Mi, 23:39 Uhr
25.06.2008
Rückgang bei Zahl Bedarfsgemeinschaften
Im Bericht des Landrats des Kyffhäuserkreis, Peter Hengstermann (CDU) auf der heutigen Kreistagssitzung konnte er eine positive Bilanz bei der Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung vermelden. Diese, und weitere Entwicklungen, erfahren Sie hier...
In der Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung, so Hengstermann, werden zurzeit ca. 12.600 Personen in 6.700 Bedarfsgemeinschaften betreut. Das sind rund 800 Personen, bzw. 250 Bedarfsgemeinschaften weniger als im Vorjahr. Hengstermann führt den Rückgang auf die Verbesserung der Konjunktur zurück. Dabei sind auch die vom Landkreis zu tragenden Kosten der Unterkunft um 2,11 % zum Vorjahr gesenkt worden.
Für jugendliche ALG II-Bezieher hat die ARGE verschiedene Maßnahmen zur Integration eingerichtet, mit Schwerpunkt Erntehelfer. So werden diesen Monat mehr als 100 Langzeitarbeitslose in der Ernte eingesetzt. Dabei ist ein Pool mit einsatzbereiten Arbeitnehmern gebildet worden, die bei verschiedenen Unternehmender Region eingesetzt werden, so in Kindelbrück, Rottleben, Braunsroda, um nur einige zu nennen.
Für Arbeitgeber, so Hengstermann gebe es in diesem Jahr neue gesetzliche Regelungen für eine Förderung, wenn sie ALG II-Empfänger einstellen. Eine Beschäftigungsförderung bis maximal 75%des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgeltes ist seit April auch für Wirtschaftsunternehmen möglich, wenn Langzeitarbeitslose eingestellt werden. Für Arbeiten im Gemeinwohl hat das Land eine Aufstockung dieser Förderung für den Kyffhäuserkreis um weitere 20% angekündigt. Anträge können bereits jetzt bei der GFAW in Erfurt angekündigt werden.
In seinem Bericht vor dem Kreistag informierte Hengstermann auch über die Resultate, welche die Behördenstrukturreform mit sich gebracht hat. Während es im Bereich Umwelt recht reibungslos über die Bühne ging, gab und gibt es noch im Bereich der staatlichen Versorgungsverwaltung Probleme, bei dem sich der Zuständigkeitswechsel von Land zu Kreis auch am 1.5.2008 erfolgte. Dazu waren am 24.4. 14.021 Akten vom Versorgungsamt an den Kreis überstellt worden. Dazu wird kn in einem gesonderten Beitrag informieren.
Die Teilnahme des Kyffhäuserkreises am Modellprojekt Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule ab 01.02.2009 ist beschlossene Sache. Hintergrund ist, dass so die Hortarbeit verbessert werden. Das Projekt soll bis 2012 laufen, in dessen Folge mehr Horterzieher eingestellt werden können, teilweise allerdings befristet. In Summe ist von 10 Erzieherinnen und Erziehern die Rede. Aufbauen will man da aus den Erfahrungen im Landkreis Sömmerda.
Im zeitlichen Ablauf soll das so ablaufen, dass bis November die Leitlinien und die Vereinbarung mit dem Land erarbeitet werden, so dass man ab 1. Februar 2009 beginnen könnte.
Ganz unumstritten ist die Sache allerdings nicht. Die Trennung der Struktur von Schule und Hort, sowie der höhere Verwaltungsaufwand schlagen da negativ zu Buche, so Cornelia Kraffzick von der SPD-Fraktion. Ausschlaggebend sei aber, dass dabei rd. 400.000 Euro in den Haushalt fließen und der Betreuungsschlüssel für die Kinder sich verbessert. Sie schlug im Namen der SPD-Fraktion auch vor, der Bildungsausschuss sollte einmal im Jahr den Kreistag über den Stand informieren. Mit nur einer Stimmenthaltung wurde die Teilnahme recht einhellig befürwortet.
