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Fr, 14:10 Uhr
07.11.2008

Gut gerüstet

Die SPD Sondershausen sieht sich gut gerüstet fürs „Superwahljahr“ 2009, so geht es aus einer Pressemitteilung hervor. Des weiteren erinnert Cornelia Kraffzick an 90 Jahre Frauenwahlrecht...

In der Jahreshauptversammlung der Sondershäuser SPD, die mit weit über 100 Mitgliedern weiterhin zu den mitgliederstärksten Ortsverbänden Thüringens zählt,
fand die Vorstandswahl für die nächsten beiden Jahre statt.

Wilhelm Schreier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Wilhelm Schreier (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Mit nur einer Enthaltung und ohne Gegenstimmen wurde der bisherige Vorsitzende Wilhelm Schreier (Archivfoto vom 1. Mai) im Amt bestätigt. Als neue Stellvertreterin erhielt Sabine Bräunicke mit gleichem Stimmergebnis das Vertrauen der Genossen. Die bisherige Stellvertreterin Cornelia Kraffzick kandidierte nicht mehr für dieses Amt, gehört dem Vorstand aber weiter als Beisitzerin an. Dem langjährigen Kassierer Dieter Busse, der sein Amt aus Altersgründen aufgab, wurde mit Blumen und einem Präsent für seine engagierte Arbeit gedankt. Neue Kassiererin ist Dagmar Sonneck. Neben Cornelia Kraffzick wurden als weitere Beisitzer Tommy Fiedler, Uwe Dönhoff, Manfred Kucksch, Janin Panse und Wolfgang Schmidt in den Vorstand gewählt.

Die Sondershäuser Sozialdemokraten wollen mit diesem Team nicht nur mit voller Kraft in die kommenden Wahlkämpfe ziehen, sondern auch weiter Vorreiter beim Angebot ständiger Informationen und Diskussion für die Bürgerinnen und Bürger bleiben. Der monatliche Stammtisch der SPD in der Posthalterei, der allen Interessierten offen steht, hat sich als Gelegenheit zum Meinungsaustausch auch für Nicht-Mitglieder inzwischen fest etabliert. Schon einige haben darüber inzwischen den Weg in die örtliche SPD gefunden, denn Demokratie lebt – auch in Sondershausen – vom Mitmachen.


1918 – 2008: 90 Jahre Frauenwahlrecht



Die SPD schrieb als erste deutsche Partei die Gleichberechtigung von Frauen und Männern auf ihre Fahnen. Am 12. November 1918 der erste große Erfolg: Wenige Wochen nach Ende des Ersten Weltkrieges wurde das Frauenwahlrecht vom Rat der Volksbeauftragten erlassen. Am 19. Januar 1919 bei der Wahl zur Verfassungsgebenden Nationalversammlung hatten Frauen erstmals das aktive und passive Wahlrecht. Eine Sozialdemokratin, Marie Juchacz, hielt am 19. Februar 1919 als erste Frau in einem deutschen Parlament eine Rede.

Der lange Kampf um das Frauenwahlrecht ist der beste Beweis dafür, dass wir Erfolg haben, wenn wir uns hartnäckig und zäh für das einsetzen, was wir für richtig halten.

Das Recht zu wählen und gewählt zu werden, egal ob Frau oder Mann, ist eines der Fundamente unserer Demokratie und die Basis der Gleichberechtigung von Frauen und Männern.

Autor: khh

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