Fr, 15:41 Uhr
04.01.2008
Ab Januar mehr Geld
Mal keine Hiobsmeldung gibt es in der Pressemitteilung von der Arbeitsagentur, sondern die Information, dass ab neuem Jahr die Arbeitnehmer mehr Geld erhalten werden, und nicht nur die...
Mit Beginn des neuen Jahres hat sich der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung, der von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen getragen wird, von 4,2 auf 3,3 Prozent verringert. Damit haben Arbeitnehmer auf ihrem Gehaltszettel für den Monat Januar bereits mehr Geld. Bei einem Durchschnittseinkommen von beispielsweise 2.800 Euro beträgt dies rund 150 Euro jährlich.
Aber nicht nur die Arbeitnehmer profitieren von dem Beschluss des Bundestages. Auch Arbeitgeber werden hinsichtlich eines Teils der Lohnnebenkosten entlastet. Der Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur, Dr. Klaus Stein, erhofft sich dadurch weitere positive Effekte: Die Senkung der Beiträge wird bei den Arbeitnehmern zu mehr Einkommen und bei Arbeitgebern bundesweit zu Einsparungen in Milliardenhöhe führen. Ich hoffe, dass sich diese Entlastung positiv im Einstellungsverhalten unserer Unternehmen niederschlägt, aber auch die Binnennachfrage gestärkt wird, so Dr. Klaus Stein.
Nachdem zum Jahresanfang 2007 die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bereits deutlich von 6,5 auf 4,2 Prozent gemindert wurden, hatte der Bundestag im November 2007 beschlossen, den Beitragssatz erneut auf 3,3 Prozent zu senken.
Autor: knMit Beginn des neuen Jahres hat sich der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung, der von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu gleichen Teilen getragen wird, von 4,2 auf 3,3 Prozent verringert. Damit haben Arbeitnehmer auf ihrem Gehaltszettel für den Monat Januar bereits mehr Geld. Bei einem Durchschnittseinkommen von beispielsweise 2.800 Euro beträgt dies rund 150 Euro jährlich.
Aber nicht nur die Arbeitnehmer profitieren von dem Beschluss des Bundestages. Auch Arbeitgeber werden hinsichtlich eines Teils der Lohnnebenkosten entlastet. Der Vorsitzende der Nordhäuser Arbeitsagentur, Dr. Klaus Stein, erhofft sich dadurch weitere positive Effekte: Die Senkung der Beiträge wird bei den Arbeitnehmern zu mehr Einkommen und bei Arbeitgebern bundesweit zu Einsparungen in Milliardenhöhe führen. Ich hoffe, dass sich diese Entlastung positiv im Einstellungsverhalten unserer Unternehmen niederschlägt, aber auch die Binnennachfrage gestärkt wird, so Dr. Klaus Stein.
Nachdem zum Jahresanfang 2007 die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung bereits deutlich von 6,5 auf 4,2 Prozent gemindert wurden, hatte der Bundestag im November 2007 beschlossen, den Beitragssatz erneut auf 3,3 Prozent zu senken.
