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So, 09:58 Uhr
20.04.2008

Umgraben oder nicht Umgraben?

Die Frage „Umgraben oder nicht Umgraben“ stellen sich im Herbst immer einige Kleingartenfreunde. Wir wollen die Frage nicht beantworten, aber eine Anregung geben...

Ein Gartenfreund stellte uns nachfolgende zwei Aufnahmen seines Gartens zur Verfügung. Die ersten Aufnahme zeigt ein Stück des Gartens, der im Herbst nicht umgegraben wurde.

Nichtumgebrabenes gartenland (Foto: Siegmar Henkel) Nichtumgebrabenes gartenland (Foto: Siegmar Henkel)


Dabei handelte es sich um eine Fläche, auf der bis in den Sommer Erdbeerpflanzen standen, die nach der Ernte anschließend entfernt wurden. Danach wurde Süßlupine als Gründüngung ausgesät und über den Winter stehen gelassen. Aus Zeitgründen konnte diese Fläche nämlich nicht mehr umgegraben werden. Obwohl die Lupinen gut aufgelaufen waren und sehr dicht standen, hat sich, wie im Bild gut zu sehen, ein recht üppiger Unkrautwuchs zum Frühjahr breitgemacht.

Umgegrabenes Gartenland (Foto: Siegmar Henkel) Umgegrabenes Gartenland (Foto: Siegmar Henkel)


Im Vergleich dazu ein nur ca. 8 m entferntes Gartenbeet, bei dem die gleiche Fruchtfolge, also erst Erdbeeren und dann Süßlupinen standen. Der einzige Unterschied zwischen beiden Flächen: bei der zweiten Fläche wurden im November die Lupinen mit dem Rasenmäher klein gemäht und sofort untergegraben.


Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte, sagt man so schön. Aber bei so einem warmen Winter, wie er dieses Jahr herrschte, hatte das Unkraut in den vielen Warmperioden ungestört zu wachsen. Die wenigen kurzen Frosttage konnten das Unkraut nicht wirklich stoppen. Das Umgraben hat aber offensichtlich das Unkraut wohl doch stärker behindern können.

Vielleicht haben Sie ähnliche Beobachtungen gemacht oder haben ganz andere Tipps? Wir freuen uns über jeden Tipp, den wir an unsere Gartenfreunde weitergeben können.

Autor: khh

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