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Mo, 14:38 Uhr
30.06.2008

Dopingfreie Studios

In Deutschland wird so ziemlich alles zertifiziert. Auch Fitness-Studios. In Thüringen wird dabei allerdings auch die Doping-Problematik in die Bewertung mit einbezogen…


Gemeinsam mit dem TÜV Thüringen hat die „Unabhängige Expertenkommission zur Bekämpfung von Doping, Drogen- und Medikamentenmissbrauch im Sport“ (UEK) ein Zertifizierungssystem für erwerbswirtschaftliche Sportanbieter erarbeitet, welches auch die Problematik Doping, Drogen- und Medikamentenmissbrauch berücksichtigt. Dies vor dem Hintergrund, dass einschlägige Studien bestätigen, dass gerade Fitness-Studios im Handel mit und Konsum von Dopingmitteln und Drogen eine Rolle als Umschlagsplatz spielen.

Die Zertifizierung von Fitness-Studios nach einheitlichen Qualitätskriterien ist keine Thüringer Erfindung. Neu und bisher einmalig in Deutschland ist jedoch, dass dieses Thüringer Zertifikat neben gesundheitlichen, hygienischen und technischen Kriterien auch die Doping -Problematik berücksichtigt. Es wird nur verliehen, wenn sich der Studio-Betreiber zu Maßnahmen gegen Doping, Drogen- und Medikamentenmissbrauch verpflichtet.

Mit diesem Zertifikat soll dem Nutzer des Fitness-Studios signalisiert werden, dass hier für seine qualifizierte Betreuung nach hohen gesundheitlichen Maßstäben Sorge getragen wird.

Durch den TÜV Thüringen wurde bereits eine Recherche hinsichtlich der Bereitschaft bei Thüringer Fitness-Studios zu einer Zertifizierung durchgeführt. Das Ergebnis ist nach Aussage des TÜV Thüringen ermutigend. “Die Zertifizierung ist besonders durch die Aufnahme des Antidopinggedankens für zahlreiche Fitness-Studios interessant. Das belegen sowohl die geführten Gespräche als auch die große Zahl bei uns eingegangener Zertifizierungsaufträge“ beurteilt der Vorstandsvorsitzende des TÜV Thüringen e.V. Bernd Moser die Entwicklung.
Autor: nnz/kn

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