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Mi, 15:23 Uhr
05.03.2008

Besucherzahlen Museen

Der Thüringer Museumsverbandes hat heute die Besucherzahlen der angeschlossenen Museen veröffentlicht. Wie es im Kreis aussah, erfahren Sie hier...

In Thüringen gab es einen regelrechten Boom beim Besuch der Museen. Im Vergleich von 2006 (3.661.921 Besucher) zu 2007 ist ein Anstieg um 374.470 zu verzeichnen (4.036.391), was einem Plus von über 10 % entspricht.. Ein wesentlicher Anstieg, so Dr. Gitta Heil vom Thüringer Museumsverband resultiert aus den Aktivitäten zum Jahr der Heiligen Elisabeth und der zugehörigen 3. Thüringer Landesausstellung auf der Wartburg. Auch andere Museen in und um Eisenach erlebten einen regelrechten Boom.

Zu den vielen Museen des Thüringer Museumsverband, die einen Anstieg der Besucherzahlen zu verzeichnen hatten gehörten auch das
Panoramamuseum Bad Frankenhausen mit 85.152 Besuchern in 2007 (zum Vergleich 2006 – 84.701) und das
Regionalmuseum Schloss Bad Frankenhausen mit 11.601 Besuchern in 2007 (zum Vergleich 2006 – 9.622).

Von den 184 im Thüringer Museumsverband zusammengeschlossenen Museen hatten 34 eine rückläufige Entwicklung. Leider gab es eine negative Entwicklung im
Schlossmuseum Sondershausen mit 20.794 Besuchern in 2007 ( zum Vergleich 2006 – 24.012 und in 2002 – 17.332). Interessant in diesem Zusammenhang die Einschätzung von Dr. Gitta Heil, dass sie das Schlossmuseum Sondershausen bewundert, dass man mit so wenig Fachpersonal (im Vergleich zu Museen gleicher Größenordnung), so eine umfangreiche Museumsarbeit liefern kann.

Die Leiterin des Schlossmuseums Christa Hirschler konnte sich auf Anfrage den Rückgang auch nicht so recht erklären. Problematisch in diesem Zusammenhang sei aber, dass das Schlossmuseum kein Fachkraft für Museumspädagogik hat. Aber gerade mit einer umfangreichen Betreuung schon ab Kindheit sichert man sich das Interesse auch später bei den älteren Besuchern. Und gerade der Besuch von Schulklassen kann sich deutlich auf die Entwicklung der Besucherzahlen auswirken. Es sind 20 Sammlungen im Schlossmuseum von drei Fachkräften zu betreuen. Da kommt eben die pädagogische Betreuung doch etwas kurz weg.

Wie Christa Hirschler betonte, sei man gerade dabei durch Besucherbefragungen zu ermitteln, wie die Besucher vom Schlossmuseum erfahren haben, um daraus Rückschlüsse zu ziehen, wo es eventuell Mängel in der Werbung oder einer fehlenden Außendarstellung geben könnte. Schade das nicht immer Landesausstellung ist, denn da hatte man einen Boom mit über 50.000 Besuchern.
Autor: khh

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