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Mi, 11:09 Uhr
31.12.2008

Höhepunkte im Kyffhäuserkreis (2)

Im zweiten Teil des Rückblicks geht es um einige politische Höhepunkte, in einem Fall wohl eher auch ein Tiefpunkt..

Mit großem Tamtam wurde das Modellvorhaben „Demokratischer Wandel“ eingeläutet. Aber die in Angriff genommenen Projekte haben bei dem eigentlichen Ziel, die Abwanderung aus dem Kyffhäuserkreis zu stoppen, so gut wie nichts bewirkt. Von den vier Millionen Euro verbleibt kaum etwas im Kyffhäuserkreis, geschweige denn, es werden im Kyffhäuserkreis Arbeitsplätze geschaffen. Bei derzeitigen Stand ist es wohl eher ein Tiefpunkt in der politischen Entwicklung.

Die Studie von der GfK GeoMarketing, zur Entwicklung der Kaufkraft 2008 / 2009, zeigte, dass der Kyffhäuserkreis noch nicht viel erreicht hat. Zwar konnte man sich um einen Platz verbessern, aber der erreichte Platz 426 (von 429 Landkreisen der Bundesrepublik) mit 14.669 Euro kann da wohl bestimmt nicht beruhigen. Das sind gerade mal 77,4 % des Bundesdurchschnitts und gar nur 53,2 % des besten Landkreises. Wenn hier junge Menschen der arbeit nachziehen, dar man es ihnen nicht verübeln. So lange sich hier nichts tut, hilft auch das Modellvorhaben nicht. Wobei nicht der Platz das entscheidende ist, sondern der Abstand zum Bundesdurchschnitt. Und eines darf man bei diesen Zahlen nicht vergessen: Noch verschönen die zahlreichen Bergbaurentner die Statistik!


Benfizkonzert in Cruciskirche (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Benfizkonzert in Cruciskirche (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Wenigsten mit dem Bürgerzentrum Cruciskirche sieht man eines der Projekte des Modellvorhabens wachsen. Unter dem Motto „Wir bringen Musik in alte Gemäuer“ gab es schon die ersten Veranstaltung in der Cruciskirche.

Gemeinsam aktiv gegen Rechtsextremismus im Kyffhäuserkreis muss man dagegen als einen Höhepunkt in der politischen Aktivität im Kyffhäuserkreis nennen.

Demo gegen Rechts (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Demo gegen Rechts (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


In einer Demo hatten sich nicht nur Vertreter fast aller politischen Parteien und Vereinigungen in einer Demonstration gegen Rechts zusammengefunden, sondern auch viele Bürger waren dem Aufruf gefolgt.

Mit der Bürgerinitiative Kyffhäuserwald wurde dem Abholzen des Waldes im Kyffhäusergebirge ein Riegel vorgeschoben. Entsprechende Aktionen (auch beim Besuch des Ministerpräsidenten Thüringens, Dieter Althaus (CDU) ) hatten entsprechende Wirkung gezeigt, und für mehr Augenmaß bei den Forstleuten gesorgt.

Aber auch das erfolgreiche Bürgerbegehren in Artern war ein nicht ungenannt bleiben sollendes politische Signal. Die Bürger Artens hatten dafür gesorgt, dass der Beschluss des Stadtrates vom 18. Februar 2008 zum Beitritt in die Verwaltungsgemeinschaft „Mittelzentrum Artern“ aufgehoben wurde. Ein ganz wichtiges Signal, denn in einigen Ortschaften des Kyffhäuserkreises rumort es kräftig, wegen verschiedener Bestrebungen neue Verwaltungsstrukturen aufzubauen.


Einen weiteren politischen Höhepunkt gab es in Bad Frankenhausen. Das Familienbündnis der Stadt Bad Frankenhausen, gegründet am 22. September diesen Jahres während des traditionellen Bauernmarktes, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Stadt noch familienfreundlicher zu machen. Ein e ganze Reihe Aktivitäten laufen bereits.


Auf der letzten Sitzung des Kreistages beschlossen die Politiker, die Ansiedlung eines neuen Kaliwerkes am Standort Roßleben mit allen Mitteln zu unterstützen, um wichtige Arbeitsplätze in der Region zu sichern.


(wird fortgesetzt)
Autor: khh

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