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Mi, 17:18 Uhr
15.10.2008

nnz/kn unterwegs: Wirtschaftstag (3)

Wirtschaftstag (Foto: nnz) Wirtschaftstag (Foto: nnz)
Der Mann will den größten Automobilkonzern Europas übernehmen. Das Unternehmen, dem er vorsteht, macht mehr Gewinn als Umsatz. Porsche-Chef Wendelin Wiedeking sprach beim Wirtschaftstag über gerade diesen Gewinn, der jedoch nicht alles ist. 2.500 Gäste hörten in Frankfurt gespannt zu…


Interessant war bei dem Talk zwischen Wiedeking, Slomka und van Kampen ein Filmausschnitt vom Wirtschaftstag der Volks- und Raiffeisenbanken aus dem Jahr 1994, in dem Wiedeking davon sprach, Porsche demnächst wieder in die Gewinnzone zu führen. Er hat das geschafft, wobei der Mann nicht von einer Einzelleistung sprach, sondern von der seiner Mitarbeiter. Sie täglich zu motivieren, sei ebenso sein Auftrag, wie ständig Höchstleistungen zu vollbringen.

Dass sich die Arbeit bei Porsche lohnt zeige die Tatsache, dass da schon mal jeder Mitarbeiter vom Entwickler bis zur Putzfrau mal schlappe 6.000 Euro ausgeschüttet bekam. Und Wiedeking lobte denn auch die Rolle der Volks- und Raiffeisenbanken im deutschen Bankensystem, denn hier werde nicht blindlings dem brutalen Streben nach immer mehr Rendite hinterher gejagt.

Zum Wirtschaftstag wurde denn auch über die Freiheit des Unternehmers diskutiert. Einer der Diskutanten war einer der Enkel des ersten Kanzlers dieser Republik, Dr. Patrick Adenauer. Ihm zur Seite stand die Geschäftsführerin eines Chemnitzer Maschinenbauers, Michaela Schönherr.

Abschließend gab Forsa-Chef Prof. Manfred Güllner den Gästen des Wirtschaftstages einiges an Trends und Analysen für das Superwahljahr 2009 mit auf dem Weg.
Autor: nnz/kn

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