Mi, 21:39 Uhr
23.01.2008
Spielwiese des Lebens
Was haben ein Fussballfeld mit einem Unternehmen zu tun, was ein Schiedsrichter mit einem Unternehmer? Wer sich diese Fragen irgendwann in seinem Leben einmal stellte, der bekam am Abend die Antwort geliefert. Von einem außergewöhnlichen Experten...
Merk und die Entscheidungen (Foto: nnz)
Bis auf den letzten der rund 600 Stühle gefüllt war die große Ausstellungshalle des Mercedes-Autohaus Peter. Mann und Frau waren der Einladung von Helmut und Andreas Peter gefolgt. Sie wollten den Mann sehen, der eine außergewöhnliche Kombination von Beruf und Hobby aufzuweisen hat – Dr. Markus Merk.
Er, der Zahnarzt und einer der profiliertesten nationalen und internationalen Fussball-Schiedsrichter, referierte 75 Minuten über Entscheidungen. Dabei zeigte der Pfälzer verblüffende Parallelen zwischen dem Fussballfeld und einem Unternehmen auf. Immer müssen Entscheidungen getroffen werden, schnell, kompetent und immer mit einem Ziel: Hier und jetzt – denn: Das Leben findet heute statt.
Merk vermittelte Handlungsansätze, die sicher vielen im Auditorium bekannt waren. Und doch: In der Verbindung zwischen Fußballfeld und Unternehmen gibt es kaum Unterschiede. Man müsse sich immer seiner Wurzeln besinnen, man müsse Begeisterung und Identifikation schaffen, Verantwortung übernehmen sowie Mut und Wille an den Tag legen. Dazu gehören auch Entscheidungen, die wahrlich keinen Spaß machen. Zum realen Schiedsrichter und Unternehmerleben gehören aber auch Fehlentscheidungen.
Merk und die Entscheidungen (Foto: nnz)
Markus Merk hatte auf dem grünen Rasen all diese Situationen durchlebt. Ihm gegenüber standen Stars wie Figo, Beckham oder Zidane – unterschiedlicher konnten die Charaktere nicht sein. Er musste sich durchsetzen, musste auf diese Charaktere eingehen, sich auf Situationen einstellen und er musste: sekundenschnell entscheiden.
Neben dem Spielspaß mit dem runden Leder gibt es aber auch noch eine zweite Seite des Lauterers. Im Süden Indiens kümmert er sich um die Sorgen und Nöte der Ärmsten der Armen. 1991 begann er in Südindien als Zahnarzt zu arbeiten, gründete in den Folgejahren selbständige Entwicklungsprojekte. Bis heute sind das drei Kinderdörfer mit drei Schulen (über 800 Tageskinder) und 10 Waisenhäuser (140 Kinder), sowie ein Altenheim (40 Plätze) und vielen anderen Projektarbeiten. Außerdem war er Botschafter der Kampagnen "Schützt Kinder im Krieg" des Internationalen Roten Kreuzes und UEFA und "6 Dörfer für 2006" der SOS-Kinderdörfer.
Markus Merk kam am Abend nicht als Star nach Nordhausen. Er zelebrierte seine Erfahrungen, die er weitergibt, in lockerer und heiterer, manchmal auch in nachdenklicher und besinnlicher Weise. Seine Sätze, seine Mitteilungen waren so vielfältig wie die tägliche Arbeit.
Im Namen der Autohaus Peter Gruppe sowie des Nordhäuser Unternehmerverbandes bedankten sich Andreas Peter und Hans-Joachim Junker bei Dr. Markus Merk. Als Erinnerung überreichten sie ihm einen individuell gestaltete Flasche Echten Nordhäuser und eine Eichsfelder Wurst.
Mehr Informationen über Merk gibt es HIER.
Autor: nnz
Merk und die Entscheidungen (Foto: nnz)
Bis auf den letzten der rund 600 Stühle gefüllt war die große Ausstellungshalle des Mercedes-Autohaus Peter. Mann und Frau waren der Einladung von Helmut und Andreas Peter gefolgt. Sie wollten den Mann sehen, der eine außergewöhnliche Kombination von Beruf und Hobby aufzuweisen hat – Dr. Markus Merk.Er, der Zahnarzt und einer der profiliertesten nationalen und internationalen Fussball-Schiedsrichter, referierte 75 Minuten über Entscheidungen. Dabei zeigte der Pfälzer verblüffende Parallelen zwischen dem Fussballfeld und einem Unternehmen auf. Immer müssen Entscheidungen getroffen werden, schnell, kompetent und immer mit einem Ziel: Hier und jetzt – denn: Das Leben findet heute statt.
Merk vermittelte Handlungsansätze, die sicher vielen im Auditorium bekannt waren. Und doch: In der Verbindung zwischen Fußballfeld und Unternehmen gibt es kaum Unterschiede. Man müsse sich immer seiner Wurzeln besinnen, man müsse Begeisterung und Identifikation schaffen, Verantwortung übernehmen sowie Mut und Wille an den Tag legen. Dazu gehören auch Entscheidungen, die wahrlich keinen Spaß machen. Zum realen Schiedsrichter und Unternehmerleben gehören aber auch Fehlentscheidungen.
Merk und die Entscheidungen (Foto: nnz)
Markus Merk hatte auf dem grünen Rasen all diese Situationen durchlebt. Ihm gegenüber standen Stars wie Figo, Beckham oder Zidane – unterschiedlicher konnten die Charaktere nicht sein. Er musste sich durchsetzen, musste auf diese Charaktere eingehen, sich auf Situationen einstellen und er musste: sekundenschnell entscheiden.Neben dem Spielspaß mit dem runden Leder gibt es aber auch noch eine zweite Seite des Lauterers. Im Süden Indiens kümmert er sich um die Sorgen und Nöte der Ärmsten der Armen. 1991 begann er in Südindien als Zahnarzt zu arbeiten, gründete in den Folgejahren selbständige Entwicklungsprojekte. Bis heute sind das drei Kinderdörfer mit drei Schulen (über 800 Tageskinder) und 10 Waisenhäuser (140 Kinder), sowie ein Altenheim (40 Plätze) und vielen anderen Projektarbeiten. Außerdem war er Botschafter der Kampagnen "Schützt Kinder im Krieg" des Internationalen Roten Kreuzes und UEFA und "6 Dörfer für 2006" der SOS-Kinderdörfer.
Markus Merk kam am Abend nicht als Star nach Nordhausen. Er zelebrierte seine Erfahrungen, die er weitergibt, in lockerer und heiterer, manchmal auch in nachdenklicher und besinnlicher Weise. Seine Sätze, seine Mitteilungen waren so vielfältig wie die tägliche Arbeit.
Im Namen der Autohaus Peter Gruppe sowie des Nordhäuser Unternehmerverbandes bedankten sich Andreas Peter und Hans-Joachim Junker bei Dr. Markus Merk. Als Erinnerung überreichten sie ihm einen individuell gestaltete Flasche Echten Nordhäuser und eine Eichsfelder Wurst.
Mehr Informationen über Merk gibt es HIER.


