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Sa, 10:44 Uhr
29.03.2008

Idylle wird zugemüllt

Dem Namen her wird das Krumme Tal selbst vielen Sondershäusern nicht gerade geläufig sein. Leider wird dort die schöne Natur so richtig verschandelt. Die Einzelheiten erfahren Sie hier.…

Müll im Krummen Tal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Müll im Krummen Tal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Den älteren Sondershäusern ist sicher noch die ehemalige Gaststätte Bergfriede ein Begriff. Von dort ließ es sich sehr schön vom Schersental durch das Krumme Tal zum Schersengut wandern. Auch jetzt noch wird der Weg gern benutzt, wenn man über Schersengut zum Tierheim Schersental wandern will, oder über den Auleber Weg oder den Heidemaul Weg nach Auleben wandern will. Auch der Radweg K15 zur schönen Aussicht geht durch das schöne Tal.
Aber schon am Eingang grüßt die erste Müllkippe, verursacht von den Autofahrern, welche die an der Einfahrt zum Krummen Tal stehende Abfalltonne missbrauchen.

Müll im Krummen Tal (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Müll im Krummen Tal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Nur wenige Schritte weiter sieht es am Rastplatz auch wirklich allerliebst aus, wie der Volksmund sagt, wie bei He... unterm Sofa (bitte nicht wörtlich nehmen). Dabei konnte man mit der Kamera nur einen kleinen Teil einfangen. Erschreckend dabei, dass die von den Mitarbeitern der FAU aufgestellten Abfallbehälter nicht genutzt werden. Rings um den Rastplatz sah es wüst aus und im Abfallbehälter lagen gerade mal 2 Papiertaschentücher. Ist es so schwierig, die wenigen Schritte bis zur Mülltonne zu gehen? Bestimmt nicht.

Apropos Papiertaschentücher. Das ist auch so ein leidiges Problem beim Wandern. Viele Leute denken, dass bisschen Papier verrottet doch sehr schnell. Denkste. Entlang vieler Wanderwege sieht es regelrecht hässlich aus, weil die Papiertaschentücher achtlos in den Wald geworfen werden. Da diese Zellstofftaschentücher meist in irgendeiner Form behandelt sind, verrotten sie eben nicht so schnell. Wenn man es schon nicht fertig bringt, die benutzten Taschentücher zu Hause zu entsorgen, dann sollte man eben schon mal hinter einen Baum gehen, und das Taschentuch wenigstens etwas zuscharren, damit es im Boden feucht bleibt und dann wirklich schnell verrottet.

Hatte dieses Waldstück schon Pech und hat etliche Baumkronen durch Sturm verloren, helfen jetzt einige Vandalen nach, die Natur mit ihren Müll weiter zu verschandeln. Die anschließenden Bilder zeigen einen Ausschnitt der Müllablagerungen. Man gibt sich sogar die Mühe, leere Ölkanister (kleine Kreuze) noch möglichst weit in den Wald zu werfen.

Ist uns die Natur wirklich so wenig wert? Kann man nicht mal ein Stück durch den Walslaufen, ohne über Müll zu stolpern? Sogar bis aus Erfurt kam man, um alte Tageszeitungen zu entsorgen, als ob nicht alle Nase lang Altpapiercontainer stehen würden.
Müll im Krummen Tal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Müll im Krummen Tal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Müll im Krummen Tal (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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