Di, 08:44 Uhr
29.04.2008
Ausbildungsmarkt im Umbruch
Der Thüringer Pakt für Ausbildung geht in die fünfte Runde. Heute unterzeichnen die Vertreter der Wirtschaft, der Landesregierung und der Agentur für Arbeit die Jahresverpflichtung 2008 und wir haben erste Details...
Danach wollen die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, der Bauernverband, der kommunale Arbeitgeberverband und der Landesverband der Freien Berufe rund 15.000 betriebliche Lehrstellen anbieten. Doch der Pakt steht erstmalig vor neuen Herausforderungen. Hielten sich in den vergangenen Jahren Angebot und Nachfrage noch die Waage, stehen 2008 wesentlich mehr Ausbildungsmöglichkeiten weniger Abgängern gegenüber.
Niels Lund Chrestensen, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, wird die Verpflichtung für die Unternehmen aus Mittel- und Nordhtüringen unterzeichnen. Ziel ist es, den Schulabgängern ausreichend Angebote zum Karrierestart bereitzustellen. Die Betriebe aus Industrie und Handel setzen sich das Ziel, 5.200 betriebliche Ausbildungsplätze anzubieten, informiert Chrestensen. Für das besondere Engagement der Wirtschaft spreche der seit Jahren hohe Anteil an betrieblichen Ausbildungsstellen. Über zwei Drittel der Plätze würden durch die Unternehmen selbst finanziert.
Deutlich spürbar werde der zunehmende Bedarf der Betriebe auch in der Online-Lehrstellenbörse der IHK Erfurt. Derzeit seien 1.745 offene Ausbildungsplätze registriert.
Laut Chrestensen sind noch in diesem Jahr neue Konzepte zur Fachkräftesicherung nötig. Der Fokus müsse sich neben der Erstausbildung künftig stärker auf die Weiterbildung und Qualifizierung bis hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf richten, ist sich der IHK-Präsident sicher.
Autor: nnz/knDanach wollen die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, der Bauernverband, der kommunale Arbeitgeberverband und der Landesverband der Freien Berufe rund 15.000 betriebliche Lehrstellen anbieten. Doch der Pakt steht erstmalig vor neuen Herausforderungen. Hielten sich in den vergangenen Jahren Angebot und Nachfrage noch die Waage, stehen 2008 wesentlich mehr Ausbildungsmöglichkeiten weniger Abgängern gegenüber.
Niels Lund Chrestensen, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, wird die Verpflichtung für die Unternehmen aus Mittel- und Nordhtüringen unterzeichnen. Ziel ist es, den Schulabgängern ausreichend Angebote zum Karrierestart bereitzustellen. Die Betriebe aus Industrie und Handel setzen sich das Ziel, 5.200 betriebliche Ausbildungsplätze anzubieten, informiert Chrestensen. Für das besondere Engagement der Wirtschaft spreche der seit Jahren hohe Anteil an betrieblichen Ausbildungsstellen. Über zwei Drittel der Plätze würden durch die Unternehmen selbst finanziert.
Deutlich spürbar werde der zunehmende Bedarf der Betriebe auch in der Online-Lehrstellenbörse der IHK Erfurt. Derzeit seien 1.745 offene Ausbildungsplätze registriert.
Laut Chrestensen sind noch in diesem Jahr neue Konzepte zur Fachkräftesicherung nötig. Der Fokus müsse sich neben der Erstausbildung künftig stärker auf die Weiterbildung und Qualifizierung bis hin zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf richten, ist sich der IHK-Präsident sicher.