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Fr, 00:21 Uhr
11.07.2008

Ehrengabe an Günther Jahn

Günther Jahn (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Auf der 28. Sitzung des Stadtrates bekam der Sondershäuser Maler Günther Jahn die Ehrengabe der Stadt Sondershausen überreicht. Was noch im Stadtrat passierte, erfahren Sie hier...

Günther Jahn (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Nach Ronald Paris im Frühjahr bekam innerhalb kurzer Zeit mit Günther Jahn ein weiterer Maler die Ehrengabe der Stadt Sondershausen überreicht. An dieser Stelle noch viel über Günther Jahn zu schreiben, hieß sprichwörtlich „Eulen nach Athen zu tragen“. Zumal kn erst am letzten Sonntag im Zusammenhang mit der Eröffnung seiner Ausstellung ausführlich berichtet hatte. Die Ausstellung ist zurzeit im Marstall von Schloss Sondershausen zu bewundern. Foto: Günther Jahn, wie er sich selbst sieht, zu sehen in seiner Ausstellung.

Ein Problem gibt es aber noch. Auf Problem möchte kn aber in diesem Zusammenhang aufmerksam machen. Der Erhalt einer Ehrengabe der Stadt Sondershausen ist eine so hohe Auszeichnung, da wäre es langsam an der Zeit, das den Wenigen, der diese Ehre zu Teil wurde, auch bald in einer eigenen Rubrik auf der Webseite der Stadt Sondershausen ein Platz gewidmet wird. Oder ligt hier kn so völlig falsch?

Nach einer kurzen Unterbrechung der Stadtratssitzung, damit die Stadträte, Mitarbeiter der Verwaltung und Gäste ihre Glückwünsche aussprechen konnten, ging es gleich wieder zur Sache. Und der Streit, über den kn bereits bei der letzten Berichterstattung zur Hauptausschusssitzung geschrieben hatte, ging mit den gleichen Argumenten und fast identischen Personen weiter, wir berichteten bereits. Die Neue Bürgerinitiative (Nubi) betrachtete die bisherig vorgetragenen Berichterstattungen nicht als Nutzungskonzeption und wollte die Mehreinnahme der Steuermittel nicht für eine überplanmäßige Ausgabe für die Cruciskirche (zum schnelleren Bauablauf) ausgegeben wissen. Bei nur zwei Gegenstimmen (Nubi) und einer Stimmenthaltung wurden die finanziellen Mittel für die Cruciskirche freigegeben.

Einstimmig und ohne Diskussion dafür ging die 1. Änderungssatzung zur Friedhofssatzung über die Bühne, die wegen der Eingemeindung von Schernberg notwendig wurde. Über die Auswirkungen hatten wir eben falls bereits im Zusammenhang mit der Hauptausschusssitzung informiert.

Analog sah es bei der 1. Änderungssatzung über die Erhebung von Gebühren bei der Inanspruchnahme von Leistungen der Stadt- und Kreisbibliothek „Johann Karl Wezel“ aus. Die Nubi hatte zwar eine weitergehende Gebührenbefreiung bei der Antragstellung vorgesehen, der aber sowohl von Kultur- als auch Hauptausschuss reduziert worden war. Letztendlich stimmte die Nubi ihrem abgespeckten Vorschlag zu, so dass auch hier im Stadtrat Einstimmigkeit herrschte. Bis zum vollendeten 8. Lebensjahr werden zukünftig die Leistungen der Bibliothek gebührenfrei nutzbar sein. Bürgermeister Joachim Kreyer gab jedoch noch eine Weiterung bekannt, die nicht in die Satzung kam, um sie nicht zu Verkomplizieren. Die Bibliothek ist angewiesen worden, nach in Kraftsetzung der Änderungssatzung auch dann keine Gebühren zu erheben, wenn ein Schüler zwar schon älter als 18 Jahre ist, aber noch einen gültigen Schülerausweis hat.
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