Do, 10:14 Uhr
13.11.2008
Insignia entdeckt
Selten ist bei Opel ein Auto mit solch einer PR-Kampagne an den Markt gebracht worden. Offiziell steht der Insignia erst in mehr als einer Woche bei den Händlern. Doch es gibt Ausnahmen: Seit gestern in Erfurt, ab morgen in Nordhausen. Die nnz war bei der Premiere in der Landeshauptstadt dabei.
Daniela, Andreas und Helmut Peter hatten sich für die Präsentation des Insignia das Atrium der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) ausgesucht. Ein Entschluß, der einiges an Einfallsreichtum voraussetzte, letztlich paßten die neuen Autos nicht durch die Türen. Also wurden kompletten Fensterfronten aus- und dann wieder eingebaut.
400 Gäste aus Thüringen waren der Einladung der Peters gefolgt, darunter auch Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, der etwas genervt aus dem Landtag kam und Ministerpräsident Dieter Althaus, dessen Fahrer die Zeit der Tour von Berlin nach Erfurt leicht unterschätzt hatte: Ergebnis: Althaus kam eine Stunde zu spät.
Premiere in Erfurt (Foto: nnz)
Was er dann aber zu sehen und zu hören bekam, war eine Schau, die es in sich hatte. Es waren jedoch mehr die Worte, die an diesem Abend gesprochen wurden, die da wirkten. Daniela Peter entpuppte sich als charmante Moderatorin und ihr Vater als Optimist. Zwölf Marken an 22 Standorten in drei Bundesländern, die Bilanz der Autohaus-Peter-Gruppe kann sich sehen lassen. Das wissen auch die 560 Mitarbeiter, auf die sich die familiäre Chefetage verlassen kann. Helmut Peter mahnte an, in den kommenden Monaten den Pessimismus nicht nach oben kommen zu lassen. Der Mann erinnerte sich daran, wie es vor fast zwei Jahren die ersten Gespräche mit dem Insolvenzverwalter der Georg-von-Opel-Gruppe gab und wie ihn die damals 38 Mitarbeiter am Erfurter Standort baten, das Autohaus zu übernehmen.
Helmut Peter übernahm die Insolvenzmasse, die 38 Mitarbeiter. Er stellte mittlerweile sieben Neue ein und bildet aus. Der Absatz der Fahrzeuge wurde um ein Drittel nach oben gefahren, in diesem Jahr sollen in der gesamten Gruppe etwa 6.000 Autos an den Mann, die Frau und in Unternehmen gebracht werden.
Ministerpräsident Dieter Althaus zollte denn diesem Unternehmertum reichlich Respekt und fuhr die argumentative Kurve vom Opel Insignia zur Finanz- und Wirtschaftskrise, die auch um Thüringen keinen Bogen machen wird. Schließlich gegrüßte Althaus den ausgehandelten Metall-Kompromiss und bestärkte uns alle zu mehr Mut für Konsum. Und so schloß sich der Kreis wieder zum eigentlichen Star des gestrigen Abends, dem Insignia.
Den übrigens können Sie, liebe nnz-Leser, bereits morgen in Nordhausen begutachten. Das Autohaus-Peter stellt den Neuen in seiner automobilen Welt im Rahmen der Südharzer Wirtschaftsmesse vor, die in ihrer nunmehr schon 17. Auflage um 10 Uhr in der Halleschen Straße eröffnet wird.
Autor: nnz/knDaniela, Andreas und Helmut Peter hatten sich für die Präsentation des Insignia das Atrium der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) ausgesucht. Ein Entschluß, der einiges an Einfallsreichtum voraussetzte, letztlich paßten die neuen Autos nicht durch die Türen. Also wurden kompletten Fensterfronten aus- und dann wieder eingebaut.
400 Gäste aus Thüringen waren der Einladung der Peters gefolgt, darunter auch Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz, der etwas genervt aus dem Landtag kam und Ministerpräsident Dieter Althaus, dessen Fahrer die Zeit der Tour von Berlin nach Erfurt leicht unterschätzt hatte: Ergebnis: Althaus kam eine Stunde zu spät.
Premiere in Erfurt (Foto: nnz)
Was er dann aber zu sehen und zu hören bekam, war eine Schau, die es in sich hatte. Es waren jedoch mehr die Worte, die an diesem Abend gesprochen wurden, die da wirkten. Daniela Peter entpuppte sich als charmante Moderatorin und ihr Vater als Optimist. Zwölf Marken an 22 Standorten in drei Bundesländern, die Bilanz der Autohaus-Peter-Gruppe kann sich sehen lassen. Das wissen auch die 560 Mitarbeiter, auf die sich die familiäre Chefetage verlassen kann. Helmut Peter mahnte an, in den kommenden Monaten den Pessimismus nicht nach oben kommen zu lassen. Der Mann erinnerte sich daran, wie es vor fast zwei Jahren die ersten Gespräche mit dem Insolvenzverwalter der Georg-von-Opel-Gruppe gab und wie ihn die damals 38 Mitarbeiter am Erfurter Standort baten, das Autohaus zu übernehmen.Helmut Peter übernahm die Insolvenzmasse, die 38 Mitarbeiter. Er stellte mittlerweile sieben Neue ein und bildet aus. Der Absatz der Fahrzeuge wurde um ein Drittel nach oben gefahren, in diesem Jahr sollen in der gesamten Gruppe etwa 6.000 Autos an den Mann, die Frau und in Unternehmen gebracht werden.
Ministerpräsident Dieter Althaus zollte denn diesem Unternehmertum reichlich Respekt und fuhr die argumentative Kurve vom Opel Insignia zur Finanz- und Wirtschaftskrise, die auch um Thüringen keinen Bogen machen wird. Schließlich gegrüßte Althaus den ausgehandelten Metall-Kompromiss und bestärkte uns alle zu mehr Mut für Konsum. Und so schloß sich der Kreis wieder zum eigentlichen Star des gestrigen Abends, dem Insignia.
Den übrigens können Sie, liebe nnz-Leser, bereits morgen in Nordhausen begutachten. Das Autohaus-Peter stellt den Neuen in seiner automobilen Welt im Rahmen der Südharzer Wirtschaftsmesse vor, die in ihrer nunmehr schon 17. Auflage um 10 Uhr in der Halleschen Straße eröffnet wird.






