Mi, 19:52 Uhr
15.10.2008
Photovoltaikanlage offiziell gestartet
Auf einer Lagerhalle der GSES (Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH) wurde in rund zwei Monaten eine Photovoltaikanlage montiert, die heute offiziell gestartet wurde...
Solaranlage (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Kurz nach 16:30 Uhr starteten Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und Landrat Peter Hengstermann (CDU) gemeinsam mit Jaap van Engers (Kaufmännischer Geschäftsführer der GSES) die Anlage. Zuvor hatte Bürgermeister Joachim Kreyer in seiner kurzen Ansprache zwar gesagt, er habe für heute Sonne bestellt, aber so recht ist sein Wunsch aber nicht erhört wurden. Der ganz große Effekt blieb zum Start durch den gerade stark bedeckten Himmel aus. Die Anlage erreichte gerade mal 2% der möglichen Kapazität. Am Messgerät standen 6,8 kW Leistung an, was aber zur Versorgung von ca. zwei Einfamilienhäusern reichen könnte.
Joachim Kreyer zeigte sich zufrieden, dass mit den Stadtwerken nun auch umweltfreundlicher Strom produziert werden kann. Bei Landrat Hengstermann bedankte er sich, dass der Kreis bereit war, eine für die Anlage benötigte Trafostation zu verkaufen.
Symbolisch den Schlüssel für die Anlage bekamen Hans-Christoph Schmidt, Sören Lorenz und Ralph Haase.
Jaap van Engers erinnerte in seinen Grußworten, wie es zur Entwicklung dieser Anlage kam. Es begann vor zwei Jahre als das Projekt einer Photovoltaikanlage auf der Kalihalde zur Diskussion stand. Nur hatten die damaligen Investoren keine Referenzen vorzuweisen. Es war aber der Auslöser bei der GSES, über die Nutzung der Solarenergie nachzudenken. Auch er wünschte sich viel Sonne für die Anlage, aber auch mal einen starken Regen, um die Solarelemente von Staub zu befreien. Auch wenn solche Anlagen noch vom Staat subventioniert werden müssen, so sei es doch richtig, solche Anlagen zu bauen, so van Engers. Im übrigen betonter er, dass das mit der Photovoltaikanlage auf der Halde noch nicht aus den Augen verloren wird. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.
Die Stadtwerke Sondershausen beteiligen sich mit der GSES an einer gemeinsamen Gesellschaft zum Bau, zur Errichtung und zum Betrieb von Photovoltaik und Photothermieanlagen. Als eines der ersten Projekte wurde eine annähernd 3.500 Quadratmeter große Lagerhalle der GSES mit Solarpanelen
eingedeckt. Aber auch die nach Süden zeigende Wand wurde mit Solarpanelen bestückt, wie man in den Fotos der Bildergalerie sehen kann.
Die Leistung der Anlage entspricht 465 kWpeak in der Spitze. Damit kann der Jahresstromverbrauch von circa 140 bis 150 Einfamilienhäusern komplett gedeckt werden. Die Stadtwerke Sondershausen tragen damit ihrer Verantwortung für die Region Rechnung und unternehmen somit einen weiteren wichtigen Schritt, die Umwelt über den Ausbau von klimafreundlicher Energieerzeugung zu schonen, der Geschäftsführer der Stadtwerke Hans-Christoph Schmidt. Er dankte auch der Deutschen Kreditbank Erfurt, dass der Kredit zur Verfügung gestellt worden war. In Summe sind ca. zwei Mio. Euro investiert worden.
Schmidt zeigte sich auch mit der ausführenden Firma, der SRU Solar AG aus Sangerhausen sehr zufrieden. Es wurde eine saubere und qualitativ hochwertige Arbeit abgeliefert. Bei der zwei monatigen Bauzeit sei auch keine Budgetüberschreitung aufgetreten, was besonders die Kaufleute freute. SRU Solar AG hatte sich bei der Ausschreibung mit dem besten Angebot qualifiziert. Die Der Geschäftsführer der SRU Solar AG, Sören Lorenz, berichtete, dass an der Wand 137 Solarmodule und auf dem Dach über 2.000 Module installiert wurden. Die Module seien übrigens so trittfest, dass auch ein 90 kg Mann darauf lauf kann, ohne die Module zu beschädigen.
Die Betreibergesellschaft der Photovoltaikanlage, die PV - Sondershausen GmbH, setzt sich zu 50 % GSES, 50 % Stadtwerke mit den Geschäfteführern Ralph Haase (GSES) und Hans-Christoph Schmidt (Stadtwerke Sondershausen) zusammen. Am Rande der Veranstaltung sagte Gerald Grabe von der GSES, man rechne damit, dass sich bei günstigem Verlauf die Anlage bereits nach 10 Jahren amortisiert hat. Bei Probelauf am Nachmittag, berichtete Hans-Christoph Schmidt hatte gegen 15 Uhr die Anlage schon einen Wert von 300 kW erreicht. Die Anlage wird übrigens Online überwacht. Sowohl vom Hersteller der SRU Solar AG, als auch von den Stadtwerken. So meinte Schmidt stolz, ich merke jetzt sofort, ob am Schacht die Sonne scheint, denn er kann ebenfalls die erreichte Leistung beobachten.
