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Di, 07:01 Uhr
22.04.2008

Hier müsste was getan werden!

An große Parkplätze bei Sehenswürdigkeiten wird gedacht, aber wer mit dem Fahrrad kommt ist oft genug arm dran. Worum es geht, erfahren Sie hier...

Gute Fahrräder sind im Preis oft nicht ganz billig. Gerade aber Radwanderer sind meist nicht mit einem Billigfahrrad Marke „Großmarkt“ unterwegs. Einigermaßen gute Räder sind da im Preis schnell mal über 1.000 Euro teuer.
Wer mit so einem Fahrrad aber touristisch unterwegs ist, will aber auch sein Gefährt sicher abstellen damit es nicht so leicht umfällt und auch gut angeschlossen werden kann. Bei den Fahrradpreisen möchte man schon auf Nummer-Sicher gehen. Wie sieht es aber oft aus?

Fahrradständer (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Fahrradständer (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Genauso! Kleine Ständerchen an denen man kaum ein Fahrrad hinstellen kann, ohne dass es beim ersten Windstoß auch gleich umfallen kann. So ein Umfaller kann schon mal die Gangschaltung schnell außer Betrieb setzen. Und ein sicheres Anschließen ist auch kaum möglich. Bei so einem Fahrradständer wie im Bild oben kann es einem passieren, dass vielleicht bloß noch das Vorderrad, dasteht, oder das ganze Rad gleich weggetragen wurde.

Wenn wir hier nicht sagen, an welcher Sehenswürdigkeit wir so einen Fahrradständer gefunden haben, dann hat es den Grund, dass es im Kyffhäuserkreis sehr oft ähnliche Konstruktionen gibt, leider auch neueren Datums. Sehr oft auch zu sehen, diese Versionen die in Form einer Spirale sind, mit einer Breite, dass manch Mountainbike mit seinem Reifen nicht mehr dazwischen passt. Aber gerade diese Zahl der Räder nimmt stark zu.

Da braucht man sich bei solchen Fahrradständerchen nicht zu wundern, dass die Räder sonst wo angeschlossen werden, nur nicht an solch unsicherer Konstruktion.

Fahrradständer (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Fahrradständer (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Dass es auch anders geht bewiesen die Stadtväter von Sondershausen, als man vor der Schlossgalerie solche Art Fahrradständer aufgestellt hat. Hier kann man sein Fahrrad wenigstens standsicher und gut gegen Wegtragen geschützt aufstellen.
Solche Fahrradständer gibt es von dieser Art im Kyffhäuserkreis viel zu wenig. Leider findet man sie noch sehr selten vor den touristischen Höhepunkten. Hier sollte man langsam mal an Abhilfe denken. Es gibt im Internet eine Unzahl von Foren und Bewertungsplattformen, bei denen solche Punkte dann negativ bewertet werden oder einfach bei den Beschreibungen als Negativum aufgeführt sind.

Die Verantwortlichen für Tourismus sollten auf die Betreiber solcher Einrichtungen mal zu gehen und auf solche Unaufmerksamkeiten hinzuweisen, um nicht das zu harte Wort Missstand zu gebrauchen. Nun sollte man solche Kosten nicht nur auf die Betreiber solcher Sehenswürdigkeiten abwälzen. Es gibt so viele Förderprogramme in unserem Freistaat, da sollte man sich mal Gedanken machen, ob nicht auch den Umbau solcher Fahrradständer in eine Förderprogramm aufnehmen.

Macher wird nun lächeln, so viel Aufwand für ein paar Fahrradständer. Aber die Zahl der Fahrradtouristen nimmt Dank hoher Kraftstoffpreise und wegen der positiven Gesundheitswirkungen rapide zu, und sind ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor im Tourismus. Nicht umsonst werden Fernradwege immer besser ausgebaut, und nun schon als Asphaltstrecken ausgelegt. Da sollte man auch gleich Nägel mit Köpfen machen und eben auch daran denken, dass Fahrräder auch sicher abgestellt werden können.

Autor: khh

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