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Do, 15:09 Uhr
17.07.2008

Unterstützung für Apotheken

Anfang Juli tagte die Thüringer Landesfachkommission Gesundheitspolitik des Wirtschaftsrates der CDU Die Teilnehmer kamen aus dem Krankenhausbereich, der Pflegebereiche, der Apotheken sowie der Zertifizierungsstellen der Qualitätssicherung. Was da diskutiert wurde, das hat die nnz erfahren...

Tagung zu Apotheken (Foto: nnz) Tagung zu Apotheken (Foto: nnz)

Im Mittelpunkt der Debatte standen aktuelle Probleme des Gesundheitswesens. Die DEKRA Certifikation GmbH vertretend durch den Leiter Marketing und Vertrieb, Frank Otto und Dr. Bernd Rasmussen, Berater und Auditor für Qualitätsmanagement im Dienstleistungsbereich, stellten Qualitätssicherungsmaßnahmen und ein entsprechendes Qualitätsmanagment für das Gesundheitswesen, sowie deren Nutzen und Ziele vor. Die Einrichtungen sind gefordert entsprechende Maßnahmen vorzuhalten, um eine Qualitätsorientierte Patienten- und Bewohnerbetreuung zu realisieren.

Der Vorsitzende des Thüringer Apothekerverbandes, Stefan Fink, regte eine Diskussion zum Versandhandel von Medikamenten und dementsprechend zu der bestehenden Problematik für die Thüringer Apotheken an. Die Thüringer Apotheken unterstützen die gestartete Bundesratsinitiative von Bayern, Sachsen und Thüringen zum Versandhandelsverbot mit verschreibungspflichtigen Arzneimitteln.

Thüringens Gesundheitsministerin Christine Lieberknecht (CDU) betonte in einem Gespräch mit Stefan Fink, dass die Landesregierung eine bestmögliche Gesundheitsversorgung für die Menschen in Thüringen sicherstellen wolle. Sie setze sich deshalb dafür ein, dass der Bundesgesetzgeber, deutschlandweit den Versandhandel mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln untersagen soll.

Die Landesfachkommission unterstützt die DEKRA Certifikation GmbH und den Thüringer Apothekerverband mit seinen Forderungen und übermittelt diese der Politik und fordert deren Umsetzung.
Autor: nnz/kn

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