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Do, 09:00 Uhr
24.01.2008

Wandern auf der Halde?

Am Röhrig-Schacht, nahe Sangerhausen wird es zeitweise bereits praktiziert, die Haldenbesteigung von Touristen. Auch eine Option für Sondershausen?


Wir haben den technischen Geschäftsführers der GSES Sondershausen, Ralph Haase, zu diesem Thema befragt. Auch Ralph Haase findet es durch aus interessant, die Kalihalde in Sondershausen touristisch einzubinden. Ein Blick vom Ostteil der Halde Richtung Stadt sei ein wunderbares Erlebnis.

Aber, und jetzt kommt das Problem, solange die Kalirückstandshalde noch ausgewiesenes Betriebsgelände sei, können keine Besucherströme auf der Halde zugelassen werden. Da spiele auch die Bergbehörde nicht mit. Das mal eine Besuchergruppe zu Studienzwecken zugelassen wurde, sei eine besondere Ausnahme gewesen.

Er könne sich aber vorstellen, dass nach Fertigstellung der Begrünung (Wiesen, Bäume, Sträucher) in den wichtigsten Passagen später mal Wander- oder Radwanderwege angelegt werden, oder die Halde anderweitig touristisch genutzt werden kann. Das sei aber, so Ralph Haase, in absehbarem Zeitraum nicht möglich.

Aber vom Frauenberg auf Sondershausen schauen ist doch auch sehr reizvoll. Man kann hoch laufen, muss sich aber erst mal dazu aufraffen.
Blick vom Sondershäuser Frauenberg (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Blick vom Sondershäuser Frauenberg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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