Mi, 09:53 Uhr
31.12.2008
Höhepunkte im Kyffhäuserkreis (1)
Was jemand als Höhepunkt (positiv als auch negativ) eines Jahres bezeichnet kommt immer auf die Sichtweise an. Welche Themen es nach Ansicht der Redaktion waren, erfahren Sie hier...
Als positive Höhepunkte für den Kyffhäuserkreis muss man einige realisierte oder in Angriff genommene Verkehrsprojekte bezeichnen. Los ging es mit der Ortsumfahrung Artern. Die Freigabe der Ortsumgehung Artern zählt zu den Besonderheiten in Thüringen. Die Ortsumgehung erfolgte im Zuge einer Landesstraße, was in der Tat nicht alltäglich ist
Diese Besonderheit wurde im Herbst nochmals wiederholt, als der Spatenstich für die Ortsumgehung Heldrungen gemacht wurde, die ja auch im Zuge einer Landstraße erfolgte.
Die größte Bedeutung in ihrer sofortigen Wirkung erlangte die Freigabe der Ortsumgehung Sondershausen im Zuge der B4. Hierzu war sogar Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) nach Sondershausen gekommen.
Auch wenn einige Zeitgenossen noch Probleme mit der Aktualisierung ihrer Software für die Navigationsgeräte haben, möchte wohl kaum ein Anlieger der ehemaligen B4 auf die Ortsumgehung verzichten. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werden es aber die Tankstellenbetreiber gesehen haben, fährt doch jetzt die Kundschaft nicht mehr direkt vor der Tür vorbei.
Und kurz vor Jahresende wurde auch noch das erste Stück Autobahn im Kyffhäuserkreis und der zugehörige Schmücketunnel für den Verkehr freigegeben. Auch wenn hier zurzeit noch die Entlastung der Region vom Verkehrsfluss nicht so bedeutend ist, wird sich diese Investition in Zukunft auswirken, wenn die A71 durchgängig befahrbar sein wird. Ein wichtiger Schritt dazu sind die von Thüringens Verkehrsminister, Gerold Wucherpfennig (CDU) ankündigten Mittel im Rahmen des Konjunkturpaketes, welches kurz vor Jahresende noch auf den Weg gebracht wurde.
Nicht im Kyffhäuserkreis angesiedelt, aber trotzdem mit großer Wirkung verbunden, ist Verkehrsfreigabe der A38 zwischen Eisleben und Leipzig. Dadurch verkürzen sich die Fahrzeiten Richtung Berlin und Dresden gewaltig.
Keinen Schritt weitergekommen ist man dagegen im Zugverkehr in Ost-West-Richtung. Zwar ging im Frühjahr diesen Jahres die Meldung über den Ticker:
Die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE) hat nunmehr einen Pachtvertrag mit der DB Netz unterzeichnet, welche den Streckenabschnitt Nebra – Artern der Unstrutbahn für die Zeitdauer von 20 Jahren an die DRE verpachtet. Die Deutsche Regionaleisenbahn beabsichtigt die Reaktivierung der Strecke für Personenverkehr und Gütertransporte.
Aber zählbar ist noch nichts. Ebenfalls noch in der Warteschleife der DRE befinden sich die Strecken Bretleben – Sondershausen und Esperstedt – Oldisleben.
Sehr trübe sieht es im westlichen Teil des Kyffhäuserkreise mit straßenbegleitenden Radwegen aus. Hier hat sich bisher so gut wie nichts getan, und eine Besserung ist nicht in Sicht. Wer sich mit dem Rad auf der B4 oder der B247 / B249 bewegt, riskiert Leib und Leben. Eine interessante Aufgabe für die Kandidaten im Superwahljahr mit entsprechenden Konzepten aufzuwarten.
(wird fortgesetzt)
Autor: khhAls positive Höhepunkte für den Kyffhäuserkreis muss man einige realisierte oder in Angriff genommene Verkehrsprojekte bezeichnen. Los ging es mit der Ortsumfahrung Artern. Die Freigabe der Ortsumgehung Artern zählt zu den Besonderheiten in Thüringen. Die Ortsumgehung erfolgte im Zuge einer Landesstraße, was in der Tat nicht alltäglich ist
Diese Besonderheit wurde im Herbst nochmals wiederholt, als der Spatenstich für die Ortsumgehung Heldrungen gemacht wurde, die ja auch im Zuge einer Landstraße erfolgte.
Die größte Bedeutung in ihrer sofortigen Wirkung erlangte die Freigabe der Ortsumgehung Sondershausen im Zuge der B4. Hierzu war sogar Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) nach Sondershausen gekommen.
Auch wenn einige Zeitgenossen noch Probleme mit der Aktualisierung ihrer Software für die Navigationsgeräte haben, möchte wohl kaum ein Anlieger der ehemaligen B4 auf die Ortsumgehung verzichten. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge werden es aber die Tankstellenbetreiber gesehen haben, fährt doch jetzt die Kundschaft nicht mehr direkt vor der Tür vorbei.
Und kurz vor Jahresende wurde auch noch das erste Stück Autobahn im Kyffhäuserkreis und der zugehörige Schmücketunnel für den Verkehr freigegeben. Auch wenn hier zurzeit noch die Entlastung der Region vom Verkehrsfluss nicht so bedeutend ist, wird sich diese Investition in Zukunft auswirken, wenn die A71 durchgängig befahrbar sein wird. Ein wichtiger Schritt dazu sind die von Thüringens Verkehrsminister, Gerold Wucherpfennig (CDU) ankündigten Mittel im Rahmen des Konjunkturpaketes, welches kurz vor Jahresende noch auf den Weg gebracht wurde.
Nicht im Kyffhäuserkreis angesiedelt, aber trotzdem mit großer Wirkung verbunden, ist Verkehrsfreigabe der A38 zwischen Eisleben und Leipzig. Dadurch verkürzen sich die Fahrzeiten Richtung Berlin und Dresden gewaltig.
Keinen Schritt weitergekommen ist man dagegen im Zugverkehr in Ost-West-Richtung. Zwar ging im Frühjahr diesen Jahres die Meldung über den Ticker:
Die Deutsche Regionaleisenbahn GmbH (DRE) hat nunmehr einen Pachtvertrag mit der DB Netz unterzeichnet, welche den Streckenabschnitt Nebra – Artern der Unstrutbahn für die Zeitdauer von 20 Jahren an die DRE verpachtet. Die Deutsche Regionaleisenbahn beabsichtigt die Reaktivierung der Strecke für Personenverkehr und Gütertransporte.
Aber zählbar ist noch nichts. Ebenfalls noch in der Warteschleife der DRE befinden sich die Strecken Bretleben – Sondershausen und Esperstedt – Oldisleben.
Sehr trübe sieht es im westlichen Teil des Kyffhäuserkreise mit straßenbegleitenden Radwegen aus. Hier hat sich bisher so gut wie nichts getan, und eine Besserung ist nicht in Sicht. Wer sich mit dem Rad auf der B4 oder der B247 / B249 bewegt, riskiert Leib und Leben. Eine interessante Aufgabe für die Kandidaten im Superwahljahr mit entsprechenden Konzepten aufzuwarten.
(wird fortgesetzt)


