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Fr, 09:41 Uhr
11.01.2008

Dilettanten vor Gericht

Sie wollten einen gefälschten 200-Euro-Schein in Umlauf bringen, wurden in einem Sondershäuser Supermarkt erwischt. Nun steht ein Trio vor den Schranken des Nordhäuser Amtsgerichts und wir haben die Einzelheiten.


Selten läßt sich die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft in ihren Verlautbarungen zu Bewertungen hinreißen. Doch bei diesem Fall mußte es wohl sein, Zitat: „Der Angeklagte Heiko A. soll im April 2006 einen gefälschten 200-Euro-Schein auf dilettantische Weise unter Verwendung von Fotokopien hergestellt haben“. Zitat Ende.

Der 36jährige soll das „Produkt“ schließlich seinem Sohn anvertraut und ihn gebeten haben, die Blüte einer Bekannten zu geben. Dem 17 Jahre alten Sohn soll die Fälschung bewußt gewesen sein, für seine Dienste habe ihm der Vater einen MP3-Player versprochen.

Also wanderte der Schein in die Hände von Erika N. Die 60jährige Frau, die ebenfalls mit angeklagt ist, lief schurstracks in einen Sondershäuser Supermarkt, um mit dem gefälschten Schein zu bezahlen. Der Schwindel wurde jedoch von der Verkäuferin sofort entdeckt.

Der Initiator der Fälschung ist bereits mehrfach vorbestraft. Er und sein Sohn haben bei den Vernehmungen jegliche Aussage verweigert. Nicht so die Frau. Die hatte ein Geständnis abgelegt, dieses jedoch kurz vor dem Hauptverhandlungstermin widerrufen.
Autor: nnz

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