Do, 20:22 Uhr
15.01.2009
Keine Spritzeisbahn für SDH
Das Thema Sport war im heutigen Hautausschuss des Stadtrats Sondershausen gleich mehrmals im Gespräch. Hier kn mit den ersten Einzelheiten...
Stadtrat Hartmut Thiele (CDU) brachte im Tagungsordnungspunkt Sonstiges zwei interessante Themen mit Schwerpunkt Sport zur Sprache.
Zuerst fragte er, wie sich denn die neue Skaterhalle in der Belegung sich so nach der Eröffnung entwickelt hat.
Die Fachbereichsleiterin Soziales, Jugend und Sport, Karin Strödter, konnte dabei eine sehr positive Bilanz ziehen. Vom 19.12.2008 bis 13.01.2009 waren immerhin 908 Besucher in der Skaterhalle. Auch wenn das Ergebnis noch etwas beeinträchtigt wurde, weil während der Weihnachtsferien der Besuch noch kostenlos war. Aber auch im normalen Betrieb seit Januar kommen im Schnitt so 20 bis 25 Besucher in die Halle, und das nicht nur aus Sondershausen. Eingenommen wurden bereit 564 Euro aus Eintritt und Verleihgebühren, so Strödter. Über den ersten Event kurz vor Weihnachten hatte kn bereits ausführlich in Wort und Bild berichtet (fast 200 Beteiligte aus ganz Deutschland).
Auch bei der Bewirtschaftung sei man zufrieden, so Andreas Gothe von Stadtjugendring, gleichzeitig ja auch im Stadtrat (SPD). Wobei mehr gegessen als getrunken wird. Na ja, Sport macht halt hungrig. Die im Hauptausschuss vertretenen Stadtratmitglieder zeigten sich zufrieden mit der bisherigen Entwicklung. Ekkehard Timaeus (CDU) wies aber extra nochmals auf die Einhaltung der Helmpflicht hin, weil es da bei der Eröffnung noch nicht so genau genommen wurde. Karin Strödter pflichtete ihm bei und betone, es komme keiner auf die Bahn, der keinen Helm hat. Aber auch noch eine kleine politische Stichelei gab es, als Timaeus meinte: Die Skaterhalle wurde auch von den Gegnern schnell angenommen. Die früher gegen das Projekt waren, griffen so mit als erste zum Sektglas.
Wie geht es nun weiter mit der Skaterhalle? Nach den ersten Betreiberzeiten haben sich noch einige Nachbesserungen erforderlich gemacht, die noch zu realisieren sind. So soll noch eine Stopp eingebaut werden, damit die Skater nicht zu schnell bis vor den Eingangsbereich schießen, da sie doch ein gehöriges Tempo drauf haben. Auch müssen noch einige Pfeiler abgepolstert werden. Zwar gab es schon paar kleinere Blessuren, aber ein richtiger Unfall ist noch nicht aufgetreten. Und das trotz teils voller Belegung, denn auf die eigentliche Skaterbahn passen nur 15 Skater gleichzeitig drauf, damit nichts passiert.
Für die Herbstferien sind bereits Kurse geplant. In den nächsten Tagen wird von der Stadtverwaltung noch ein ausführlicher Bericht zur neuen Skaterhalle der Presse übergeben.
Während das Ergebnis bei der Skaterhalle sehr gut ausfiel, konnte die zweite Frage von Hartmut Thiele nicht so positiv beantwortet werden. Er fragte, wie es denn beim Eislaufen in Sondershausen weiter gehen solle, falls es doch nochmals richtig kalt werden sollte.
Hier sahen die antworten nicht so positiv aus. Der sonst als Spritzeisbahn genutzte Käfig der Basketballanlage kann wegen des neuen Belages nicht mehr benutzt werden, so Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Man könne keine 3 cm dicke Eisschicht auftragen, die dazu notwendig wäre. Eine andere Möglichkeit in Sondershausen eine Spritzeisbahn anzulegen gäbe es nicht, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) im Laufe der Diskussion.
Hinsichtlich der Frage der Benutzung des kleinen Parkteiches als Eislauffläche sagte der Leiter des Kulturamtes Dr. Klaus Buchmann, die Stiftung Thüringer Schlösser... hat nichts gegen eine Nutzung, wenn die Eisdecke mindestens 15 cm stark ist. Man übernehme jedoch keine Verantwortung. Zwar brachte eine Eisdeckenmessung durch die Stadt gestern ein Ergebnis von 15 bis 16 cm Dicke in einem Abstand von 6 m zum Ufer, aber das Problem liegt darin, dass auch die Stadt nicht die Verantwortung übernehmen will. Zumal am Einlauf des kleinen Parkteiches zu bemerken ist, dass dort das Eis wesentlich dünner ist.
So bleibt es bei der Tatsache, dass im Prinzip zwar ein Eislaufen möglich wäre, aber es erfolgt auf eigene Gefahr. Für dieses Jahr wird es wohl für Sondershausen keine Möglichkeit mehr geben, gesichert Eislauf zu betreiben. Für den nächsten Winter sollte man sich mal jetzt schon Gedanken machen, wo die Möglichkeiten für die Schaffung einer Spritzeisbahn gegeben ist. Denn nur Spritzeisbahnen bieten absolute Sicherheit, nicht im Eis einbrechen zu können
Autor: khhStadtrat Hartmut Thiele (CDU) brachte im Tagungsordnungspunkt Sonstiges zwei interessante Themen mit Schwerpunkt Sport zur Sprache.
