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Mo, 11:21 Uhr
30.06.2008

Befristeter Trend

Bei den Arbeitgebern – privat wie kommunal – werden befristete Arbeitsverträge immer beliebter. Hier die Zahlen, die auch einen Trend verdeutlichen...


Im Durchschnitt des Jahres 2006 hatten in Thüringen 121.000 Erwerbstätige einen befristeten Arbeitsvertrag. Das waren nach Mitteilung des Landesamtes für Statistik 13,8 Prozent der abhängig Beschäftigten (ohne Auszubildende). Im Vergleich mit dem Jahr zuvor entsprach das einem Anstieg um rund 7.000 Personen bei einem Zuwachs der abhängig Beschäftigten insgesamt um 19.000 Personen.

Nach den Ergebnissen des Mikrozensus, der repräsentativen Haushaltsbefragung, betrug der Anteil der befristet Tätigen bei den Männern 15,0 Prozent und bei den Frauen 12,4 Prozent.

Bei 96.000 Beschäftigten (79,3 Prozent) betrug die Befristung längstens 36 Monate. Der mit Abstand höchste Anteil von befristet Beschäftigten ist im Bereich der öffentlichen Verwaltung festzustellen, wo fast jeder Vierte mit einer zeitlichen Begrenzung arbeitete (23,3 Prozent). Es folgen die Bereiche sonstige öffentliche und private Dienstleistungen (17,9 Prozent) sowie Land- und Forstwirtschaft (16,7 Prozent).

Für die vergangenen Jahre ist ein stetiger Anstieg des Anteils der befristet Beschäftigten festzustellen. Von 12,1 Prozent im Jahr 1996 entwickelte sich der Wert auf 12,9 Prozent im Jahr 2000 und 13,8 Prozent im Jahr 2006.
Autor: nnz/kn

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