Di, 13:56 Uhr
08.01.2008
Zum Teil in Arbeit
Von Arbeit leben, das ist derzeit ein politisches Thema, verpackt in die Diskussion um Mindestlöhne. Wie viele Thüringer im vergangenen Jahr keinen Vollzeitjob hatten, das hat die nnz erfahren...
187.000 Arbeiter, Angestellte und Beamte waren in Thüringen im Jahresdurchschnitt 2006 in Teilzeit tätig. Das waren 20 Prozent aller abhängig beschäftigten Frauen und Männer.
Damit hat sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Tendenz der absoluten und relativen Zunahme der Teilzeitarbeit fortgesetzt. Im Jahre 1996 arbeiteten 103.000 Personen bzw. 10 Prozent in Teilzeit.
Der Anstieg der Teilzeitarbeit ist sowohl bei den Frauen (von 20 Prozent im Jahr 1996 auf 34 Prozent im Jahr 2006) als auch bei den Männern (von 2 auf 8 Prozent) festzustellen.
Mit 145.000 Personen waren im Jahre 2006 drei Viertel (78 Prozent) aller Teilzeittätigen Frauen.
32 Prozent der Teilzeittätigen hatten 2006 eine tarifliche bzw. normalerweise zu leistende Wochenarbeitszeit von weniger als 20 Stunden (Frauen 29 Prozent, Männer 45 Prozent).
Als Hauptgrund für Teilzeitarbeit wurde - sowohl von den befragten Frauen als auch von den befragten Männern - übereinstimmend mit 57 Prozent angegeben, dass eine Vollzeittätigkeit nicht zu finden war. 16 Prozent nannten persönliche oder familiäre Verpflichtungen (Frauen 20 Prozent).
Weitere 11 Prozent der Frauen als auch der Männer hatten Vollzeittätigkeit nicht gewünscht.
Diese Angaben wurden den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, entnommen.
Autor: nnz187.000 Arbeiter, Angestellte und Beamte waren in Thüringen im Jahresdurchschnitt 2006 in Teilzeit tätig. Das waren 20 Prozent aller abhängig beschäftigten Frauen und Männer.
Damit hat sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Tendenz der absoluten und relativen Zunahme der Teilzeitarbeit fortgesetzt. Im Jahre 1996 arbeiteten 103.000 Personen bzw. 10 Prozent in Teilzeit.
Der Anstieg der Teilzeitarbeit ist sowohl bei den Frauen (von 20 Prozent im Jahr 1996 auf 34 Prozent im Jahr 2006) als auch bei den Männern (von 2 auf 8 Prozent) festzustellen.
Mit 145.000 Personen waren im Jahre 2006 drei Viertel (78 Prozent) aller Teilzeittätigen Frauen.
32 Prozent der Teilzeittätigen hatten 2006 eine tarifliche bzw. normalerweise zu leistende Wochenarbeitszeit von weniger als 20 Stunden (Frauen 29 Prozent, Männer 45 Prozent).
Als Hauptgrund für Teilzeitarbeit wurde - sowohl von den befragten Frauen als auch von den befragten Männern - übereinstimmend mit 57 Prozent angegeben, dass eine Vollzeittätigkeit nicht zu finden war. 16 Prozent nannten persönliche oder familiäre Verpflichtungen (Frauen 20 Prozent).
Weitere 11 Prozent der Frauen als auch der Männer hatten Vollzeittätigkeit nicht gewünscht.
Diese Angaben wurden den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, entnommen.