Zuerst fragte er, wie sich denn die neue Skaterhalle in der Belegung sich so nach der Eröffnung entwickelt hat.
Die Fachbereichsleiterin Soziales, Jugend und Sport, Karin Strödter, konnte dabei eine sehr positive Bilanz ziehen. Vom 19.12.2008 bis 13.01.2009 waren immerhin 908 Besucher in der Skaterhalle. Auch wenn das Ergebnis noch etwas beeinträchtigt wurde, weil während der Weihnachtsferien der Besuch noch kostenlos war. Aber auch im normalen Betrieb seit Januar kommen im Schnitt so 20 bis 25 Besucher in die Halle, und das nicht nur aus Sondershausen. Eingenommen wurden bereit 564 Euro aus Eintritt und Verleihgebühren, so Strödter. Über den ersten Event kurz vor Weihnachten hatte kn bereits ausführlich in Wort und Bild berichtet (fast 200 Beteiligte aus ganz Deutschland).
Auch bei der Bewirtschaftung sei man zufrieden, so Andreas Gothe von Stadtjugendring, gleichzeitig ja auch im Stadtrat (SPD). Wobei mehr gegessen als getrunken wird. Na ja, Sport macht halt hungrig. Die im Hauptausschuss vertretenen Stadtratmitglieder zeigten sich zufrieden mit der bisherigen Entwicklung. Ekkehard Timaeus (CDU) wies aber extra nochmals auf die Einhaltung der Helmpflicht hin, weil es da bei der Eröffnung noch nicht so genau genommen wurde. Karin Strödter pflichtete ihm bei und betone, es komme keiner auf die Bahn, der keinen Helm hat. Aber auch noch eine kleine politische Stichelei gab es, als Timaeus meinte: Die Skaterhalle wurde auch von den Gegnern schnell angenommen. Die früher gegen das Projekt waren, griffen so mit als erste zum Sektglas.
Wie geht es nun weiter mit der Skaterhalle? Nach den ersten Betreiberzeiten haben sich noch einige Nachbesserungen erforderlich gemacht, die noch zu realisieren sind. So soll noch eine Stopp eingebaut werden, damit die Skater nicht zu schnell bis vor den Eingangsbereich schießen, da sie doch ein gehöriges Tempo drauf haben. Auch müssen noch einige Pfeiler abgepolstert werden. Zwar gab es schon paar kleinere Blessuren, aber ein richtiger Unfall ist noch nicht aufgetreten. Und das trotz teils voller Belegung, denn auf die eigentliche Skaterbahn passen nur 15 Skater gleichzeitig drauf, damit nichts passiert.
Für die Herbstferien sind bereits Kurse geplant. In den nächsten Tagen wird von der Stadtverwaltung noch ein ausführlicher Bericht zur neuen Skaterhalle der Presse übergeben.
Während das Ergebnis bei der Skaterhalle sehr gut ausfiel, konnte die zweite Frage von Hartmut Thiele nicht so positiv beantwortet werden. Er fragte, wie es denn beim Eislaufen in Sondershausen weiter gehen solle, falls es doch nochmals richtig kalt werden sollte.
Hier sahen die antworten nicht so positiv aus. Der sonst als Spritzeisbahn genutzte Käfig der Basketballanlage kann wegen des neuen Belages nicht mehr benutzt werden, so Bauamtsleiter Manfred Kucksch. Man könne keine 3 cm dicke Eisschicht auftragen, die dazu notwendig wäre. Eine andere Möglichkeit in Sondershausen eine Spritzeisbahn anzulegen gäbe es nicht, so Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) im Laufe der Diskussion.
Hinsichtlich der Frage der Benutzung des kleinen Parkteiches als Eislauffläche sagte der Leiter des Kulturamtes Dr. Klaus Buchmann, die Stiftung Thüringer Schlösser... hat nichts gegen eine Nutzung, wenn die Eisdecke mindestens 15 cm stark ist. Man übernehme jedoch keine Verantwortung. Zwar brachte eine Eisdeckenmessung durch die Stadt gestern ein Ergebnis von 15 bis 16 cm Dicke in einem Abstand von 6 m zum Ufer, aber das Problem liegt darin, dass auch die Stadt nicht die Verantwortung übernehmen will. Zumal am Einlauf des kleinen Parkteiches zu bemerken ist, dass dort das Eis wesentlich dünner ist.
So bleibt es bei der Tatsache, dass im Prinzip zwar ein Eislaufen möglich wäre, aber es erfolgt auf eigene Gefahr. Für dieses Jahr wird es wohl für Sondershausen keine Möglichkeit mehr geben, gesichert Eislauf zu betreiben. Für den nächsten Winter sollte man sich mal jetzt schon Gedanken machen, wo die Möglichkeiten für die Schaffung einer Spritzeisbahn gegeben ist. Denn nur Spritzeisbahnen bieten absolute Sicherheit, nicht im Eis einbrechen zu können