Fr, 20:02 Uhr
11.01.2008
Standort ist gesichert
Zur Einweihung der neuen Extruderhalle in der Firma Isoplus weilte Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) heute Nachmittag in Sonderhausen, hier die weiteren Informationen dazu.
Die Isoplus Fernwärmetechnik in Sondershausen stellt ein ganzes System von vorisolierten Rohren und Formteilen her, die sowohl im Fernwärmebereich, als auch im Bio-Wärmebereich und im Kälte- und Industrieanlagenbau Anwendung finden. In seiner Begrüßungsansprache freute sich Geschäftsführer Uwe Braunsdorf, dass neben Gästen wie Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU), Landtagsabgeordneter Günter Grüner (CDU), Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) auch alle Gesellschafter der Firma Isoplus, Dr. Walter Henss, Peter Henss, Nils Papsdorf und Gerald Putz, erstmals gemeinsam in Sondershausen weilten.
Von der Isoplus-Gruppe, die international 16 Betriebsstätten (1.200 Beschäftigte) neue Stätte in Kuweit errichtet, ist hier in Sondershausen die größte Betriebsstätte (ca. 350 Beschäftigte). Mit der neuen Extruderhalle ist Sondershausen jetzt das größte Werk in dieser Rohrherstellung in Deutschland und mit den Rohrdurchmessern von 1.200 mm auch der einzige in Deutschland, bei einem Sortiment von 90 bis 1.200 mm.
Übrigens sind 95 % der bei Isoplus produzierten Rohre für die Erdverlegung vorgesehen. Mit der Produktion von vorisolierten Rohre, so Uwe Braunsdorf, leistet Isoplus einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Senkung der Kohlendioxid-Emission.
Aber auch in anderer Sicht zeigt sich Uwe Braunsdorf zufrieden. Die durchgeführten Investitionen werden aus dem eigenen Cash flow des Unternehmens finanziert und dafür werden keine Bankkredite in Anspruch genommen.
Bevor Ministerpräsident Dieter Althaus mit dem Zerschneiden des symbolischen Bands die neue Extruderhalle offiziell freigab, freute er sich in seiner Begrüßungsrede besonders über einen Satz aus der Rede von Geschäftsführer Uwe Braunsdorf: Herr Landrat Hengstermann und Herr Bürgermeister Kreyer Ihnen darf ich sagen, der Standort Sondershausen ist gesichert. Dieser Satz ist umso bemerkenswerter, da ja noch vor zwei Jahren Gerüchte durch Sondershausen liefen, das Werk solle geschlossen werden.
In seiner weiteren Rede betonte Dieter Althaus die Wichtigkeit, mehr für die Forschung (700 Mio. Euro) auszugeben, in Verbindung mit Stützung des Mittelstandes, sowie die Rolle der Familien zu stärken.
Minsterpräsident Althaus erhält Andenken für den Schreibtisch von Uwe Braunsdorf (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach seiner Rede übergab Geschäftsführer Uwe Braunsdorf eine kleine Erinnerung für den Schreibtisch von Ministerpräsident Althaus, damit er bei seiner täglichen Arbeit ab und zu an Isoplus denkt. Nach einer kleinen Stärkung besichtigte Althaus die neue Extruderhalle, führte dabei angeregte Gespräche und ließ sich einige Anlagenteile vom stellvertretenden Geschäftsführer Jörg Kauschat erklären, wie im Bild rechts unten die Beschriftungsanlage der Rohre.
Isoplus hatte die Gelegenheit genutzt, anlässlich der Eröffnung seine Außendienstmitarbeiter nach Sondershausen zu holen, um die Produktionsstätten zu zeigen. Der Abend endete für einen Teil der Belegschaft, soweit es bei teils rollender Woche im 3-Schichtsystem überhaupt möglich ist, in einem gemütlichen Zusammensein, den die Little Big Band aus Sondershausen den kulturellen Rahmen gab.
Autor: khhDie Isoplus Fernwärmetechnik in Sondershausen stellt ein ganzes System von vorisolierten Rohren und Formteilen her, die sowohl im Fernwärmebereich, als auch im Bio-Wärmebereich und im Kälte- und Industrieanlagenbau Anwendung finden. In seiner Begrüßungsansprache freute sich Geschäftsführer Uwe Braunsdorf, dass neben Gästen wie Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU), Landtagsabgeordneter Günter Grüner (CDU), Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) auch alle Gesellschafter der Firma Isoplus, Dr. Walter Henss, Peter Henss, Nils Papsdorf und Gerald Putz, erstmals gemeinsam in Sondershausen weilten.
Von der Isoplus-Gruppe, die international 16 Betriebsstätten (1.200 Beschäftigte) neue Stätte in Kuweit errichtet, ist hier in Sondershausen die größte Betriebsstätte (ca. 350 Beschäftigte). Mit der neuen Extruderhalle ist Sondershausen jetzt das größte Werk in dieser Rohrherstellung in Deutschland und mit den Rohrdurchmessern von 1.200 mm auch der einzige in Deutschland, bei einem Sortiment von 90 bis 1.200 mm.
Übrigens sind 95 % der bei Isoplus produzierten Rohre für die Erdverlegung vorgesehen. Mit der Produktion von vorisolierten Rohre, so Uwe Braunsdorf, leistet Isoplus einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur Senkung der Kohlendioxid-Emission.
Aber auch in anderer Sicht zeigt sich Uwe Braunsdorf zufrieden. Die durchgeführten Investitionen werden aus dem eigenen Cash flow des Unternehmens finanziert und dafür werden keine Bankkredite in Anspruch genommen.
Bevor Ministerpräsident Dieter Althaus mit dem Zerschneiden des symbolischen Bands die neue Extruderhalle offiziell freigab, freute er sich in seiner Begrüßungsrede besonders über einen Satz aus der Rede von Geschäftsführer Uwe Braunsdorf: Herr Landrat Hengstermann und Herr Bürgermeister Kreyer Ihnen darf ich sagen, der Standort Sondershausen ist gesichert. Dieser Satz ist umso bemerkenswerter, da ja noch vor zwei Jahren Gerüchte durch Sondershausen liefen, das Werk solle geschlossen werden.
In seiner weiteren Rede betonte Dieter Althaus die Wichtigkeit, mehr für die Forschung (700 Mio. Euro) auszugeben, in Verbindung mit Stützung des Mittelstandes, sowie die Rolle der Familien zu stärken.
Minsterpräsident Althaus erhält Andenken für den Schreibtisch von Uwe Braunsdorf (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach seiner Rede übergab Geschäftsführer Uwe Braunsdorf eine kleine Erinnerung für den Schreibtisch von Ministerpräsident Althaus, damit er bei seiner täglichen Arbeit ab und zu an Isoplus denkt. Nach einer kleinen Stärkung besichtigte Althaus die neue Extruderhalle, führte dabei angeregte Gespräche und ließ sich einige Anlagenteile vom stellvertretenden Geschäftsführer Jörg Kauschat erklären, wie im Bild rechts unten die Beschriftungsanlage der Rohre.
Isoplus hatte die Gelegenheit genutzt, anlässlich der Eröffnung seine Außendienstmitarbeiter nach Sondershausen zu holen, um die Produktionsstätten zu zeigen. Der Abend endete für einen Teil der Belegschaft, soweit es bei teils rollender Woche im 3-Schichtsystem überhaupt möglich ist, in einem gemütlichen Zusammensein, den die Little Big Band aus Sondershausen den kulturellen Rahmen gab.




