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Sa, 16:13 Uhr
29.03.2008

Mit Wind und Cleverness

Wacker 90 musste heute in der Goethestadt antreten und eine der brisantesten Fragen war, ob die Null weiter steht. nnz sprach nach dem Spiel mit Vereinsmanager Udo Hoffmann.

SC 1903 Weimar - FSV Wacker 90 Nordhausen 0:3 (0:2)

Das Spiel hatte noch gar nicht richtig begonnen, da war es schon entschieden. In der ersten Minute flankt Lars Pohl von der rechten Seite und mit Rückenwind vor das Weimarer Tor. Dort läuft Hauke Lattmann in die Eingabe und versenkt den Ball im Weimarer Tor. Es war nicht nur der schnellste Wacker-Treffer der Saison, sondern auch Haukes erstes Saisontor.

Danach verteiltes Spiel in der ersten Hälfte, aber Wacker mit viel Selbstvertrauen und dem Wind im Rücken nutzt den Vorteil aus und erhöht nach 36 Minuten durch Lars Pohl auf 2:0. Mit diesem Resultat ging es auch in die Kabinen.

Udo Hoffmannn berichtete von einer clever agierenden Wackermannschaft, die taktisch gut eingestellt war, diszipliniert die Marschroute des Trainers umgesetzt hat und den Gastgebern kaum eine Chance ließ. Folgerichtig häufen sich in der 2. Halbzeit die Einschussmöglichkeiten für Nordhausen auch gegen den mitunter böigen Wind und es bleibt einmal mehr dem Rückkehrer Torsten Klaus überlassen, per Elfmeter in der 55. Minute das Endergebnis zu erzielen. Sein fünftes Tor im fünften Spiel.

Wackers derzeitiger Super-Goalgetter Stefan Hoffmann (in der letzten Woche 20 Jahre jung geworden – Glückwunsch auch von der nnz an dieser Stelle!) konnte heute eine hundertprozentige Einschussmöglichkeit nicht verwerten, wie auch Lars Pohl seine Chance auf eine Doppelpack versiebte. In der letzten Minute dann fast noch das 4:0, aber die Nordhäuser können in vier Versuchen den Weimarer Kasten nicht treffen.

Aus der geschlossenen Mannschaftsleistung wollte Udo Hoffmann nur den Torhüter Dominik Schönberger herausheben, der sich einige Male auszeichnen konnte und nun schon drei Spiele ohne Gegentor ist. Wann hat es das bei Wacker zuletzt gegeben?

Der schlechten Nachricht, dass Steven Ebert seine fünfte gelbe Karte fing, steht die gute Nachricht gegenüber, dass in der 66. Minute Alexander „Alu“ Töpfer sein Comeback in Blau-Weiss gab und ordentlich spielte. Für Kapitän Pistorius kam Steve Jochmann ins Spiel, Torschütze Lattmann wurde kurz vor Schluss von Conni Brack ersetzt.

Das Lazarett lichtet sich also und voller Optimismus sehen wir dem nächsten Heimspiel gegen Heiligenstadt entgegen. Die letzten drei Spiele gingen 1:0, 3:0 und 3:0 aus. Geht das so weiter?
Autor: nnz

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