Di, 12:51 Uhr
29.04.2008
Gastarbeiter ertappt
Polnische Putzer und rumänische Gemüsebauern in Thüringen, und das illegal. Der Zoll hat einige Banden jetzt dingfest gemacht. Hier die Details...
Zollbeamte des Hauptzollamtes Erfurt trafen in der vergangenen Woche auf einer Baustelle in Gera Beschäftigte eines polnischen Bauunternehmens bei Putzarbeiten an. Keiner der vier Arbeitnehmer war im Besitz einer erforderlichen Arbeitserlaubnis. Nach eigenen Angaben erhielten die Beschäftigten einen Arbeitslohn von 5 Zloty je Stunde, das entspricht 1,51 Euro. Gegen sie und den gleichfalls auf der Baustelle anwesenden Firmeninhaber leiteten die Beamten entsprechende Ermittlungsverfahren ein.
Diese Feststellung ist kein Einzelfall. In regelmäßigen Abständen stoßen die Beamten im Rahmen von Prüfungen auf Personen, die entweder nicht die erforderliche Arbeitserlaubnis besitzen oder unter Missbrauch der Niederlassungsfreiheit der EU als Scheinselbständige hier arbeiten. Diese melden in Deutschland ein Gewerbe an, um so die Arbeitserlaubnispflicht zu umgehen. Dabei werden sie durch die Anwerbenden oft in schamloser Art und Weise hinters Licht geführt und ausgenutzt. Der überwiegende Teil von ihnen besitzt weder hier noch im Heimatland einen ausreichenden Kranken- und Unfallschutz.
Häufig fehlen ihnen die geringsten fachlichen Kenntnisse, um auf dem Bau als Maurer, Fliesenleger, Installateur oder Eisenflechter zu arbeiten. So wurden kürzlich auch drei Scheinselbständige aus Rumänien festgestellt, die der deutschen Sprache nicht mächtig waren und in ihrer Heimat als Gemüsebauern arbeiteten.
Autor: nnzZollbeamte des Hauptzollamtes Erfurt trafen in der vergangenen Woche auf einer Baustelle in Gera Beschäftigte eines polnischen Bauunternehmens bei Putzarbeiten an. Keiner der vier Arbeitnehmer war im Besitz einer erforderlichen Arbeitserlaubnis. Nach eigenen Angaben erhielten die Beschäftigten einen Arbeitslohn von 5 Zloty je Stunde, das entspricht 1,51 Euro. Gegen sie und den gleichfalls auf der Baustelle anwesenden Firmeninhaber leiteten die Beamten entsprechende Ermittlungsverfahren ein.
Diese Feststellung ist kein Einzelfall. In regelmäßigen Abständen stoßen die Beamten im Rahmen von Prüfungen auf Personen, die entweder nicht die erforderliche Arbeitserlaubnis besitzen oder unter Missbrauch der Niederlassungsfreiheit der EU als Scheinselbständige hier arbeiten. Diese melden in Deutschland ein Gewerbe an, um so die Arbeitserlaubnispflicht zu umgehen. Dabei werden sie durch die Anwerbenden oft in schamloser Art und Weise hinters Licht geführt und ausgenutzt. Der überwiegende Teil von ihnen besitzt weder hier noch im Heimatland einen ausreichenden Kranken- und Unfallschutz.
Häufig fehlen ihnen die geringsten fachlichen Kenntnisse, um auf dem Bau als Maurer, Fliesenleger, Installateur oder Eisenflechter zu arbeiten. So wurden kürzlich auch drei Scheinselbständige aus Rumänien festgestellt, die der deutschen Sprache nicht mächtig waren und in ihrer Heimat als Gemüsebauern arbeiteten.