Auch die Satzung über die Schülerbeförderung ging einstimmig durch den Kreistag. Über die Verbesserung dabei hatte kn schon im Rahmen der Berichterstattung der Hauptausschusssitzung vorige Woche berichtet.
Autor: khhIn der Arbeitsgemeinschaft Grundsicherung, so Hengstermann, werden zurzeit ca. 12.600 Personen in 6.700 Bedarfsgemeinschaften betreut. Das sind rund 800 Personen, bzw. 250 Bedarfsgemeinschaften weniger als im Vorjahr. Hengstermann führt den Rückgang auf die Verbesserung der Konjunktur zurück. Dabei sind auch die vom Landkreis zu tragenden Kosten der Unterkunft um 2,11 % zum Vorjahr gesenkt worden.
Für jugendliche ALG II-Bezieher hat die ARGE verschiedene Maßnahmen zur Integration eingerichtet, mit Schwerpunkt Erntehelfer. So werden diesen Monat mehr als 100 Langzeitarbeitslose in der Ernte eingesetzt. Dabei ist ein Pool mit einsatzbereiten Arbeitnehmern gebildet worden, die bei verschiedenen Unternehmender Region eingesetzt werden, so in Kindelbrück, Rottleben, Braunsroda, um nur einige zu nennen.
Für Arbeitgeber, so Hengstermann gebe es in diesem Jahr neue gesetzliche Regelungen für eine Förderung, wenn sie ALG II-Empfänger einstellen. Eine Beschäftigungsförderung bis maximal 75%des berücksichtigungsfähigen Arbeitsentgeltes ist seit April auch für Wirtschaftsunternehmen möglich, wenn Langzeitarbeitslose eingestellt werden. Für Arbeiten im Gemeinwohl hat das Land eine Aufstockung dieser Förderung für den Kyffhäuserkreis um weitere 20% angekündigt. Anträge können bereits jetzt bei der GFAW in Erfurt angekündigt werden.
In seinem Bericht vor dem Kreistag informierte Hengstermann auch über die Resultate, welche die Behördenstrukturreform mit sich gebracht hat. Während es im Bereich Umwelt recht reibungslos über die Bühne ging, gab und gibt es noch im Bereich der staatlichen Versorgungsverwaltung Probleme, bei dem sich der Zuständigkeitswechsel von Land zu Kreis auch am 1.5.2008 erfolgte. Dazu waren am 24.4. 14.021 Akten vom Versorgungsamt an den Kreis überstellt worden. Dazu wird kn in einem gesonderten Beitrag informieren.
Die Teilnahme des Kyffhäuserkreises am Modellprojekt Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule ab 01.02.2009 ist beschlossene Sache. Hintergrund ist, dass so die Hortarbeit verbessert werden. Das Projekt soll bis 2012 laufen, in dessen Folge mehr Horterzieher eingestellt werden können, teilweise allerdings befristet. In Summe ist von 10 Erzieherinnen und Erziehern die Rede. Aufbauen will man da aus den Erfahrungen im Landkreis Sömmerda.
Im zeitlichen Ablauf soll das so ablaufen, dass bis November die Leitlinien und die Vereinbarung mit dem Land erarbeitet werden, so dass man ab 1. Februar 2009 beginnen könnte.
Ganz unumstritten ist die Sache allerdings nicht. Die Trennung der Struktur von Schule und Hort, sowie der höhere Verwaltungsaufwand schlagen da negativ zu Buche, so Cornelia Kraffzick von der SPD-Fraktion. Ausschlaggebend sei aber, dass dabei rd. 400.000 Euro in den Haushalt fließen und der Betreuungsschlüssel für die Kinder sich verbessert. Sie schlug im Namen der SPD-Fraktion auch vor, der Bildungsausschuss sollte einmal im Jahr den Kreistag über den Stand informieren. Mit nur einer Stimmenthaltung wurde die Teilnahme recht einhellig befürwortet.
Auch die Satzung über die Schülerbeförderung ging einstimmig durch den Kreistag. Über die Verbesserung dabei hatte kn schon im Rahmen der Berichterstattung der Hauptausschusssitzung vorige Woche berichtet.