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Do, 14:23 Uhr
17.07.2008

Der Kampf im Schloß

Die Harzer Schmalspurbahnen bieten erfolgreiche Inszenierung des Open Air Rocksical mit insgesamt neun Vorstellungen im August und September in diesem Jahr wieder an. Alle Fakten, Hintergründe und Details dazu wie immer in Ihrer nnz....


Der Harz ist unser (Foto: HSB) Der Harz ist unser (Foto: HSB)
Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) präsentieren auch in diesem Sommer wieder in Zusammenarbeit mit der Stadt Harzgerode und der Manthey Event GmbH das Rocksical „Die Harzschützen“. Bei insgesamt neun Vorstellungen im August und September werden die Zuschauer vor der Kulisse des mittelalterlichen Schlosses zu Harzgerode wieder in die Zeit des 30jährigen Krieges entführt. Bereits die Anreise ab Quedlinburg im historischen Dampfzug auf der ältesten Strecke der HSB wird mit Marketenderinnen und Räubern im Zug zum bleibenden Erlebnis und zu einer besonderen Einstimmung auf den weiteren Abend.

Am 16. September 2007 fiel der letzte Vorhang der Inszenierung des Grusical-Rockspektakels „Die Harzschützen“ anlässlich des Jubiläums „120 Jahre Selketalbahn“. Mehr als 1.500 begeisterte Zuschauer begaben sich im letzten Jahr bei insgesamt sechs Aufführungen auf die Zeitreise zurück in das Jahr 1625.

Das Rocksical (eine Wortschöpfung aus Rockmusik und Musical) erzählt die Geschichte von Ännchen Wohlgebohren, die in Meisdorf im Selketal nur knapp dem Tode entronnen ist und ihrem Liebsten, dem Knecht Tilmann Ströbling. Beide konnten den Söldnertruppen entkommen und sich in den tiefen Wäldern um den Auerberg in Sicherheit bringen. Dort schwören sie mit Gleichgesinnten Rache. Als tapfere „Harzschützen“, die sich durch Kühnheit und Verwegenheit, mit Kameradschaft und Liebe Respekt verschaffen, gingen sie – historisch belegt - in die Geschichte ein.

Getragen wird die mit vielen Spezialeffekten und einer Videoleinwand zusätzlich ausgestaltete Geschichte durch die einfühlsame und in Liedform gestaltete musikalische Untermalung. So wechseln sich passend zum jeweiligen Ort und Inhalt des Geschehens sanfte Balladen und harte Rockmusik ab. Die Musik stammt aus der bewährten Feder der Komponistin Conny Kranik, die gleichzeitig auch als „Ännchen“ in einer Hauptrolle zu sehen ist und vielen Zuschauern bereits bestens als Hexe aus „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ bekannt ist.

Gespielt von Kraniks Dresdener Rockband „3zwanzig“ und gesungen von den glänzenden Stimmen der mit viel Herzblut teilweise in mehreren Rollen agierenden Darsteller Istvan Kobela („Tilman“), Constanze Eschrig, Christoph Mangel, Sven Hoffmann sowie Marco Pfennig verleihen die Musik sowie die schauspielerischen Leistungen dem Stück seine besondere Ausdrucks-kraft.

Gegenüber den Aufführungen im vergangenen Jahr wird es ein verändertes, illusionsreicheres Bühnenbild geben, welches noch mehr der Inszenierung angepasst wurde. Drei neue Lieder werten die Geschichte um Ännchen Wohlgeboren und Tilmann Ströbling weiter auf. Das aktive Miterleben der Geschichte wird für den Zuschauer durch neue Kostümideen und veränderte Bühnendekorationen noch nachvollziehbarer.

Der Harzschützen-Express bringt die Gäste von Quedlinburg durch das romantische Selketal bis zum Aufführungsort. Marketenderinnen und Räuber unterhalten und bewirten im Zug und lassen so bereits die Anreise im Dampfzug auf der ältesten und steilsten Strecke der HSB zum besonderen Erlebnis werden.

Das Rocksical wird auch in diesem Jahr wieder in der reizvollen Kulisse des mittelalterlichen Schlosshofes zu Harzgerode bei 6 Abendveranstaltungen (am 22., 23. August, 5., 6., 12. und 13. September) sowie an 3 Nachmittagen (am 24. August, 7. und 14. September) aufgeführt.

Karten für alle diesjährigen Aufführungen sind ab sofort zum Preis von 29 Euro pro Person in allen Dampfläden und Fahrkartenausgaben der HSB, in der Halberstadt-Information, in der Stadtinformation Harzgerode, über das Internet unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-145 erhältlich
Autor: nnz

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