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Mi, 14:25 Uhr
18.06.2008

Alles nur ein Gerücht

Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) brachte ein Gerücht selbst mit, und widerlegte es im Ortschaftsrat von Berka auch gleich wieder. Worum es ging, erfahren Sie hier...

Bürgermeister Kreyer war das Gerücht zu Ohren gekommen, am Friedhof in Berka sollten alle Bäume gefällt werden. In Vorbereitung der Sitzung des Ortschaftsrates Berka hatte er sich selbst erst mal kundig gemacht. Von allen Bäumen fällen kann in keinster Weise die Rede sein. Der FG-Leiter Grün & Umwelt Wilfried Rudolph der Stadt Sondershausen hat zwei Bäume (Linden, u.a. an der alten BHG-Baracke) im Visier, die mittelfristig (kann noch etliche Jahre dauern) wegen ihres Zustandes gefällt werden müssten. Bevor das aber passiert, wird noch ein unabhängiger Baumprüfer eingeschaltet. In jedem Fall, so Bürgermeister Kreyer werden Ersatzpflanzungen durchgeführt, falls es zu Baumfällungen kommen muss. In der zugehörigen Diskussion nahm er aber auch die Bitte des Ortschaftsrates mit, den Zustand einer Kastanie zu prüfen, die durch ihren Wurzelwachstum schon einige Gräber außer Form gebracht hat.

Schwerpunkt der Sitzung des Ortschaftsrates unter der Leitung von Ortbürgermeister Dieter Hotze war aber das Programm zur Dorferneuerung, wir berichteten bereits ausführlich. Im privaten Bereich haben sich schon 12 Antragsteller + 2 Nachzügler beim ersten Beratungstermin am 3. Juni eingefunden. Dabei kam schon eine Bauleistung von ca. 200.000 Euro zusammen, so Rolf Pfefferlein und Manfred Petri des begleitenden Bauplanungsbüros Omnia aus Sondershausen.

In Summe sind schon 1,38 Mio. Euro in den kommunalen und privaten Vorstellungen aufgelistet. Bei den kommunalen Vorstellungen sind bisher für den gesamten Förderzeitraum bis 2103 schon 16 Maßnahmen ins Auge gefasst worden. Davon sind vier Maßnahmen, die schon 2009 beginnen können:
  • Dach- und Fassaden-Sanierung Gemeindehaus
  • Spielplatz. Hier hofft man, dass ein kleiner Teil des Pfarrgarten bereit gestellt wird. Gespräche laufen schon. Mit „Gottes Hilfe“, so Kreyer, könnte das Problem Spielplatz im Ortskern am besten gelöst werden.
  • Friedhof
  • Gehweg zur Aue

Langfristig ist die Teilerneuerung der Goethestraße (einschließlich Goethehaus) angedacht, denn wenn wir das nicht packen, so Kreyer, dann haben wir etwas falsch gemacht. Aber auch die Brücke an der Mühle oder die Sanierung der Trauerhalle sind dabei, um nur einige Beispiele zu nennen. Bürgermeister Kreyer erinnerte aber auch an solche Sache, wie die Darstellung von Brunnen im öffentlichen Raum als Treffpunkte für die Bürger, nur um so mal zu reden.
Bürgermeister Kreyer erinnerte aber daran, dass das alles nur Vorstellungen seien und nicht davon schon beschlossene Sache ist.

Kreyer forderte alle Bürger Berkas auf, sich Gedanken zu machen, welche kommunalen Aufgaben in Berka noch zu lösen sein. Ob die Vorschläge bei ihm selbst landen, bei Ortsbürgermeister Hotze oder dem Planungsbüro Omnia (Tel 03632/71220), sei zweitrangig. Aber auch für die privaten Vorhaben der Bürger Berkas ist es nicht zu spät. Jeder könne hier seine Vorstellungen und Wünsche anbringen. Deshalb sollten alle interessierten Bürger Berkas sich diesen
2. Beratungstermin Dorferneuerung, Dienstag, den 01. Juli vormerken.
In der Zeit von 17:00 bis 18:30 Uhr könne sich jeder mit seinen Vorstellungen im Versammlungsraum der Feuerwehr Berka melden.

Die erste Wortmeldung kam auch gleich von einem Gast der Ortschaftsratssitzung, der die Wasserprobleme (Sammlung Oberflächenwasser) in der Brühlgasse monierte, was oft zu einem hohen Wasserstand in einigen Gärten führt. Sein Vorschlag, dieses Wasser zur kleinen Wipper abzuleiten, werde geprüft.


Im Tagungsordnungspunkt Informationen der Stadtverwaltung brachte Kreyer noch einige Probleme auf den Tisch:
  • Die Sanierung des Zuweges zur Firma Reko Bio-Terra wird sich bis voraussichtlich bis 30.06. verzögern. Man sei aber froh, dass überhaupt etwas passiert.
  • Die Satzungsänderungen die in letzter Zeit wirksam werden, betreffen hauptsächlich den Bereich Schernberg. Für Berka könnte sicherst etwas ändern, wenn die Satzung aller Ortsteilfriedhöfe geändert werden müsse. Aber dazu sei es noch zu früh.
  • Die Schweinemastanlage Berka war einer genauen Überprüfung unterzogen worden. Dabei sei rausgekommen, das alle Silos dicht seien, Nur an einem Rundsilo sei oben der Rand etwas sanierungsbedürftig, was aber die Dichtheit nicht beeinflusse.



Autor: khh

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