foto.










