Mo, 17:48 Uhr
14.04.2008
2.Regionalkonferenz "Kinderarmut-Bildungschancen"
Über die 2.Regionalkonferenz " Kinderarmut - Bildungschancen " am 02.04.2008 in Sondershausen hatten wir berichtet. Aber wie schätzten die Veranstalter die Konferenz ein? Hier erfahren Sie es...
Eingeladen hatte das " Netzwerk-Familienarbeit im Kyffhäuserkreis ", ein über LOS gefördertes Projekt, zu dieser 2. Konferenz, die sich als Fortsetzung der Regionalkonferenz " der Kinderarmut begegnen " im Vorjahr verstand.
Ca. 80 TeilnehmerInnen (Kommunalpolitiker, MitarbeiterInnen aus der Verwaltung, SozialarbeiterInnen, Schüler, Lehrer und Eltern) kamen, um gemeinsam in 4 Arbeitsgruppen (Schule, Kita, Jugendarbeit/-hilfe, Familie) den Ist-Zustand, die Defizite und Forderungen/Verbesserungen in den jeweiligen Bereichen heraus zu arbeiten. Eine Schülergruppe der RS Östertal, die zur Zeit an einem Zeitenspringer-Projekt arbeitet, war während der Arbeitsphase als " Kibitze " in den einzelnen Gruppen unterwegs und gab dann im Plenum im " Fishpool " ihren Eindruck von der Arbeitsweise in den einzelnen Gruppen wieder.
Ein interessantes Feedback, wie Jugend die Denk- und Arbeitsweise der Älteren sieht! Es wird zur Zeit ein Forderungskatalog mit den Ergebnissen der einzelnen Gruppen erstellt. Diese Ergebnisse werden dann an die zuständigen Stellen weiter gereicht (Landratsamt, Landesministerium, Bundesministerium).
Als Hauptursache für die festgestellten Defizite ist die hohe Arbeitslosigkeit in unserer Region zu nennen. Sie hat Zukunftsängste der Eltern zur Folge. Die Kinder werden geprägt von dem Denken und Handeln der Eltern, der vorherrschenden Geldnot und übernehmen oft die sozialen Ängste von Mutter und Vater. So kann es schnell zur " Null-Bock-Stimmung " unter Jugendlichen kommen, und es ist ein anstrengender, zeitintensiver Weg für die Jugendarbeiter / Schulen / Elternhäuser, sie wieder zum Tätigsein zu motivieren.
Das, was heute an der Erziehung und Pflege unserer Kinder eingespart wird, muß später teuer bezahlt werden - so das Fazit dieser Veranstaltung.
Wir alle sind in der Pflicht, Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen. Kinder sind unser höchstes Gut. Mögen wir das nie vergessen.
Die Organisatoren
Monika Schreier
Autor: khhEingeladen hatte das " Netzwerk-Familienarbeit im Kyffhäuserkreis ", ein über LOS gefördertes Projekt, zu dieser 2. Konferenz, die sich als Fortsetzung der Regionalkonferenz " der Kinderarmut begegnen " im Vorjahr verstand.
Ca. 80 TeilnehmerInnen (Kommunalpolitiker, MitarbeiterInnen aus der Verwaltung, SozialarbeiterInnen, Schüler, Lehrer und Eltern) kamen, um gemeinsam in 4 Arbeitsgruppen (Schule, Kita, Jugendarbeit/-hilfe, Familie) den Ist-Zustand, die Defizite und Forderungen/Verbesserungen in den jeweiligen Bereichen heraus zu arbeiten. Eine Schülergruppe der RS Östertal, die zur Zeit an einem Zeitenspringer-Projekt arbeitet, war während der Arbeitsphase als " Kibitze " in den einzelnen Gruppen unterwegs und gab dann im Plenum im " Fishpool " ihren Eindruck von der Arbeitsweise in den einzelnen Gruppen wieder.
Ein interessantes Feedback, wie Jugend die Denk- und Arbeitsweise der Älteren sieht! Es wird zur Zeit ein Forderungskatalog mit den Ergebnissen der einzelnen Gruppen erstellt. Diese Ergebnisse werden dann an die zuständigen Stellen weiter gereicht (Landratsamt, Landesministerium, Bundesministerium).
Als Hauptursache für die festgestellten Defizite ist die hohe Arbeitslosigkeit in unserer Region zu nennen. Sie hat Zukunftsängste der Eltern zur Folge. Die Kinder werden geprägt von dem Denken und Handeln der Eltern, der vorherrschenden Geldnot und übernehmen oft die sozialen Ängste von Mutter und Vater. So kann es schnell zur " Null-Bock-Stimmung " unter Jugendlichen kommen, und es ist ein anstrengender, zeitintensiver Weg für die Jugendarbeiter / Schulen / Elternhäuser, sie wieder zum Tätigsein zu motivieren.
Das, was heute an der Erziehung und Pflege unserer Kinder eingespart wird, muß später teuer bezahlt werden - so das Fazit dieser Veranstaltung.
Wir alle sind in der Pflicht, Verantwortung für die nächste Generation zu übernehmen. Kinder sind unser höchstes Gut. Mögen wir das nie vergessen.
Die Organisatoren
Monika Schreier