Autor: khh
Solaranlage (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Kurz nach 16:30 Uhr starteten Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) und Landrat Peter Hengstermann (CDU) gemeinsam mit Jaap van Engers (Kaufmännischer Geschäftsführer der GSES) die Anlage. Zuvor hatte Bürgermeister Joachim Kreyer in seiner kurzen Ansprache zwar gesagt, er habe für heute Sonne bestellt, aber so recht ist sein Wunsch aber nicht erhört wurden. Der ganz große Effekt blieb zum Start durch den gerade stark bedeckten Himmel aus. Die Anlage erreichte gerade mal 2% der möglichen Kapazität. Am Messgerät standen 6,8 kW Leistung an, was aber zur Versorgung von ca. zwei Einfamilienhäusern reichen könnte.Joachim Kreyer zeigte sich zufrieden, dass mit den Stadtwerken nun auch umweltfreundlicher Strom produziert werden kann. Bei Landrat Hengstermann bedankte er sich, dass der Kreis bereit war, eine für die Anlage benötigte Trafostation zu verkaufen.
Symbolisch den Schlüssel für die Anlage bekamen Hans-Christoph Schmidt, Sören Lorenz und Ralph Haase.
Jaap van Engers erinnerte in seinen Grußworten, wie es zur Entwicklung dieser Anlage kam. Es begann vor zwei Jahre als das Projekt einer Photovoltaikanlage auf der Kalihalde zur Diskussion stand. Nur hatten die damaligen Investoren keine Referenzen vorzuweisen. Es war aber der Auslöser bei der GSES, über die Nutzung der Solarenergie nachzudenken. Auch er wünschte sich viel Sonne für die Anlage, aber auch mal einen starken Regen, um die Solarelemente von Staub zu befreien. Auch wenn solche Anlagen noch vom Staat subventioniert werden müssen, so sei es doch richtig, solche Anlagen zu bauen, so van Engers. Im übrigen betonter er, dass das mit der Photovoltaikanlage auf der Halde noch nicht aus den Augen verloren wird. Man darf auf die weitere Entwicklung gespannt sein.
Die Stadtwerke Sondershausen beteiligen sich mit der GSES an einer gemeinsamen Gesellschaft zum Bau, zur Errichtung und zum Betrieb von Photovoltaik und Photothermieanlagen. Als eines der ersten Projekte wurde eine annähernd 3.500 Quadratmeter große Lagerhalle der GSES mit Solarpanelen
eingedeckt. Aber auch die nach Süden zeigende Wand wurde mit Solarpanelen bestückt, wie man in den Fotos der Bildergalerie sehen kann.
Die Leistung der Anlage entspricht 465 kWpeak in der Spitze. Damit kann der Jahresstromverbrauch von circa 140 bis 150 Einfamilienhäusern komplett gedeckt werden. Die Stadtwerke Sondershausen tragen damit ihrer Verantwortung für die Region Rechnung und unternehmen somit einen weiteren wichtigen Schritt, die Umwelt über den Ausbau von klimafreundlicher Energieerzeugung zu schonen, der Geschäftsführer der Stadtwerke Hans-Christoph Schmidt. Er dankte auch der Deutschen Kreditbank Erfurt, dass der Kredit zur Verfügung gestellt worden war. In Summe sind ca. zwei Mio. Euro investiert worden.
Schmidt zeigte sich auch mit der ausführenden Firma, der SRU Solar AG aus Sangerhausen sehr zufrieden. Es wurde eine saubere und qualitativ hochwertige Arbeit abgeliefert. Bei der zwei monatigen Bauzeit sei auch keine Budgetüberschreitung aufgetreten, was besonders die Kaufleute freute. SRU Solar AG hatte sich bei der Ausschreibung mit dem besten Angebot qualifiziert. Die Der Geschäftsführer der SRU Solar AG, Sören Lorenz, berichtete, dass an der Wand 137 Solarmodule und auf dem Dach über 2.000 Module installiert wurden. Die Module seien übrigens so trittfest, dass auch ein 90 kg Mann darauf lauf kann, ohne die Module zu beschädigen.
Die Betreibergesellschaft der Photovoltaikanlage, die PV - Sondershausen GmbH, setzt sich zu 50 % GSES, 50 % Stadtwerke mit den Geschäfteführern Ralph Haase (GSES) und Hans-Christoph Schmidt (Stadtwerke Sondershausen) zusammen. Am Rande der Veranstaltung sagte Gerald Grabe von der GSES, man rechne damit, dass sich bei günstigem Verlauf die Anlage bereits nach 10 Jahren amortisiert hat. Bei Probelauf am Nachmittag, berichtete Hans-Christoph Schmidt hatte gegen 15 Uhr die Anlage schon einen Wert von 300 kW erreicht. Die Anlage wird übrigens Online überwacht. Sowohl vom Hersteller der SRU Solar AG, als auch von den Stadtwerken. So meinte Schmidt stolz, ich merke jetzt sofort, ob am Schacht die Sonne scheint, denn er kann ebenfalls die erreichte Leistung beobachten.











